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Süßstoff macht dick, krank und verursacht im schlimmsten Fall Krebs???

Das Thema Süßstoff und der Zusammenhang zu Krankheiten wie Krebs sowie anderen negativen Auswirkungen auf den Körper ist ein weit verbreiteter Mythos! Wir möchten dir das Thema Süßstoff etwas näher bringen und mit Mythen aufräumen.

Allgemeines zu Süßstoff

Süßstoff stellt ein Süßungsmittel aus synthetisch hergestellten oder natürlichen Ersatzstoffen für Zucker dar. Der Austauschstoff besitzt in der Regel ein Vielfaches an Süßkraft, wie zum Beispiel normaler Haushaltszucker und einen sehr geringen oder gar keinen Brennwert. Oft sind sie auch „zahnfreundlich“ wodurch Bakterien keine Nahrung für die Kariesbildung erhalten. Typische Süßstoffe sind: Acesulfam Aspartam Cyclamat Neotam Saccharin Steviosid uvm.

Gesundheitliche Aspekte

Wie in der Überschrift leicht zu erkennen ist, gibt es im Bereich Süßstoffe viele absurde Meinungen. Oft angezettelt von der Zuckerindustrie, versuchen diese ihre Alternative vom Markt zu verdrängen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hält Süßstoff für unbedenklich. Nur sehr wenige Studien halten Süßstoffe für krebserregend, wobei dort Süßstoff bei Tierversuchen eingesetzt wurde, dass wir schon 3000-4000 Süßstofftabletten am Tag essen müssten, um ähnliche Effekte zu erzielen und auch dann wäre das Szenario natürlich noch nicht auf den Menschen übertragbar. Der am häufigsten angewandte Name, der bei negativen Auswirkungen fällt, ist wohl Aspartam. Auch bei diesem Süßstoff gibt es nur Vermutungen und einzelne Studien, die bei hohen Dosierungen auf eine höhere Krebsrate hinweisen, jedoch keine fundierte und repräsentative Sichtung von wirklich aussagekräftigen Studien.

Durch Süßstoff kommt es zum Insulinausstoß?

Das ist meist nicht der Fall, es gibt auch Süßstoffe, welche einen geringen Brennwert aufweisen, allerdings sorgt dieser auch nur für einen geringen Anstieg. Süßstoff sorgt meist nicht alleine für einen Anstieg der Insulinsynthese.

Süßstoff führt zu einem späteren Blutzuckerabfall?

Auch diese These wurde schon mehrfach widerlegt. Ein Blutzuckerabfall hätte eine appetitanregende Wirkung, da der Körper die Blutglucose wieder auffüllen möchte, allerdings konnte auch dieser Prozess nicht nachgewiesen werden. Grundlage wäre normalerweise auch hier, dass vorher ein gewisser Blutzuckeranstieg vorhanden gewesen wäre, welcher jedoch bei Süßstoff meist komplett ausbleibt.

Süßstoff führt zur Appetitsteigerung?

Allgemein wird immer versucht Süßstoff mit Appetit zu verbinden, wahrscheinlich aus der Zuckerindustrie heraus. Unter normalen Umständen und ernährungsphysiologisch betrachtet, führt er jedoch nicht zur Appetitanregung.

Süßstoff und das Belohnungssystem

Das einzige wirklich interessante Argument für einen Appetitreiz gibt Qing Yang mit seinen Untersuchungen aus dem Jahre 2010. Er stellt einen Zusammenhang mit dem Belohnungssystem dar. Das Belohnungssystem ist durch Zucker und den Zusammenhang zwischen seinem süßen Geschmack und der entsprechenden Energie gewohnt, bleibt dieser Zusammenhang aus, dann wird also das Belohnungssystem auch abnormal aktiviert. Dies kann dazu führen, dass der Körper an dieser Stelle doch den Appetit steigert, weil er die vermisste Energie (wie bei einer Sucht) aufnehmen möchte. Auch stellt er einen Zusammenhang dar, dass Süßstoff wegen der höheren Süßkraft zu einem erhöhten Zuckerkonsum führen kann und das Übergewicht der Amerikaner mit dem erhöhten Süßstoffkonsum zusammenhängt.

Wie kann man Yangs Aussagen bewerten?

Grundsätzlich könnte zwischen der Belohnung und Zucker ein gewisser Zusammenhang und somit auch ein Suchtpotential bestehen, allerdings denken wir, dass es sehr individuell auf den Typen eines Menschen ankommt, ob dieser Prozess wirklich so stark ausgeprägt sein könnte oder nicht, ähnlich wie bei Alkohol oder Zigaretten, wobei die Zuckersucht kein komplett dargestelltes Suchtpotential aufweist, nicht das dieser Vergleich falsch aufgefasst wird. Ernährungsphysiologisch gesehen, haben diese Prozesse keinen Zusammenhang, psychischer Natur wäre es jedoch möglich. Wir sehen jedoch eine grundsätzliche Aussage als schwierig an.

Fazit

Grundsätzlich ist Süßstoff NICHT gesundheitsschädlich. Denkt immer daran, welche Machtverhältnisse zwischen der Zuckerindustrie und der Süßstoffindustrie stehen und warum wohl auch Stevia so lange gebraucht hat, bis es zugelassen wurde. Es gibt keinen Grund, nicht einfach seinen Kaffee oder Joghurt mit Süßstoff zu süßen oder Süßgetränke mit Süßstoffen zu trinken, außer dass diese keine oder sehr wenige Kalorien enthalten und zahnfreundlicher sind. Es gibt aus dem derzeitigen Standpunkt nur einen evtl. Zusammenhang aus psychologischer Sicht und dem Zusammenhang des Belohnungszentrums, ob diese jedoch so ernst genommen werden können, sei dahin gestellt.
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  • Leider sehr polemischer und einseitiger Artikel der die Stoffe kaum differenziert betrachtet

    Leider sehr polemischer und einseitiger Artikel der die Stoffe kaum differenziert betrachtet. Die gesundheitsschädigende Wirkung von Aspartam wurde mehrfach bewiesen, das sollte zumindest Erwähnung finden das es mal als Kampfmittel verwendet wurde.
    Desweiteren fehlen die Quellenangaben. Traurig. Bin besseres gewohnt von der Seite.

  • Hallo

    Hallo,

    das ist leider ein Artikel der einfach so nicht ganz korrekt ist!

    Es gibt genügend klinisch belegte Studien, die eindeutig gewisse Krebsrisiken und chonische Krankheiten bestätigt haben.

    Die Gefahr ist hierbei, wenn man sich mit dem Stoff einzeln auseinandersetzt, kommt es nicht offensichtlich zu Schädigungen. Wenn mann aber den Abbauvorgang im Körper betrachtet, dann erkennt man, dass bei Aspartam z.B. gefährliche Nervengifte entstehen...

    das nur als Wink mit dem Zaunpfahl.... natürlich könnte man hierzu nun ein ganzes Buch schreiben ;)

    Ansonsten bin ich selbst täglich sportlich aktiv - ohne Süßstoffe und ohne zusätzliche Ergänzungen industrieller Herkunft.

    Wir bieten auch vegane Powernahrung an, die regen Absatz findet unter Fitnessmenschen ;)

    Alles liebe und viel Kraft!
    Gernot

  • Ich finde es etwas weit aus dem Fenster gelehnt

    Ich finde es etwas weit aus dem Fenster gelehnt, allen gemachten Studien die Glaubwürdigkeit abzusprechen und einfach zu sagen, dass Süßstoff unbedenklich sei. Es gibt vielleicht noch zu wenige und nicht aussagekräftige Studien zu Süßstoffen, aber eine gesunde Grundskepsis ist nicht verkehrt. Nicht umsonst ist in den Industrieländern, wo industriell und chemisch hergestellte Nahrung stark konsumiert wird, das Krebsrisiko am höchsten.
    Hier eine Quelle zum internationalen Vergleich der Krebsrate: http://www.theguardian.com/news/datablog/2011/jan/24/worldwide-cancer-rates-uk-rate-drops

    Für mich ist folgender Punkt entscheidend. Süßstoffe werden zum Großteil synthetisch hergestellt. Das heißt man findet sie so nicht im natürlichen Lebensraum vor. Sprich, der Mensch ist gegebenenfalls nicht dafür vorgesehen solche Stoffe zu konsumieren (persönliche These) Anders sieht es mit pflanzlichen Stoffen, wie Zucker, Honig, aber auch Stevia, einem natürlichen Süßstoff aus, deren Vorkommen natürlichen Ursprungs sind.

    Ich denke, dass Produkt Süßstoff, dass der Fitness- und Diätbranche entsprungen ist, soll es Menschen erleichtern Ihre Ziele zu erreichen. Dabei sollten wir uns fragen, ob es immer richtig ist, den leichten Weg zu gehen und ob dieser nicht sogar Konsequenzen mit sich führt.

    Man kann jegliche Bedenken zu chemischen Mitteln in der Nahrungsmittelindustrie klein reden, aber der gesunde Menschenverstand sollte nicht alles bedenkenlos konsumieren, nur weil es die Lebensmittelindustrie für unbedenklich hält. Diese ist nicht immer am Wohl des Menschen, sondern vielmehr am Verkauf des Produktes interessiert und folgerichtig am eigenen Profit!

    Zum Schluss möchte ich nochmal Bezug zu Qing Yangs Studie nehmen, die in dem Artikel zwar aufgegriffen wird, aber auch wieder wie alle anderen Studien als theoretisch abgetan wird. Es ist nach der Studie und auch biologisch erwiesen, dass Hormone unser Hungergefühl und die ernährungstechnischen Prozesse in unseren Körper regeln. Wenn Süßstoff durch seinen süßen Geschmack die Geschmacksnerven irritiert und es dabei zu einer Insulinausschüttung kommt, die dem Körper Nahrung suggerriert, aber die fehlenden Kohlenhydrate die Insulinausschüttung verhindern, führt das im Körper zu einer Irritation, die dazu führt, dass der Hunger bleibt, obgleich dem Körper Nahrung zugeführt wird.
    Und das ist ein nicht unbedeutender Aspekt.
    Natürlich kann jeder Mensch selber entscheiden, ob er diesem Gefühl nachgibt oder nicht, aber im Endeffekt sind die körpermechanismen so komplex, dass sich die gesamte Irritation auf den Fettstoffwechsel und viele weitere körpereigenen Versorgungsprozesse auswirkt. Ein unterdrücken des Hungergefühls ist generell falsch, es kommt nur immer drauf an, wann man, was und wieviel dem Körper zuführt. Damit appelliere ich an Sportler und ernährungbewusste Menschen auf die eigenen Körperreaktionen zu achten und generell in der Ernährung zu natürlich Stoffen zu greifen und der chemischen Lebensmittelindustrie eine gewisse Grundskepsis gegenüber zu haben.

  • Zu den angeblichen Schädlichen Wirkungen kann ich nichts sagen aber zu dem Hei

    Zu den angeblichen Schädlichen Wirkungen kann ich nichts sagen aber zu dem Heißhunger danach.
    Während meiner Diätphase habe ich zum Teil sehr viel Süßstoff verwendet, meist in flüssiger Form für den Kaffee oder in Form von Light und Zero getränken, oder Proteinshakes die auch Süßstoffe enthalten.
    Heißhungerattacken konnte ich bei mir keine beobachten. Deshalb glaube ich dies ein Mythos ist der überbewertet wird. Ich denke es kommt eher ganzheitlich auf die Nahrung an.

  • Stevia mit Aspartam zu vergleichen

    Stevia mit Aspartam zu vergleichen
    = wie cola und quellwasser

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