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Sind versteckte Fette wirklich schlecht?!

Ein Thema, welches in den Medien sehr breit getreten wird, wobei die Hintergrundinformationen zum eigentlichen Thema der verschiedenen Fettsäuren immer fehlen. Wir möchten dir das Thema nochmals etwas genauer beleuchten, denn die Medien suggerieren in diesem Zusammenhang immer gleich etwas Schlechtes mit versteckten Fetten, was jedoch völlig falsch ist.

Sichtbare und versteckte Fette

Wie der Name schon sagt, sind sichtbare Fette für das menschliche Auge wahrnehmbar, wobei versteckte Fette im Produkt enthalten sind. Sichtbare Fette, wie der Fettrand eines Rumpsteaks, oder Öle, sind schnell erkannt. Ebenso sollte es klar sein, dass auch Pommes vor dem Verzehren in einer Fritteuse mit Fett gelandet sind, aber warum wird dann überhaupt so ein Aufruhr wegen der versteckten Fette gemacht? Das Problem liegt wie so oft beim Endverbraucher, welcher sich Lebensmittel kauft, ohne zu wissen wie diese verarbeitet werden oder welche Inhaltsstoffe im Produkt vorhanden sind. Typische versteckte Fette finden sich zum Beispiel in Convenience-Produkten, Wurst, Fleisch, Süßigkeiten wie Chips, Brotaufstrichen usw. wieder. Dabei hat sich in der Medienlandschaft ein Hype um versteckte Fette entwickelt, dass der Verbraucher schon ganz verwirrt ist, warum eigentlich versteckte Fette schlecht seien, da man sie doch eigentlich auf den ersten Blick nicht sieht?!

Versteckte Fette sind nicht schlecht!

Versteckte Fette sind natürlich nicht schlechter als andere Fette. Es kommt ganz und alleine auf die Menge des Fettes an und welches Fett eingesetzt wird. Wer sich mit seiner Ernährung auseinander setzt, der weiß auch, dass Produkte wie Apfeltaschen, Joghurts, Käse und Nüsse sehr viel Fett enthalten können, was auf den ersten Blick natürlich nicht erkennbar ist. Wenn man weiß welche Fette in welchen Produkten enthalten sind, ist jedoch egal, ob das Fett versteckt ist oder nicht. Doch der typische Verbraucher, der sich nicht mit den Ernährungsgrundlagen auseinandersetzt wird von den Medien manipuliert.

Der Einsatz von Fettsäuren

Das Fettsäureprofil, bzw. die eingesetzten Fettsäuren, machen den Unterschied. Es gibt gesättigte, einfach ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, dabei sind alle für unseren Körper verwendbar und teilweise essentiell.

Welche Fette solltest du aufnehmen?

Du solltest viele ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren konsumieren. Die wohl wichtigsten Fettsäuren, die du aufnehmen solltest, sind die Linolsäure (Sonnenblumenöl, Sojaöl), Linolensäure (Wallnussöl, Rapsöl, Leinsamenöl), Eicosapentaen- und Docosahexaensäure (Makrele, Lachs, Hering), natürlich sind viele andere auch sehr wichtig. Beispiel-Empfehlung: Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren: 7 – 10% der täglichen Energie (Verhältnis n-6 zu n-3 = 5:1)

Welche Fette solltest du eher meiden?

Du solltest darauf achten, nicht zu viele gesättigte Fettsäuren aufzunehmen, wobei diese kritischen Ansichten sich in den letzten Jahren auch wieder etwas gelockert haben. Besonders Trans-Fettsäuren, welche eigentlich zu den ungesättigten Fettsäuren gehören, sollten nicht zu viel aufgenommen werden. Diese findest du meist in industriell hergestellten Lebensmitteln. Trans-Fettsäuren können deine Gesundheit und vor allem dein Blutfettbild negativ beeinflussen. Grundsätzlich sind gesättigte Fettsäuren vermehrt in tierischen Lebensmitteln. Dabei haben diese außerdem den Nachteil, dass sie vermehrt Begleitstoffe wie Cholesterin etc. beinhalten. Beispiel-Empfehlung: Langkettige gesättigte Fettsäuren: 7 – 10% der täglichen Energie Trans-Fettsäuren: 1% der Energie

Schlussfolgerung

Versteckte Fette müssen natürlich nicht schlecht sein, denn es kommt hauptsächlich auf die Fettsäurenzusammenstellung an und die konsumierte Menge an Fetten, auch immer im Zusammenhang mit dem Tagesbedarf an Energie. Du solltest nach Möglichkeit nicht über 30% deines Tagesbedarfs mit Fett abdecken, wobei dies mit einer sportiven Ernährung sehr schwer erreichbar ist. Wenn du dich Low-Fat ernähren solltest, versuche deinen Fettbedarf über pflanzliche Lebensmittel und ungesättigten sowie mehrfach ungesättigten Fettsäuren zu decken, um die essentiellen Fettsäuren zu erhalten. Fett ist ein Hormonbildner und hat viele andere wichtige Funktionen in unserem Körper, aus diesem Grund sollte man Fette nicht meiden, sondern bewusst einsetzen.
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