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Das gesunde Hormon Adiponektin

Wissenschaftler enträtseln den Mechanismus wie Sport und eine gesunde Ernährung Körperfett schmelzen lassen. Eine Ernährungsumstellung allein oder in Kombination mit Sport erhöht nämlich die Ausschüttung von Adiponektin. Dieses „Gesundheitshormon“ wirkt beispielsweise gegen Krebs und Diabetes mellitus. Gleichzeitig verringert sich die Produktion von Leptin, welches als „Fetthormon“ bei Übergewicht deutlich erhöht ist. Bewegungsmangel und Übergewicht sind die hauptsächlichen Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes mellitus und Krebs. Frühere Studien zeigten hingegen, dass sportlich aktive und ernährungsbewusste Menschen das Risiko für Brust- und Darmkrebs deutlich verringern können. Der Fettanteil des Körpers spielt dabei eine entscheidende Rolle, da waren sich die Wissenschaftler einig. Jedoch blieb der Mechanismus ungeklärt. Dank einer neuen Studie sind nun die Hormone entlarvt, die für die Krankheiten auf der einen Seite und die Gesundheit des Körpers auf der anderen Seite verantwortlich sind.

Adiponektin – Natürlicher Schutz gegen Krebs und Entzündungen

Leptin, das “Fetthormon“, begünstigt die Entstehung von Diabetes mellitus ebenso wie die von Krebs. Adiponektin hingegen hat gesundheitsfördernde Wirkungen. Es hemmt Entzündungen und verringert die Krebsgefahr. In ihrer Studie untersuchten die Wissenschaftler des DKFZ und deren Kollegen aus den USA den Einfluss der Ernährung und von Sport auf die Blutkonzentration von Leptin und Adiponektin. Dabei fiel auf, dass das ungesunde „Fetthormon“ Leptin bereits durch eine ausgewogenere Ernährung stark absank. Dieser Effekt ging nachweislich auf die Gewichtsabnahme und den damit zusammenhängenden Verlust von Fettgewebe zurück. In der Gruppe, die bei weiterhin ungesunder Ernährung vermehrt Sport trieb, war ebenfalls ein deutlicher Effekt auf den Leptinspiegel festzustellen. Interessant ist, dass die Probanden in dieser Gruppe durch den Sport Muskeln aufbauten. Dadurch nahm die Fettmenge indirekt ab und der Leptinspiegel sank. Mit der Abnahme des Leptins erhöhte sich das Adiponektin. Es war in den Teilnehmern mit der größten Gewichtsabnahme am höchsten. Die Wissenschaftler empfehlen abschließend, mit fortschreitendem Alter ein gesundes Körpergewicht zu halten und sich mehr zu bewegen. Diese Weisheit war auch vor den Untersuchungen bekannt. Allerdings weiß man seit der Studie, warum und wie Sport und Ernährung auf den Fettgehalt des Körpers wirken. Der Anstieg von Adiponektin reduziert das schädliche Leptin im Körper und letztlich auch das überzählige Fett. Dadurch lassen sich Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, Arteriosklerose und womöglich Krebs auch langfristig zurückdrängen. Dank der ausgewogenen Lebensweise wird das Gewicht auf einem gesunden Niveau reguliert. Das regt am Ende zusätzlich die Produktion von Glückshormonen an, die einem diese kleine Veränderung des Lebens durchaus versüßen und das völlig ohne Kalorien.

Quelle:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23432360
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