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Was ist Kreatin ?

Kreatin ist eine organische Säure, die insbesondere in der Muskulatur für den Energiehaushalt und somit für die Leistungsfähigkeit verantwortlich ist. Das Kreatin wird hauptsächlich in den Nieren, der Leber sowie der Bauchspeicheldrüse gebildet. Es kann aber zusätzlich mit der Nahrung aufgenommen werden, weshalb es insbesondere für Athleten auch als Nahrungsergänzungsmittel weit verbreitet ist. Kreatin bringt auf natürliche Weise nicht nur müde Muskeln wieder in Schwung, sondern macht zudem noch schlau. Doch wie funktioniert dieser Muskelakku eigentlich im Detail? Kreatin oder Kreatinphosphat gilt als Energie-Booster in der Fitness-Welt. Zahlreiche Hersteller vertreiben es als Nahrungsergänzungsmittel. In reiner Form ist es nebenwirkungsarm und als echte Energiespritze für die Muskelarbeit bekannt.

Kreatinphosphat – Energie für den Muskel

Das Kreatinphosphat ist in sehr hohen Mengen in der Skelettmuskulatur vorhanden. Hier dient es der Regeneration der Energievorräte. Der eigentliche Energieträger, der Akku der Zellen, ist das ATP (Adenosintriphosphat). Es wird bei der Muskelkontraktion verbraucht und liegt anschließend als energiearmes ADP (Adenosindiphosphat) vor. Die Muskelzellen können dieses ADP mithilfe des Kreatinphosphats sehr schnell regenerieren. Dabei wird der energiereiche Phosphatrest vom Kreatinphosphat auf das ADP übertragen. Es entsteht wieder ATP für die Muskelarbeit.

Kreatin und Sport

Aufgrund seiner sehr schnellen Umwandlung und Energiefreisetzung ist das Kreatin als Nahrungs­ergänzung im Bereich des Kraft- und Mannschaftssports sehr weit verbreitet. Etwa 4-5 g Kreatin täglich steigern merklich die Leistung der Körpermuskulatur. Sportarten, die auf sich schnell wiederholende Bewegungsabläufe oder auf kurzzeitige, aber dennoch maximale Muskelkraft angewiesen sind, profitieren von der Kreatingabe. Besonders bei Kraftsportlern ist Kreatinphosphat sehr weit verbreitet. Zusätzlich zur Energielieferung ist Kreatin ein Faktor bei der Bildung von Muskelfasern und damit wichtig für die Muskelmasse. Im Ausdauerbereich gibt Kreatin hingegen keinen wirklichen Energieschub. Allerdings unterstützt es hier die Regeneration des Muskels und erhöht somit spürbar die Ausdauerleistung. Darüber hinaus gibt es Anzeichen, dass Kreatin die Aktivität von Satellitenzellen im Skelettmuskel erhöht. Diese sind letztlich für die Reparatur der bei intensiver sportlicher Belastung auftretenden Schäden an den Fasern zuständig.

Energie für den Kopf

Kreatin ist in Studien auch als Batterie für das Gehirn und die Gedächtnisleistung beschrieben worden. Ähnlich wie die körperliche Fitness, braucht das Gehirn sehr viel Energie, um sich Dinge besser merken zu können. Kreatin förderte in Versuchen die Gedächtnisleistung deutlich. Steht die nächste Prüfung an der Universität an? Mit Dextrose als Brennstoff und Kreatin als natürlichem Akku für die grauen Zellen steht der Prüfung fast nichts mehr im Wege. Nur lernen, das muss jeder immer noch allein.
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