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Wadenkrämpfe – Wer bekommt Sie, warum und was kann man dagegen tun

Schätzungen zur Folge leiden 40% der Deutschen unter regelmäßig wiederkehrenden Wadenkrämpfen. Sicher kennen einige von Euch auch die Situation, wenn man nachts vor Schmerz schier an die Decke gehen könnte oder sich im Sport dieser stechende Schmerz zu Wort meldet, der uns kurzzeitig außer Gefecht setzt. Der Wadenkrampf kommt aus dem nichts und genau dahin verschwindet er nach einer gewissen Zeit auch wieder. Als „Allheilmittel“ gegen Wadenkrämpfe ist Magnesium in aller Munde, darum wird bei regelmäßig wiederkehrenden Vorfällen auch gerne mal eine Mangelsituation dieses Elektrolyts angenommen. Wie vielschichtig die Gründe für einen Wadenkrampf sein können, und was man dagegen tun kann erfahrt ihr heute.

Was ist ein Muskelkrampf?

Krämpfe können prinzipiell immer auftreten, tagsüber während körperlicher Aktivität, in Ruhe aber auch abends auf dem Sofa oder nachts im Bett. Generell handelt es sich bei einem Muskelkrampf um eine plötzlich eintretende, schmerzende, nicht willkürliche Kontraktion eines Muskels die in den meisten Fällen von kurzer Dauer ist. Über sog. motorische Einheiten, also Gebilde aus Nervenzelle und Muskelfaser, steuert das Gehirn Muskelbewegungen und sendet hierzu Reize aus, die unsere Muskeln zusammen ziehen lassen. Unwillkürliche Nervenreize können nun dazu führen, dass sich die Muskeln zwar anspannen, die Entspannungsphase aber ausbleibt. Das Resultat ist ein Muskelkrampf. Mehrere Faktoren begünstigen einen Muskelkrampf, ebenso lassen sich Muskelkrämpfe in mehrere Arten untergliedern:
  • Der parasympathische Krampf tritt am häufigsten auf. Beim Gesunden sind bestimmte Gegebenheiten wie körperliche Überlastung oder auch Schwangerschaft mögliche Auslöser.
  • Der symptomatische Krampf resultiert aus einer neurologischen (Nerven) oder internistischen (Organe) Grunderkrankung
  • Der idiopathische Krampf lässt sich hinsichtlich der Ursache nicht bestimmen. Man vermutet hier genetische Hintergründe
Ein „normaler“, kurz eintretender Muskelkrampf der hin und wieder auftritt ist für gewöhnlich harmlos. Die nochmals verschärfte Version des Muskelkrampfes sind die sog. Muskelspasmen. Hier kommt es zu starken, unwillkürlichen, andauernden Kontraktionen. Fazit Wenn auf Anspannungsreize ausgehend vom Nervensystem keine Entspannungsreize folgen, kommt es zum Muskelkrampf. Der „gewöhnliche Wadenkrampf“ zählt in den meisten Fällen zur Gruppe der parasympathischen Krämpfe

Ursachen für einen Wadenkrampf

An erster Stelle der Ursachen wäre eine Störung des Elektrolythaushaltes zu nennen von der besonders häufig Sportler betroffen sind da bei Ihnen die größten Elektrolytverluste über Schweiß auftreten. Klafft zwischen Verbrauch und Aufnahme über längere Zeit eine Lücke, kommt zu Mangelsituationen gerade bei Vertretern die an der Steuerung von Muskelfasern beteiligt sind. Hierzu zählen Calcium,  Natrium, Kalium und Magnesium. Auch Durchfall, Erbrechen, die Einnahme bestimmter Medikamente (Diuretika) oder Abführmittel können Wadenkrämpfe aufgrund Elektrolytmangel begünstigen, ebenso wie Schwangerschaften oder sonstige Situationen hormoneller Schwankungen in einigen Fällen den Elektrolythaushalt durcheinender werfen. Etwas bedenklicher ist die Sache, wenn trotz ausgeglichenem Elektrolythaushalt immer noch regelmäßig Wadenkrämpfe auftreten, denn auch eine Schädigung der Nerven, ausgelöst durch Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes, Funktionsstörungen der Nieren oder Alkoholmissbrauch können Wadenkrämpfe begünstigen. In diesen Fällen misslingt es den Nervenfasern, Reize und Informationen korrekt an die Muskelfaser zu übermitteln. Dies macht übersteigende Reaktionen möglich die wir als Wadenkrampf zu spüren bekommen. In sehr seltenen Fällen treten Krämpfe als Myotonie auf, hierbei handelt es sich jedoch um Erkrankungen, bei denen es zu dauerhaft verlängerten, unnormalen Muskelkontraktionen kommt. Fazit In der Tat können in vielen Fällen Störungen des Elektrolythaushaltes für Wadenkrämpfe verantwortlich gemacht werden

Was tun bei Wadenkrämpfen?

Generell lautet die oberste Prämisse im Kampf gegen Wadenkrämpfe ein Ausgleich des Elektrolytbedarfs. Ermitteln lässt sich der Bedarf bzw. eine Mangelsituation über eine Ernährungsanalyse oder noch Feiner über eine Blutanalyse. Viele Sportlerinnen und Sportler nehmen zwar genug (hypotone) Flüssigkeit, aber zu wenige Elektrolyte auf, ein Zustand den man unbedingt beheben sollte. Da Alkohol und Nikotin Wadenkrämpfe fördern, sollte man bei akuten Problemen damit sparsam umgehen. Kann Elektrolytmangel als Ursache ausgeschlossen werden, müssen weitere Ursachen (wie oben genannt) in Betracht gezogen werden. Tritt ein Wadenkrampf akut ein, sollte man die Zehen des betroffenen Fußes fassen und Sie kraftvoll in Richtung Schienbein drücken. Bei Krämpfen die im Liegen entstehen, sollte man zunächst aufstehen, laufen und dabei mit der Fußsohle fest auftreten. Entspannende Wirkung für die Wadenmuskulatur haben warmes Wasser oder Massagen Fazit Beim akuten Wadenkrampf gilt es zunächst die Entspannungsphase des Muskels zu fördern. Mittelfristig sollte Ursachenforschung betrieben werden, hier beginnt die Reise mit einer Kontrolle des Elektrolyt-Status
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