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Anabolikamissbrauch und Krebs

Die gesundheitlichen Gefahren des Steroid- und Anabolikamissbrauchs sind weithin bekannt. Dennoch sind die aufputschenden Präparate aus den Fitnessstudios nur schwer zu verdrängen. Neben Herz-Kreislauf-Problemen bis hin zum Herztod können sie langfristig auch zu Krebs führen. Nicht wenige Sportler, die jahrelanges Doping eingestanden haben, taten dies in Anbetracht einer nun ausgebrochenen Tumorerkrankung. Sehr häufig ist die Leber betroffen, welche durch den Anabolikakonsum schwer geschädigt wurde. Als unsere Entgiftungszentrale vergisst die Leber kein einziges dieser Medikamente. Besonders der Radsport kam in letzter Zeit in Verruf, da immer mehr Fahrer des Dopings überführt wurden. Doch ebenso in der Fitnessszene sind Anabolika und Aufputschmittel beliebt. Und auch hier klären Todesfälle unter jungen Bodybuildern über die Gefahren des Medikamentenmissbrauchs auf. Doch was ist dran am Zusammenhang zwischen Doping und Krebs?

Leber und Bauchspeicheldrüse zahlen den Preis

Es ist nach wie vor umstritten, ob Doping direkt Krebs hervorrufen kann. Jedoch zeigen Studien, dass es sehr wohl einen Zusammenhang zwischen dem Doping und einem erhöhten Krebsrisiko gibt. Doping führt nicht zuletzt zu einer massiven Veränderung des Hormonhaushaltes im Körper. Dadurch werden nicht nur Muskeln zum Wachsen angeregt, sondern auch eine Vielzahl anderer Körperzellen kann darauf reagieren. Insbesondere sehr stoffwechselaktive Organe wie z. B. die Leber oder die Bauchspeicheldrüse sind hiervon betroffen. Es verwundert daher nicht, dass beispielsweise der ehemalige Radsportprofi Laurent Fignon (50Ɨ) bekannt gab, an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt zu sein. Er verstarb im August 2010 an den Folgen der Krankheit. Ein Zusammenhang zwischen seinem Krebs und seiner Dopingkarriere konnte nie bewiesen werden, gilt aber allgemeinhin als wahrscheinlich. Unterstützt wird dies durch weitere Dopingsünder, die ebenfalls später an Krebs erkrankten, z. B. die Schwimmerin Janine Pietsch, die an Brustkrebs litt oder der Radprofi Gasparre, der an einem Tumor des Gesäßes erkrankte. In allen Fällen wurde der Verdacht diskutiert, dass Doping den Krebs verursacht hatte.

Etwa jeder Fünfte hat schon einmal gedopt

In einer nicht unumstrittenen Studie der Uni Lübeck gab ein Fünftel der befragten regelmäßigen Besucher von Fitnessstudios an, dass sie bereits mindestens einmal mit Steroiden oder Anabolika experimentiert hätten. Ein erschreckendes Ergebnis, denn gerade langjähriger Missbrauch der Präparate führt zu Impotenz, Depressionen, Aggressivität, Herz-Kreislauf-Problemen sowie zur oft tödlichen Herzmuskelvergrößerung und zum Leberkrebs. Eine Einsicht gibt es oft nicht. Geht ein Medikament als besonders gefährlich durch die Medien, wird nach „gesünderen“ Alternativen gesucht. Doch diese gibt es nicht. Die einzig gesunde Form des Muskelaufbaus bleibt auch heute noch die durch ausgeglichene Ernährung und ein straffes Fitnesstraining ganz ohne Anabolika.

Quellen:

http://www.topnews.de/fignon-krebs-durch-doping-354583 http://www.handelsblatt.com/radsport-doping-radprofi-klagt-wegen-dopings-an-krebs-erkrankt/7443766.html
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