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Anabolika Konsum bei Jugendlichen

Es geht um vermeintlichen Respekt und möglichst schnelle Erfolge. Die Risiken werden dabei mit jugendlicher Leichtigkeit einfach weggewischt. Steroide haben Hochkonjunktur bei jugendlichen Kraftsportlern. Längst nicht jeder Jugendliche wird Erfahrungen mit den verbotenen Substanzen suchen, doch ist die Dunkelziffer derer, die sie ausprobieren, zu hoch, als dass man es verschweigen könnte. Viele jugendliche Bodybuilder greifen zu Anabolika. Der Grund? Der normale Muskelzuwachs durch intensives Training dauert ihnen einfach zu lange. Möglichst große und stahlharte Muskeln gelten als Statussymbol, nicht nur in der eigenen Clique. Mithilfe des Buches „Anabole Steroide -Das schwarze Buch“ eröffnet sich den Jugendlichen sogar ein gewaltiger Schwarzmarkt der Möglichkeiten. In ihm sind alle gängigen Aufputschmittel und steroidähnlichen Hilfsmittel gelistet mit samt den Nebenwirkungen, Anwendungsgebieten und Bezugsquellen. Eine Lektüre, die den Weg zum Medikamentenmissbrauch nur noch weiter fördern kann.

Anabolikakonsum unter Jugendlichen: Zahlen und Gründe

Es ist davon auszugehen, dass mehr als 200.000 Menschen allein in Deutschland Anabolika zur Leistungssteigerung einnehmen. Bei den fitnessbegeisterten Jugendlichen zwischen 15 und 22 Jahren gaben etwa 7% an, die verbotenen Substanzen für einen schnelleren Erfolg zu benutzen. Die Dunkelziffer liegt aber sehr wahrscheinlich noch viel höher. Doch was führt eigentlich dazu, dass Jugendliche zu Medikamenten greifen? In allen Statistiken fällt auf, dass insbesondere männliche Kraftsportler zur Steigerung der Muskelkraft Anabolika einsetzen. Zum männlichen Schönheitsideal gehören auch heute noch breite Schultern und kräftige Muskelpakete. Darüber kann man sich in der Clique, bei den Mädchen in der Schule und auch sonst im Leben identifizieren und behaupten. Da der Weg dorthin über ein reines Training aber vielen zu lange dauert, helfen sie nach, mit oft schlimmen Folgen für den Körper.

Die Folgen des jugendlichen Anabolikamissbrauchs

In sehr vielen Fällen leiden die Jugendlichen durch den Anabolikakonsum unter einer schweren Akne und einem Testosteronüberschuss. Durch Letzteren wird das Aggressionspotenzial sehr gesteigert und die Fruchtbarkeit nimmt ab, da sich das Hodengewebe stark verkleinert. Darüber hinaus führt eine Langzeitanwendung zu Herzproblemen, Knoten in der Brust und zu Leberschäden. Obgleich ein direkter Zusammenhang zwischen dem Anabolikamissbrauch und der Entstehung von Krebs nicht hinreichend belegt ist, gibt es sehr viele Beispiele vor allem auch aus dem Radsport, wo Athleten im späteren Leben an Brustkrebs, Hodenkrebs oder Leukämien erkrankten. Abschließend sei an die unzähligen Todesfälle von Bodybuildern nach langjährigem Medikamentenmissbrauch erinnert. Da auch das Herz ein Muskel ist, bewirken die Anabolika ebenso eine Herzmuskelvergrößerung. Diese kann direkt in eine Herzschwäche und damit im frühen Herztod münden.
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  • Am schlimmsten finde ich die ganzen youtuber

    Am schlimmsten finde ich die ganzen youtuber, die den jungen Leuten vorgaukeln "Natural-Bodybuilder" zu sein, dabei aber offensichtlich auch ordentlich stoffen!

  • Leider jeder 3heutzutage

    Leider jeder 3heutzutage

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