Service-Line +49 322 210 956-22 / Mo.-Fr. 07:00 - 17:00
ab EUR 40 versandkostenfrei für DE

So wählst du die richtigen Proteinquellen aus!

Es wird immer von den „guten“ Proteinquellen gesprochen, dabei werden meist nur Lebensmittel genannt und darauf hingewiesen, wie viel Protein sie enthalten oder evtl. welche Proteine enthalten sind. Wir möchten dir erläutern, auf was du bei Proteinquellen achten solltest und somit selbst entscheiden kannst, welche Proteinquellen wohl die besten sind.

Welche Proteinqualität ist vorhanden?

Die Proteinqualität ist je nach vorhandenem Ziel unterschiedlich bewertbar. Die Qualität eines Proteins ist somit auch davon abhängig, aus welcher Sichtweise und für welchen Zweck du Protein verwenden möchtest. Es sollte jedoch immer ein Protein zu sich genommen werden, welches möglichst wenige negative Begleitstoffe aufweist. Im Falle eines Proteinpulvers sollte ebenfalls immer auf die Reinheit des Pulvers geachtet werden. Ein Lebensmittel besteht meist auch nicht nur aus Protein, weshalb die Qualität, zum Beispiel bezogen auf die folgenden Punkte Aminosäurenprofil oder die Verdaulichkeit, ebenfalls einbezogen werden müssen.

Die biologische Wertigkeit als Qualitätsmerkmal

Die biologische Wertigkeit wird oft als der ausschlaggebende Punkt der Proteinqualität angesehen, ist jedoch auch nur ein Faktor von vielen. Dabei gibt sie an, wie viel des aufgenommenen Eiweißes in Körpereiweiß aufgebaut werden kann. Diese richtet sich nach dem Aminosäurenprofil des Menschen und der limitierenden Aminosäure. Das bedeutet jedoch nicht, dass ein Produkt mit einer niedrigen Wertigkeit schlecht ist, denn durch die Kombination verschiedener Produkte kann die biologische Wertigkeit schnell angehoben werden. Hühnerei besitzt die Wertigkeit 100, weil man früher davon ausging, dass es die beste Quelle sei, jedoch kann man zum Beispiel durch die Kombination Hühnerei und Kartoffel eine Wertigkeit von 136 erreichen. Die angewandte Zahl ist keine Prozentzahl, sondern Dimensionslos. Oft wird gefragt, warum mehr aufgebaut werden soll, als zu sich genommen wird, dabei hat die Zahl mit diesem Denken keinen Zusammenhang.

Wie ist das vorhandene Aminosäurenmuster oder -profil

Das vorhandene Profil der Aminosäuren kann ebenfalls ein Indikator für die Qualität des Proteins sein. Proteine setzen sich aus verschiedenen Aminosäuren zusammen. Grundsätzlich gibt es 22 Aminosäuren (und wahrscheinlich noch viel mehr), welche zu den verschiedensten Proteinen kombiniert werden können, jedoch ist diese Zahl von verschiedenen Forschungseinrichtungen auch etwas variabel. Wie sollte das Profil jetzt aussehen, um möglichst positiv auszufallen. Das Profil sollte möglichst so ausfallen, wie es auch im Organismus des Manschens am besten aufgenommen werden kann, um so die geringsten Verluste, wie auch die beste Ausbeute darzustellen, dabei kommt es allerdings wieder darauf an, welche Ziele mit einer Proteinaufnahme verfolgt werden. Wer zum Beispiel Muskelschutz aufrechterhalten möchte, der wird vermehrt zu verzweigtkettigen Aminosäuren greifen (BCAAs). Das Aminosäurenprofil hängt ebenfalls mit der biologischen Wertigkeit zusammen.

Vorteile und Nachteile von Lebensmitteln

Wer sich Lebensmittel mit hohem Proteinanteil aussucht, sollte ebenfalls darauf achten, dass das Lebensmittel an sich eine gute Qualität besitzt und zum Beispiel keine höheren Konzentrationen an Schadstoffen, oder bei tierischen Produkten zum Beispiel auch an Antibiotika besitzt. Dabei kann gezielt auf einen gewissen Anteil an Kalzium, Eisen, Vitamin B12, Zink und auch das Fettsäurenprofil geachtet werden. Auch Bestandteile wie schnellverfügbare Kohlenhydrate, können die Aufnahme von Proteinen in die Zielmuskulatur durch den Insulinanstieg verbessern. Die Praxis hat gezeigt, dass die Kombination von Kohlenhydraten und Proteinen, im Verhältnis 2:1, bei dem Wunsch einer schnellen Regeneration der Muskulatur, die besten Ergebnisse erzielt hat.

Die Verdaulichkeit

Faktoren wie schnell verdauliche oder langsam verdauliche Aminosäuren können ausschlaggebend für die Wahl eines Lebensmittels und des Proteins sein. Die Verdaulichkeit ist abhängig von der Komplexität des Proteins. Die biologische Wertigkeit kann dort auch mit einbezogen werden. Grundsätzlich kann man jedoch sagen, je komplexer ein Protein und auch das Lebensmittel, desto langsamer wird das Protein auch verdaut und schließlich resorbiert. Am schnellsten wirst du immer alleinige Aminosäuren aufnehmen können, danach folgen einfache Proteine bis hin zu komplexen.

Fazit

Wer die richtigen Proteinquellen auswählen möchte, kann auf vieles achten. Die grundlegenden Dinge sollten die Proteinqualität an sich sein, das Aminosäurenmuster oder –profil und/oder die biologische Wertigkeit, sowie die angestrebte Verdaulichkeit. Du solltest vor allem um die Training schnell verdauliche und resorbierbare Proteine zu dir nehmen, mit einer allgemein hohen biologischen Wertigkeit und über den Tag verteilt einen guten Mix aus Proteinen einnehmen, um deinem Körper ein möglichst breites Spektrum an Aminosäuren zu bieten und ihn mit den nötigen Bausteinen zu versorgen.
Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

  • Guter Artikel

    Guter Artikel. Habe mich gerade zum ersten Mal mit dem Thema "Qualität" in Puntco Proteinen auseinander gesetzt.
    Habe zwar nicht alles auf anhieb verstanden aber kann nun sagen, dass dieser Artikel Gold wert ist! Sehr hilfreich! :-)

Newsletter bestellen und informiert sein!