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Verarbeitete Lebensmittel und Zusatzstoffe

Auch weiterhin ist es der Trend der Lebensmittelindustrie Produkte mit hohem Convinience-Grad zu produzieren und zu fördern und das Sortiment dieser zu erweitern. Was ist das Problem solcher Produkte bezüglich der Zusatzstoffe?

Der heutige Stand

Die Lebensmittelindustrie baut leider weiterhin auf den Convinience-Trend. Trends entwickeln sich jedoch nur durch Kunden und Firmen nehmen über Marktanalyen und andere Werkzeuge der Wirtschaft den Bedarf der Bürger wahr. Meist gibt es eine große Auswahl an Fertigprodukten, aber ebenfalls die frischen Zutaten für eine eigene Herstellung des verzehrfertigen Produktes zusammen in einem Laden. Leider greifen die meisten jedoch aus Aufwandserleichterung zum Fertigprodukt, welches natürlich eine geringe Kompetenz und zeitliches Management verlangt. Dabei wird jedoch oft vergessen, dass diese Produkte viele zugesetzte Substanzen enthalten können, welche der Verkäufer teilweise nicht vermutet. Der zukünftige Ernährungstrend geht ganz klar weiter in den Bereich der regionalen und saisonalen Produkte, welche frisch zubereitet werden. Der Verbraucher kauft  trotzdem noch große Mengen an verarbeiteten Lebensmitteln. Auch durch die immer flexibleren Arbeitszeiten im Alltag, wird es immer schwieriger Zeit zum Kochen aufzubringen. Das Essen wird immer weiter aus dem soziokulturen Zusammenhang gerissen, dabei hat für andere Länder gerade der soziale Aspekt oberste Priorität.

Zusatzstoffe

Zusatzstoffe dienen der Haltbarmachung und der sensorischen Veränderung von Lebensmitteln und werden oft dann eingesetzt, wenn eine technische Notwendigkeit, wie zum Beispiel der ansonsten einsetzende Verderb des Lebensmittels, in Frage kommt. Wer denkt, dass seine Lebensmittel mit einem sehr hohen Convinience-Grad, zum Beispiel Grad 4 oder 5, heute gesünder sind als früher, nur weil sich eine von unzähligen Biozertifizierungen darauf befindet, der irrt sich.

Es gibt unzählige Zusatzstoffe wie zum Beispiel:

Antioxidantien Backtriebmittel Geliermittel Emulgatoren Konservierungsstoffe Packgas Säureregulatoren Stabilisatoren Farbstoffe Süßungsmittel Geschmacksverstärker Um nur ein paar Oberrubriken zu benennen, welche noch eine große Anzahl an eigentlichen Substanzen enthalten. Mögliche Auswirkungen auf den Körper: Allergien Hautprobleme, Ausschläge Stoffwechselstörrungen Wahrnemungsänderung „sensorisch“ (z.B. Hungergefühl) Unverträglichkeiten Abführende Wirkungen Übelkeit Kopfschmerzen

Sind die Zusatzstoffe schlecht?

Natürlich sind Zusatzstoffe nicht grundlegend schlecht, denn zum Beispiel Antioxidantien oder Konservierungsstoffe, wie verschiedene Salze, müssen natürlich nicht unbedingt gesundheitsbedenklich sein. Allerdings gibt es auch einige, wie zum Beispiel Farbstoffe, Geschmacksverstärker oder Packgas, welche aus physiologischer Sicht nicht so wirklich zu empfehlen sind. Je mehr Zusatzstoffe enthalten sind, desto höher ist natürlich ein Unverträglichkeitsrisiko oder die Gefahr, dass Verunreinigungen im Produkt zu finden sind. Auch der Verarbeitungsgrad spielt in diesem Zusammenhang eine Rolle, denn je mehr das Lebensmittel verarbeitet ist, desto größer ist natürlich auch der Schaden oder Verlust an Nährstoffen, vor allem an den enthaltenen Vitaminen.

Beispiel Lasagne

Es kann also sein, dass man sich eine fertige Lasagne kauft, welche mit evtl. schlechten Rohstoffen wie Analog-Käse, gemischten Fleischsorten und keiner einzigen Tomate entsteht, sondern nur zugesetzten Aromen und Farbstoffen und somit Unmengen an  Zusatzstoffen. Die Lasagne kann dabei auch noch in einer Plastikschale liegen, welche Chemikalien an die Lebensmittel weiter gibt. Dieses Produkt besitzt kaum pflanzliche Bestandteile, einen bedenklichen Käse, Fleischreste und Fleisch von verschiedenen Tierarten, Zusatzstoffe wie Süßungsmittel, Farbstoffe, Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker, welche industriell hergestellt wurden. Die Frage ist, inwieweit solche Produkte auf Dauer gesund sein können, denn nur schon der Nährstoffgehalt, ohne sich die Rohstoffe überhaupt anzuschauen, sollte stutzig machen.

Fazit

Wir wollten dir nochmal kurz und prägnant aufzeigen, wie hoch verarbeitete Lebensmittel aufgebaut sein können. Dabei gibt es sicherlich auch Produkte, welche aus diesem Raster heraus fallen, leider sind es aber viel zu wenige. Wer wirklich wissen will, was in seinem Essen enthalten ist und Wert auf frische Zutaten legt, der sollte diese bewusst einkaufen und nach seinen eigenen Qualitätspräverenzen auswählen. Denn wie du am Beispiel Lasagne siehst, können solche hoch verarbeiteten Lebensmittel auch viele Zusatzstoffe enthalten.
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