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Light Getränke mit Aspartam gesundheitsschädlich ?

Aspartam ist ein Süßstoff und Zuckerersatz, der in vielen Energy- und Softdrinks verwendet wird. Obwohl bereits seit 30 Jahren genutzt, tauchen immer wieder Meldungen auf, dass Aspartam gesundheitsschädlich sei. Doch stimmt das überhaupt? Und wenn ja, für wen stellt es ein Risiko dar und warum? Aspartam wird industriell hergestellt und besteht aus Asparaginsäure und Phenylalanin. In Verbindung schmecken diese beiden Aminosäuren dann süßlich. Der Kaloriengehalt entspricht mit 4 kcal pro Gramm dem von Glukose. Da Aspartam jedoch etwa zweihundert Mal so süß schmeckt wie Zucker, braucht man weniger davon, um Getränke zu süßen. In der Folge reduzieren sich die Kalorien pro Getränk, weshalb Aspartam in der Fitness- und Wellnessbranche sehr weit verbreitet ist.

Unsicherheit im Umgang mit Aspartam als Zuckerersatz

Immer wieder heißt es, dass Aspartam gesundheitsschädlich sei. Die Folgen reichen von Kopfschmerzen, Schwindel, Allergien, Hörverlust, Stoffwechselstörungen und Depressionen bis hin zu Krebserkrankungen. Doch was davon lässt sich wirklich nachweisen? Tatsächlich gibt es Studien an Mensch und Tier, die die starken Nebenwirkungen und auch die Gesundheitsrisiken durch Aspartam belegen. Über Leberprobleme bis hin zum Leberkrebs wird dort berichtet. Zuletzt sorgten 2010 Berichte über ein erhöhtes Krebsrisiko bei Schwangeren europaweit für Aufsehen. Auf der anderen Seite jedoch gibt es ebenso viele Studien, die keinen Zusammenhang zwischen gesundheitlichen Problemen und Aspartam sehen. Aufgrund der widersprüchlichen Situation und der zunehmenden Verunsicherung der Verbraucher ließ die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA kurzerhand im Jahr 2011 unabhängige Untersuchungen durchführen.

Deutsche Gesellschaft für Ernährung und EFSA: Aspartam ist unbedenklich

Die zusätzlichen Studien der Europäische Lebensmittelbehörde konnten den Verdacht, dass Aspartam krebsfördernd sei, nicht erhärten. „Es gäbe keinen Anlass, Aspartam von der Liste zugelassener Zusatzstoffe für die menschliche Ernährung zu nehmen.“, so die Behörde. Daraufhin wurde der Zuckerersatzstoff Aspartam offiziell als unbedenklich eingestuft. Dies bestätigt wiederum die bereits 2007 durch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) abgegebene Erklärung zur Sicherheit von Aspartam: Süßstoffe – süß und sicher. „Beim üblichen Gebrauch von Süßstoffen lauern keine verbogenen Gefahren. Ganz im Gegenteil sind Süßstoffe für Personen, die abnehmen oder Übergewicht vermeiden möchten, eine gute Alternative“, erklärte die DGE.

Aspartam ist nicht krebsfördernd

Nach neuester Einschätzung der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA aus dem Jahr 2011 ist Aspartam als unbedenklich einzustufen.

Vorsicht: Phenylalanin

Getränke und Fitnessprodukte, die Aspartam als Zuckerersatz enthalten, müssen mit dem Warnhinweis „Phenylalanin-Quelle“ versehen sein. Phenylalanin kann von Menschen nicht abgebaut werden, die an der seltenen, genetisch bedingten Stoffwechselstörung Phenylketonurie leiden. Die Aminosäure reichert sich bei ihnen im Gehirn an und zerstört dort fortschreitend die Nervenzellen. Für gesunde Menschen ist Phenylalanin jedoch problemlos abzubauen und somit harmlos.

Quellen:

http://www.krebsinformationsdienst.de/vorbeugung/risiken/lebensmittelzusatzstoffe.php http://www.dge.de/modules.php?name=News&file=article&sid=740
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