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Stoffwechseltypen: Welche gibt es und wie unterscheiden sich diese?!

Du willst wissen, welcher Stoffwechseltyp du bist und was es dabei zu beachten gibt? Wir möchten dir mit diesem Artikel nochmals alle 3 Stoffwechseltypen, ekto-, meso-, und endomorph beleuchten, damit du dich einordnen kannst.

Die 3 Stoffwechseltypen/Körpertypen

Der Körpertyp ist an sich genetisch bedingt. Dabei gibt es für den Sportler immer Vor- aber auch Nachteile, einen bestimmten Körpertypen zu vertreten. Wir unterscheiden grundsätzlich in drei heterogene Stoffwechseltypen. Zum einen Ektomorph, Mesomorph und Endomorph. Dabei solltest du jedoch auch bedenken, dass diese grobe Einteilung nicht als 100% wahr angesehen werden kann, denn natürlich sind grundsätzlich meist Mischformen gegeben. Da die Stoffwechseltypen genetisch bedingt sind, kannst du keinen direkten Zugriff auf diese nehmen. Sicher kannst du deinen Stoffwechsel etwas beeinflussen, indem du ihn ankurbelst, Muskelmasse aufbaust, Körperfett abbaust und dich gut ernährst. Allerdings ändern diese Auswirkungen keine grundsätzlichen individuellen Stoffwechselfunktionen. Du solltest auch bedenken, dass jeder Stoffwechseltyp seine Vor- und Nachteile besitzt und dass das Ergebnis des Trainings und der Ernährung nicht vom Stoffwechseltyp an sich abhängig ist. Viel mehr kommt es darauf an, den Stoffwechseltypen zu bestimmen und individuell mit in deine Planung zu integrieren – denn so wirst du optimale Ergebnisse erzielen. Wer seinen Stoffwechseltypen wirklich 100% sicher wissen möchte, der kann diesen von einem Sportmediziner bestimmen lassen. Dieser misst nicht nur beispielsweise deine Größe und das Gewicht, sondern auch Knochenbreite, Hautdicke und weitere Faktoren. Wir möchten dir nun die drei Stoffwechseltypen oder auch Körpertypen nochmals genauer beleuchten und dir Tipps geben, bei dem Umgang mit dem jeweiligen Typus.

Stoffwechseltyp: „Ektomorph“

Der ektomorphe Körpertyp ist vermehrt zierlich gebaut und hat somit meist auch eine schmale Ausgangsstatur. Der Körperfettanteil ist niedrig und der Organismus  baut nur langsam Körperfett an. Der Stoffwechsel ist „schnell“ jedoch uneffektiv, weshalb der ektomorphe Körpertyp meist sehr viel essen kann, ohne Fett anzusetzen. Die Nachteile des Körpertyps liegen auf der Hand, denn wenn der Stoffwechsel vermehrt schlecht Energie verwertet, baut er neben Fett auch Muskelmasse meist schwierig auf. Aus diesem Grund klagen typische Vertreter des Typus auch oft darüber, dass sie nur sehr langsam Muskelmasse aufbauen. Je extremer der Körpertyp in den Bereich „Ektomorph“ driftet, desto mehr Energie und Nährstoffe müssen zugeführt werden. Hat man jedoch seine erforderlichen Kalorien gefunden, dann kann der ektomorphe Typ sehr gut fettfreie Muskelmasse aufbauen. Schwierig ist es jedoch auch, gewisse Plateaus zu überwinden, hier können oft auch Cheating-days und das weitere Anheben der Kalorien nötig sein. Wer als ektomorpher Typ denkt, er würde schon viel Nahrung und Kalorien zu sich nehmen und baut einfach keine Muskeln auf, der täuscht sich meist, denn mehr geht immer! Hier gehts zur Definition des Stoffwechseltypen Ektomorph

Stoffwechseltyp: „Mesomorph“

Wenn du ein mesomorpher Stoffwechseltyp bist, dann bewegst du dich im Mittelfeld der Stoffwechseltypen. Als mesomorpher Typ besitzt du eine athletische Figur. Genetisch bedingt besitzt dieser Typus eine Grundsubstanz an Muskelmasse. Das Ansetzen von Körperfett findet auch statt, jedoch nicht besonders schnell. Grundlegend ist meist etwas Bauchfett und Hüftfett gegeben, welches sich jedoch relativ einfach abtrainieren lässt. Der Knochenbau ist meist etwas breiter und es kann relativ einfach Muskelmasse aufgebaut werden. Neben dem einfachen Muskelaufbau, kann jedoch bei übermäßigem Verzehr von Nahrung ebenfalls schnell Fett aufgebaut werden. Der mesomorphe Typ kann ebenfalls schnell ein Sixpack sichtbar machen und muss für den Muskelaufbau meist nicht so viel Energie zuführen, wie es der ektomorphe Typ benötigen würde. Dies ist durch die bessere Verarbeitung der Nährstoffe möglich und kann bei dem Aufbau von Muskelmasse behilflich sein. Meist werden mesomorphe Stoffwechseltypen auch nicht so schnell „flach“, also verlieren langsamer ihre Glykogenvorräte, wie es der ektomorphe Typ tut. Meist wird der mesomorphe Stoffwechseltyp als bester Typus für den Muskelaufbau und eine typische Fitnesslinie angesehen. Hier gehts zur Definition des Stoffwechseltypen Mesomorph

Stoffwechseltyp: „Endomorph“

Der endomorphe Stoffwechseltyp ist oft von Haus aus kräftig, jedoch weist er meist einen gewissen Körperfettanteil auf. Er kann sehr schnell Kraft und Muskulatur aufbauen, jedoch wird dabei ebenso schnell Körperfett aufgebaut. Besonders der endomorphe Typ muss darauf achten, was er isst und auch wann, denn er ist im Extremfall schnell über seinem Tagesbdearf an Energie und baut besonders schnell Körperfett auf. Schnelle Kraft- und Muskelzuwächse haben somit ihren Preis. Der endomorphe Typ hat meist Probleme damit, sich ordentlich zu definieren, denn oft ist auch das Unterhautfett für ihn nur sehr schwer loszuwerden. Wo der ektomoprhe Typ noch Pizza in sich hinein schaufelt, um genügend Kalorien aufzunehmen und trotzdem einen sehr geringen Körperfettanteil hält, würde der endomorphe Stoffwechseltyp keine Chance haben seinen Körper so stark zu definieren. Wenn du dich in diesen Stoffwechseltypen einteilst, dann solltest du unbedingt deine Ernährung besonders stark im Auge haben, besonders wenn es dein Wunsch ist, einen definierten Körper zu erlangen. Wer jedoch beispielsweise nur seine Kraftwerte verbessern und seine Leistung steigern möchte und der Körperfettanteil nur eine untergeordnete Rolle spielt, sollte mit dem endomorphen Körpertyp genau den richtigen gefunden haben. Hier gehts zur Definition des Stoffwechseltypen Endomorph

Identifiziere dich nicht zu stark mit einem Stoffwechseltypen

Du solltest davon ausgehen, dass die angegebenen Stoffwechseltypen schnell als zu extrem angesehen werden, denn so kann es zu Problemen kommen. Beispielsweise der ektomorphe Typ übertreibt schnell mit der Zufuhr von Nahrung und isst zu viele ungesunde und nicht sportive Lebensmittel. Ebenso passiert es schnell, dass der endomorphe Körpertyp viel zu wenig isst, weil er Angst hat Fett anzusetzen, jedoch seine Leistung durch die wenige Nahrung schon anfängt zu stagnieren. Du solltest dich nur leicht zuordnen und demnach etwas auf deine Zufuhr an Energie und Nährstoffen achtgeben, ohne übertrieben deine Ernährung und dein Training zu sehr nach den Körpertypen auszurichten. Die Stoffwechseltypen können einen Anhaltspunkt geben und wenn du dich selbst in eine Extreme einordnen würdest, dann solltest du dies natürlich auch bei der Planung beachten, jedoch solltest du die Typen nicht überbewerten, um dich beispielsweise zu sehr in eine Ernährungsweise zu drängen. Meist sind auch Mischformen der Stoffwechseltypen gegeben, weshalb du deinen Körper immer auch bei der Nahrungs- und Energieaufnahme bewerten solltest und nicht  über dein Aussehen. Bedenke ebenfalls, dass hormonelle Erkrankungen und Veränderungen den Körperfett- und Musekelanteil beeinflussen können, ebenso wie die Verarbeitung deiner Nährstoffe und vieles weitere.

Fazit

Wer seinen Körper möglichst muskulös, aber auch definiert formen möchte, der hat die besten Möglichkeiten, wenn er sich dem mesomorphen Körpertyp annähert, denn dieser ist von Grund auf kräftig und kann relativ schnell Muskelmasse aufbauen. Dies heißt jedoch nicht, dass die anderen Stoffwechseltypen ihren Traumkörper nicht erreichen können. Wie schon vorher erwähnt, weisen alle ihre Vor- aber auch Nachteile bei der Verarbeitung von Nährstoffen auf, was deine Leistung und das Muskelwachstum beeinflussen kann. Beachte jedoch, dass du die Stoffwechseltypen nicht überbewerten solltest und du selbst beobachten musst, wie dein Körper mit Nährstoffen und auch Energie umgeht. Wichtig ist es ebenfalls, dass du bei verschiedenen Stoffwechselstörungen und auch hormonellen Problemen usw., eine Einordnung des Stoffwechseltyps nicht gut vornehmen kannst und deshalb aufpassen solltest.
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