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Wie gesund ist Fisch wirklich?

Es wird uns häufig angeraten, mindestens dreimal wöchentlich fetten Seefisch auf dem Teller zu haben. Dies wäre gut für unsere Gesundheit. Denn fettreicher Seefisch enthält große Mengen der essentiellen Omega-3-Fettsäuren. Diese sollen uns beispielsweise vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen. Doch wie gesund ist Fisch wirklich?

Die gesunden Aspekte des Fisch-Konsums

Es ist absolut richtig, Omega-3-Fettsäuren sind gesund und haben positive Einflüsse auf unser kardiovaskuläres System[1]. Es ist daher von dieser Seite aus schon mal nicht nur problemlos fetten Seefisch zu essen, sondern auch absolut empfehlenswert. Zudem enthält Fisch auch noch hochwertiges Protein, Selen und Taurin. Alles Dinge die eigentlich gesund und vorteilhaft erscheinen. Wie kommt man also nun auf den Gedanken, Fisch könnte vielleicht doch nicht so gesund sein, wie bisher immer angenommen?

Die ungesunde Seite des Fischs

Streng genommen ist es nicht der Fisch selbst, der zu Problemen führt oder ungesund ist. Dafür sind die Fakten aus dem obigen Abschnitt zu überzeugend. Problematischer ist in dieser Hinsicht der Mensch. Denn aufgrund der Art und Weise wie wir mit dem Planeten umgehen, kommt es zu einer zunehmlichen Belastung von Fisch durch Schwermetalle. Insbesondere Quecksilber gilt es hier zu nennen. Und bereits geringe Mengen an Quecksilber können im menschlichen Körper erhebliche gesundheitliche Störungen mit sich bringen[2]. Diese Untersuchung wurde bereits 2002 durchgeführt. Es ist nicht davon auszugehen, dass 13 Jahre später eine gravierende Veränderung oder Verbesserung der Schwermetallbelastung bei Fischen eingetreten ist. Tendenziell ist wahrscheinlich eher das Gegenteil der Fall. In der Studie konnte gezeigt werden, dass Personen die den vermeintlich gesunden Fisch aßen eine höhere Quecksilberbelastung aufwiesen und hohe Quecksilberbealstungen in einem direkten Zusammenhang mit dem Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung stehen.

Also kein Fisch mehr?

Wenn wir die gesundheitlich positiven Effekte des Fisches nutzen wollen, können wir nun unterschiedliche Vorgehensweisen einschlagen. Entweder wir verlassen uns auf diverse Supplements, von denen wir uns wiederum im Vorfeld überzeugen sollten, wie qualitativ hochwertig diese sind und welchen Reinigungsverfahren diese im Vorfeld unterzogen wurden oder wir kaufen ausschließlich Fisch aus Tiefseeregion - wobei wir hier natürlich auch nur eine bedingte Sicherheit haben. Alternativ können wir versuchen über weitere diätetische Maßnahmen die Schwermetallabsorption zu verhindern. Und das geht einfacher als vielleicht gedacht, wie Shim et al. [3] feststellen konnten. Der Konsum von einer Tasse schwarzem oder grünem Tee hemmt die Quecksilberaufnahme um bis zu 90%. Auch die gleichzeitige Aufnahme von Kleie konnte hier überzeugen, wenngleich nicht so stark wie die Teeversuche.

Fazit

Wer in Zukunft seinen Fisch ganz beruhigt essen möchte, sollte sich eine Tasse Tee dazu gönnen. Schmeckt nicht nur gut, sondern hat seinerseits ebenfalls diverse Vorteile für Gesundheit und Körperzusammensetzung.

Literatur

[1] Balk EM. et al. Effects of omega-3 fatty acids on serum markers of cardiovascular disease risk: A systematic review. Atherosclerosis Volume 189, Issue 1, November 2006, Pages 19–30. [2] Guallar E. et al. Mercury, fish oils, and the risk of myocardial infarction. N Engl J Med. 2002 Nov 28;347(22):1747-54. [3] Shim SM. Et al. Impact of phytochemical-rich foods on bioaccessibility of mercury from fish. Food Chemistry vol. 112, no 1, 2009, pp. 46-50.
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