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Sport für Menschen mit Behinderung

Die Paralympics 2012 in London waren ein großer Erfolg. Während die einen staunend den Athleten bei ihren Wettkämpfen zusahen, erlebten die anderen eine Anerkennung und Beachtung, wie sie so im Alltag kaum zu finden ist. Jedoch hat der Sport für Menschen mit Behinderung nicht nur ideellen Wert. Er hilft in vielerlei Hinsicht, das Selbstwertgefühl zu stärken, die körperliche Fitness zu erhöhen oder auch soziale Isolation zu vermeiden. Doch wie genau wirkt sich der Sport auf ihr Wohlbefinden aus und welche Sportarten sind geeignet? Menschen wie Kirsten Bruhn, die trotz oder gerade aufgrund ihrer Behinderung 2012 zu Gold in London schwamm, sind Inspiration und Vorbild für Millionen. Das Schwimmen sei ein großer Ansporn für sie, der sie ihre Situation vergessen lässt, sagte Kirsten Bruhn in einem Interview. Seit einem Motorradunfall 1991 querschnittgelähmt, braucht sie ihren Schwimmsport mehr denn je, um sich mental und körperlich auszuarbeiten. Es hilft ihr, ihre Situation zu meistern und nicht in ein Loch zu fallen.

Sport schützt vor mentalen, körperlichen und sozialen Problemen

So wie Kirsten Bruhn empfinden Millionen andere Behinderte ihre Situation und finden mithilfe des Behindertensports zurück in ein aktives Leben. Das Zusammensein mit anderen Menschen, das Gruppengefühl und die gemeinsamen Anstrengungen für den Erfolg stärken das Selbstbewusstsein, geben Sicherheit und vermitteln das Gefühl einer maximal erreichbaren Normalität. Körperlich hilft der Sport dabei, die Muskeln zu stärken, die Verdauung und den Stoffwechsel anzukurbeln sowie die Kondition oder auch die Ausdauer zu verbessern. Gelenke werden bewegt, sodass weniger Schmerzen auftreten. Durch den zusätzlichen Kalorienverbrauch beim Sport ist es möglich, das Gewicht konstant zu halten. Alles zusammengenommen verbessert sich die Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten und in einigen Fällen können mit der höheren Fitness auch fortschreitende Erkrankungen verlangsamt werden.

Die Reha als Einstieg in den Sport

Viele Menschen mit Behinderung werden durch den Aufenthalt in Rehabilitationseinrichtungen wieder in den Kontakt mit Sport gebracht. Besonders wichtig ist diese Erfahrung für Unfallopfer, die mithilfe leichter Bewegungsprogramme, Schwimmen und Aquafitness ein neues Gefühl für den veränderten Körper bekommen. Zudem ist insbesondere das Schwimmen je nach körperlichen Voraussetzungen ein hervorragender Sport, denn es erfordert den Einsatz aller Muskelgruppen des Körpers. Durch die Gewichtsreduktion im Wasser werden zudem die Gelenke geschont. Doch neben dem Schwimmen in der Reha stehen den Betroffenen im Prinzip alle Sportarten offen: vom Tischtennis über Basketball, Rollstuhltanz, 100-Meter-Lauf, Gewichtheben und Bodybuilding bis hin zum Leistungssport wie im Fall von Kirsten Bruhn. In den überwiegenden Fällen scheitert eine Integration von Menschen mit Behinderung nicht an deren Willen und Einsatz für den Sport und das Team. Das häufigere Problem sind bauliche Mängel in einer Vielzahl von Sporteinrichtungen, die es einigen der Aktiven schlichtweg unmöglich machen, sich barrierefrei ihrer Leidenschaft, dem Sport, zu widmen.
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