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Wenn das Kribbeln einsetzt: Beta-Alanin und seine Wirkung auf deinen Organismus!

Viele haben schon einmal etwas über Beta-Alanin gehört, jedoch wird sich nur sehr selten mit der Wirkungsweise auseinandergesetzt. Wir möchten dich über die Substanz aufklären und dir mögliche Vorteile, aber auch mögliche Nebenwirkungen aufzeigen.

Grundkenntnisse zu Beta-Alanin

Alanin ist zum einen ein biogenes Amin, aber auch eine eigenständige Aminosäure. Der Unterschied macht die Aminogruppe, welche sich entweder am alpha- oder beta-Kohlenstoff befindet. Beta-Alanin ist ein Bestandteil von Carnosin, Anserin, Vitamin B3, Panthothensäure usw.. Die körpereigene Herstellung von Beta-Alanin kann über unterschiedliche Wege erfolgen. Zum einen wird Beta-Alanin beim Abbau von Carnosin oder Anserin frei, auch beim Verdauungsprozess oder der Umwandlung von L-Alanin in Pyruvat, kann Beta-Alanin entstehen. Die produzierten Mengen sind für den Körper sehr wichtig, reichen bei einer normalen Ernährungsweise für die Körperfunktionen völlig aus. Beta Alanin spielt bei vielen Stoffwechselaktivitäten, jedoch auch Pufferfunktionen usw., eine große Rolle für unseren Körper. Wer sich Beta-Alanin als Supplement kaufen möchte, der wird Pulver, Kapseln oder Tabletten in einem Shop angeboten bekommen. Sehr häufig findet man Alanin auch in einem Pump-Supplement oder in Pre-Workout-Produkten. Natürliche Quellen: Gute natürliche Quellen für die Aufnahme von Beta-Alanin sind Rind- sowie Schweinefleisch und allgemein tierische Proteinquellen. Was soll eine Supplementation von Beta-Alanin bewirken? Beta-Alanin ist für den Sportler hinsichtlich seiner Pufferfunktion interessant. Dabei geht es um die Pufferung von Wasserstoff-Ionen in der Muskulatur. Die Muskulatur wird bei hartem und intensivem Training immer mehr durch Wasserstoff-Ionen und weiteren Aspekte zur Übersäuerung gebracht. Carnosin, welches aus Beta-Alanin und Histidin gebildet wird, kann genau diese Pufferfunktion übernehmen. Eine Supplementation von Beta-Alanin soll somit zu einer erhöhten Carnosinsynthese führen, was die Pufferung der Ionen zur Folge haben soll und somit die Übersäuerung der Muskulatur herausgezögert wird. Die logische Schlussfolgerung ist ein Einfluss auf den pH-Wert der Muskulatur während der Belastung, was zu einer besseren Ausdauer der Muskulatur und somit zu einem „Mehr“ an Leistungsfähigkeit führen soll. Einfach gesagt, durch die Einnahme soll es zu einer verlängerten Leistungsfähigkeit deiner Muskulatur kommen, beispielsweise kannst du mehr Wiederholungen ausführen als zuvor. Wer denkt, er kann einfach Carnosin zuführen und so den Puffereffekt bewirken, der irrt sich leider, denn so schlau wären die Hersteller sicher auch schon gewesen. Bisher ist die Forschung jedoch der Meinung, dass Carnosin bei einer oralen Gabe vom Körper nur in sehr geringen Mengen aufgenommen werden kann, daher macht es keinen Sinn das Produkt zuzuführen. Wissenschaftlicher Stand: Die Wissenschaft ist sich über die Wirkung von Beta-Alanin noch nicht ganz einig, ein Potential ist jedoch definitiv zu erkennen. Es gibt sehr gute Studien, welche eindeutig zeigen, dass die Leistungsfähigkeit durch die „Muskelausdauer“ verbessert werden kann. Ebenso gibt es jedoch auch viele Studien, welche das Gegenteil behaupten. Positive Effekte werden meist in Bereichen der Muskelermüdung festgestellt. Der Hinweis geht oft sogar soweit ins Positive, dass Beta-Alanin als das neue Kreatin gilt, was jedoch wie auch bei Glutamin und Co. ebenso ein Push sein kein. Definitiv steht jedoch fest, dass es eine große Menge an positiven und aussagekräftigen Studien mit signifikanten Werten gibt, was vermuten lässt, dass Effekte vorhanden sind.

Wie sieht es mit der Menge der Supplementation und Nebenwirkungen aus?

Die Menge wird sehr unterschiedlich beschrieben. Auch die zugeführten Mengen in Studien sind nicht eindeutig. Von den Herstellern der Nahrungsergänzungsmitteln wird meist nur eine Menge von ca. 1,5g/d empfohlen, allerdings haben Studien gezeigt, dass knapp über 3 g oder sogar um die 6g Beta-Alanin, den Carnosinspiegel noch signifikanter erhöhen können. Wir empfehlen dir 2-3g einzunehmen, um die Nebenwirkungen eines solchen Produktes und überhaupt Wirkungen auf den Körper zu erkennen! Am besten nimmt man diese Menge auch noch 2-3-mal verteilt über den Tag ein, um Magenproblemen, aber vor allem starken Kribbeln, aus dem Weg zu gehen. Dieses Kribbeln oder auch Parästhesie ist eine typische Nebenwirkung von Alanin. An sich eigentlich ungefährlich, allerdings kann das Ganze auch in starken Juckreiz und Brennen auf der Haut führen, weshalb du bei der Dosierung zu Beginn vorsichtig sein solltest. Auch Rötungen der Haut oder Unverträglichkeit im Magen-Darmbereich wurden schon diagnostiziert. Unser Empfehlung: 2-3-mal 800mg-1200mg/d, davon eine Dosis direkt nach dem Aufstehen und eine vor dem Training. Zum Testen solltest du nicht mehr als 1g am Tag verwenden, um möglichen Nebenwirkungen aus dem Weg zu gehen. Die Einnahme von Beta-Alanin wird gesundheitlich nicht als gefährlich eingestuft, jedoch kann es, wie schon beschrieben, zu Problemen bei größeren Einnahmemengen oder Überempfindlichkeit kommen.

Fazit

Beta-Alanin wird von vielen Athleten hoch gelobt und auch in der Wissenschaft hat die Substanz einige Befürworter. Wenn du dich selbst überzeugen möchtest, dann solltest du die Substanz einfach einmal testen, um zu schauen wie dein Körper reagiert. Denke jedoch immer daran, es handelt sich nicht um ein Pharmazeutikum, weshalb auch keine direkte signifikante Wirkung auf den Körper gegeben sein dürfte, daher solltest du auch kein Wunder von einem Nahrungsergänzungsmittel erwarten!
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  • Beta Alanin hatte bei mir nur nach der allerersten Einnahme ein leichtes Kribbeln verursacht

    Beta Alanin hatte bei mir nur nach der allerersten Einnahme ein leichtes Kribbeln verursacht. Danach nicht mehr. Bei wem war das auch so?

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