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Nachts mehr Wachstumshormon mit diesen Helfern

Vor kurzem habe ich von Möglichkeiten berichtet, das Aufkommen an Wachstumshormon mit einigen Maßnahmen zu maximieren.  Besonders Sportler profitieren von Wachstumshormon, da es entscheidend in die Proteinsynthese involviert ist, die Lipolyse initiiert und den Fettstoffwechsel anregt. Bei meinen Ausführungen ist klar geworden, dass der entscheidende Zeitpunkt der Wachstumshormonausschüttung die Nacht ist. Hier kommt es physiologisch zum höchsten Aufkommen über die 24 Stunden des Tages. Da dem so ist, nimmt gerade die Art und Weise wie man seine Nacht verbringt entscheidenden Einfluss auf das Aufkommen an Wachstumshormon. Ich werde mich daher heute mit einigen interessanten Helfern befassen, die uns beim Vorhaben der nächtlichen Optimierung des Wachstumshormonaufkommens unterstützen können.

Melatonin

Melatonin leitet die für eine nächtliche Ausschüttung von Wachstumshormon notwendige Tiefschlafphase ein.  Tiefschlaf bezeichnet die Schlafstadien 3 und 4 in denen unser Gehirn sog. Deltawellen bildet. Neben der Ausschüttung von Wachstumshormon findet in dieser Phase gleichzeitig eine Hemmung von Cortisol und ACTH statt. Daneben wandert Adenosin in dieser Phase  vom Extrazellulärraum in den Intrazellulärraum und sorgt so den Vorhalt notwendiger Energiereserven für den Tag. Wer zu wenig schläft, stört damit nachweislich die Produktion von Wachstumshormon. Oftmals ist zu wenig Schlaf jedoch nicht willkürlich sondern tritt in Form von Schlafproblemen auf. Hier wird immer wieder gerne die Einnahme von Melatonin empfohlen da es ja bekanntlich als eine Art „Schlafinitiator“ wirkt. Tatsache ist, dass bei Personen die der normalen zirkadianen Rhythmik folgen und eigentlich nachts schlafen eine zusätzliche Aufnahme von Melatonin in Form einer Nahrungsergänzung keine Wirkung zeigt. Einer Studie der Harvard Medical School zur Folge können aber Schichtarbeiter oder Personen mit Jetlag von einer Einnahme profitieren. Der Unterschied ist, das sich bei diesen Personen die zirkadiane Rhythmik verschiebt und Sie, wenn man so will, gegen Ihren Biorhythmus leben. Exogenes Melatonin kann hier für eine Manipulierung der inneren Uhr sorgen und so den Schlaf und in diesem Zusammenhang auch die Ausschüttung von Wachstumshormon wieder verbessern. Natürlich kann auch derjenige von einem Melatonin Präparat profitieren, der mit einem endogenen Melatonin Mangel zu kämpfen hat. Gerade im Alter ist dies eine häufige Ursache für Schlafprobleme. Fazit Melatonin kann nur dann wirksam Einfluss auf den Schlaf nehmen wenn es entweder zu wenig im Körper gebildet wird oder wir außerhalb der zirkadianen Rhythmik existieren. Es wird sich daher nur in bestimmten Fällen positiv auf die Ausschüttung von Wachstumshormon auswirken

GABA

GABA ist die Abkürzung für den Aminosäure-Neurotransmitter Gamma-Amino-Buttersäure der wie Serotonin und Melatonin die innere Uhr des Menschen steuert und entscheidend an einem erholsamen und regenerativen Schlaf beteiligt ist. Schlaflosigkeit ist in vielen Fällen auf einen Mangel an GABA zurückzuführen, weshalb eindeutig von einem signifikanten Zusammenhang zwischen der GABA Konzentration und der Ausprägung von Schlafproblemen auszugehen ist.  Es existieren Hinweise darauf, dass die Einnahme von GABA über zentral gesteuerte Mechanismen eine direkte Ausschüttung von Wachstumshormon hervorruft. Eine mir bekannte Studie befasste  sich mit genau dieser Thematik und verabreichte gesunden Kraftsportlern entweder 3g. GABA oder ein Placebo. Es ging mitunter darum die reine Wirkung des GABA auf das Wachstumshormonaufkommen zu testen. Im Ergebnis führte  die alleinige Verabreichung von GABA in Ruhe zu einem signifikanten Anstieg an Wachstumshormon. Zur höchsten messbaren Ausschüttung kam es 90 Minuten nach der Einnahme. Maximalwerte blieben für 3 Stunden erhalten. Andere Untersuchungen berichten von ähnlichen Ergebnissen mit der Einnahme von 5g. GABA. Fazit Die Einnahme von zum GABA etwa 30 Minuten vor dem Schlafen gehen kann zu einer direkten Erhöhung des Aufkommens an Wachstumshormon in der Nacht führen.

Tryptophan

Die dritte Substanz im Bunde ist eigentlich „nur“ eine Aminosäure aber die Muttersubstanz des sog. Serotonins und damit ebenfalls eine wichtige Komponente des Schlafs. Wie Tryptophan kommt auch Serotonin selbst in einigen Lebensmitteln vor, das Problem ist, dass Serotonin selbst nicht in der Lage ist die Blut-Hirn-Schranke zu überqueren. Tryptophan vermag den Übertritt und wird daher als Vorläufer von Serotonin oral eingesetzt um das Serotoninaufkommen zu erhöhen. Serotonin selbst wird benötigt um daraus nachts (wenn es dunkel ist) Melatonin zu produzieren. Ein Mangel an Serotonin nimmt so ebenfalls einen entscheidenden Einfluss auf den Schlaf und damit verbunden auf die Ausschüttung von Wachstumshormon. Fazit Tryptophan vermag keine direkte Ausschüttung von Wachstumshormon herbei zu führen, kann den Schlaf bei einem Mangel an Serotonin aber fördern und vermittelt seine Wirkung so indirekt

Resümee

Wer Probleme mit dem Schlafen hat uns sich deshalb Sorgen um seine nächtliche Wachstumshormonausschüttung macht kann sich einiger potenter Helfer bedienen. Auch für die Eifrigen unter Euch, die trotz gutem Schlaf an noch mehr Wachstumshormon interessiert sind, ist ein Kraut gewachsen. Die Anregungen aus meinem heutigen Artikel können sicher für viele von Euch in dieser Hinsicht hilfreich sein.
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