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Und täglich grüßt der JoJo-Effekt

Leider trifft es viele immer wieder. Das leidige Thema mit der Gewichtsabnahme, welche nicht funktionieren möchte, im Gegenteil, am Ende einer Diät ist sogar oft mehr Körperfett vorhanden als vorher.

Was ist der JoJo-Effekt?

Fragt man Personen auf der Straße, erhält man bei der Frage, „was ist der JoJo-Effekt?“ leider sehr selten eine vernünftige Antwort, wobei die meisten wissen, dass es sich darum handelt, dass versucht wird Körperfett abzunehmen und dies jedoch nicht gelingt. Der JoJo-Effekt lässt sich jedoch auch ohne komplexe Aussagen und großes Fachwissen einfach erläutern. Durch eine Diät oder diätetische Ernährungsumstellungen, kann es zu einem drastischen Abfall des Grundumsatzes kommen, dabei schaltet der Körper auf Sparflamme, denn der Körper realisiert, dass er nicht mehr genug Energie zur Verfügung gestellt bekommt, um lebenswichtige Organe, aber auch andere Muskeln und Gewebe mit den nötigen Nährstoffen uvm., zu versorgen. Dabei verliert die Person, welche eine solche Diät durchführt anfangs evtl. viel Gewicht durch den Abbau von Wasser und dessen Protein, ebenso wie anderes Körperwasser und Fett, jedoch auch teilweise Proteine und somit auch Muskelmasse. Je extremer die Diät desto mehr Gewicht wird zu diesem Zeitpunkt am Anfang verloren, jedoch sinkt auch der Grundumsatz dementsprechend stark. Die Person fühlt sich bestätigt und ist motiviert bei der Sache. Jetzt kommt Tag X, an dem die besagte Person wieder gerne „normal“ essen möchte, leider wird dann meist sogar mehr wie am Anfang gegessen, denn es darf sich ja auch mal wieder etwas gegönnt werden. Der Körper braucht jetzt allerdings ein paar Tage um den alten Grundumsatz wieder herzustellen, bzw. den Umsatz anzuheben. Gehen wir davon aus, dass der Umsatz normalerweise 2600kcal hoch war, durch das Absinken des Umsatzes und der Diät fiel dieser jedoch auf 1900kcal. Die Person isst also dann noch mehr als zuvor, da sie vorher ja Gewicht verlieren wollte, wird sie wohl schon davor zu viel gegessen haben und deshalb zugenommen haben. Sie hat also über den Tag vielleicht 2900kcal konsumiert und somit ein positive Energiebilanz mit 300kcal Überschuss zu sich genommen und das jeden Tag. Wenn sie jetzt nach der Diät noch mehr als normalerweise isst oder sogar nur die gleiche Menge, der Grundumsatz jedoch bei 1900kcal liegt, wird sie evtl. über 1000kcal zu viel zu sich nehmen. Diese Energie ist nicht nur viel, sondern wird dann ebenfalls zu einem Großteil als Fett gespeichert, da der Körper denkt, er würde demnächst wieder in eine Hungerphase verfallen. Die Person nimmt also sehr schnell wieder zu. Durch auftretenden Frust, wird dies noch mit Frustessen oder einer „Egaleinstellung“ ich esse wieder was ich will, begleitet und der JoJo-Effekt ist geboren. Diese ganzen Prozesse lassen sich auch anhand der Stoffwechselwege, Hormonumstellungen und auch Studien sehr gut und detailliert beschreiben.

Immer wieder das gleiche Prinzip

Durch die Industrie und ihre vielen Diäten oder auch Experten und Fachleuten, welche gerne Geld dazu verdienen und neue Abnehmsysteme erfinden, wird oft genau dieser Effekt immer wieder neu an den Mann gebracht. Neuere Diäten zielen jedoch zum Glück vermehrt auf die einzig wahre Methode, die bei einer Fettreduktion hilft und zu einem Plus an Gesundheit führt „die Ernährungsumstellung“ und sportliche Aktivität oder allgemeine Bewegung. Das Problem ist nur, dass die Entwickler solcher Systeme sich dem Problem bewusst sind, allerdings mit dem Kunden ihres Produktes spielen. Sie versuchen dem Kunden klar zu machen, dass dieser selbst schuld ist, wenn er sein Gewicht nach der Diät nicht halten kann und diese nehmen dies auch ebenso auf. Das hat den Vorteil für den Hersteller, dass der Konsument doch wirklich glaubt, dass die Diät geholfen hat, jedoch die 4 Wochen nach der Diät sieht der Verbraucher dann als Selbstverschulden an. Diesen Weg der Manipulation gibt es vor allem im Diätbereich noch in vielen anderen Varianten. Denn für den Hersteller ist eins klar, so steht er in gutem Licht, denn sein Produkt funktioniert und wird weiterempfohlen und evtl. sogar vom Konsument erneut gekauft oder verwendet. Auch sämtliche Drinks und Systeme lassen sich leicht durch Mahlzeiten und logischen Menschenverstand ersetzen, weshalb auch für angeblich tolle Produkte, mit Ernährungsumstellung das Geld eine andere Verwendung finden sollte. Vieles ist Kopfsache und kann auch schon aus diesem Grund wirklich zum Erfolg beisteuern, mit dem richtigen Willen und Motivation geht es jedoch auch ohne solche Produkte.

Fazit

Der genannte JoJo-Effekt tritt vor allem dann auf, wenn der Körper einer extremen Diät ausgeliefert ist oder das komplette Ernährungs- und Bewegungsverhalten auf ein starkes Absinken des Grundumsatzes hinausläuft. Null-Diäten und ähnliches sind nie wirklich zu empfehlen. Der richtige Weg eine Diät zu beginnen oder auch seinen Gesundheitszustand allgemein zu verbessern, ist immer eine Ernährungsumstellung, welche auf das jeweilige Ziel angepasst wird und welche auch nicht bedeuten muss, dass die Ernährung komplett geändert wird. Je langsamer eine Diät vonstatten läuft und je mehr Zeit eingerechnet werden kann, desto besser für die Stoffwechselfunktionen, den Hormonhaushalt und sämtliche Körperfunktionen.
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