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Was sind Fette ?

Was sind Fette ?

Fette liefern, wie Kohlehydrate, Energie. Wenn sich der Körper im Ruhezustand befindet verbrennt der Körper grösstenteils freie Fettsäuren. Der Grund ist eine Sparfunktion des Körpers. Denn Fett hat doppelt so viel Energie wie Kohlenhydrate, etwa 9kcal pro Gramm. Bei körperlicher Anstrengung verbrennt der Körper zuerst Kohlenhydrate. Darum wird bei übermässigem Verzehr, unser Fettdepot immer grösser. Energie aus dem Fettspeicher bezieht der Körper erst nach 30 Minuten körperlicher Anstrengung. Fett ist aber nicht nur Energieträger, sondern liefert auch den Rohstoff für verschiedene Körpersubstanzen. Ausserdem können z.B. die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K nur mit Fetten verwertet werden. Um es gleich vorwegzunehmen, Fett macht NICHT Fett. Fette gehören zu den Grundnahrungsmitteln und sorgen auch dafür, dass wir z.B. nicht frieren oder dienen als Polster für die inneren Organe. Hierzulande liegt die durchschnittliche Fetteinnahme aber weit über dem empfohlenen Bedarf. Die Folge ist Übergewicht. Wichtig ist, dass man wenig Fett zu sich nehmen sollte. Ausserdem sollte man beachten, welche Fette man zu sich nimmt. Wie auch Kohlenhydrate, bestehen Fette aus Kohlenstoff-, Wasserstoff- und Sauerstoffatomen. Darum ist es auch möglich Zucker in Fett umzuwandeln bzw. aus Fett wieder Energie herzustellen. Es gibt verschiedene Arten von Fettsäuren. Einerseits unterscheidet man zwischen tierischen und pflanzlichen Fetten. Für uns ist jedoch die Unterscheidung zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren wichtig:

Gesättigte Fettsäuren

findet man in Butter oder Kokosfett

einfach ungesättigte Fettsäuren

findet man in Olivenöl oder Erdnussöl

zweifach ungesättigte Fettsäuren

findet man in Linolsäure

mehrfach ungesättigte Fettsäuren

findet man in Leinöl oder Fischöle Man sollte beachten dass 1/3 des Fettes aus gesättigten und 2/3 aus ungesättigten Fettsäuren bestehen soll. Sogenannte Transfette müssen vermieden werden. Transfette findet man meistens in Fertigprodukten.

Gesättigte Fettsäuren

Gesättigte Fettsäuren erkennt man am besten, wenn es bei Zimmertemperatur fest ist. Man findet sie meistens bei tierischen Fetten. Chemisch betrachtet, sind alle Kohlenstoffatome mit Wasserstoffatomen belegt und am Ende der Fettsäurekette mit Sauerstoffatomen besetzt. Ob kurz-, mittel- oder langkettig spielt keine Rolle: Da alle Kohlenstoffatome belegt sind, sind gesättigte Fettsäuren nicht reaktionsfreudig. Sie sind dafür zuständig, zusammen mit den Kohlenhydraten den Energiebedarf zu decken. Unnötige Fettsäuren, ob gesättigt oder ungesättigt, kommen in den Fettspeicher.

Ungesättigte Fettsäuren

Bei ungesättigten Fettsäuren sind nicht alle Kohlenstoffatome mit Wasserstoffatomen belegt. Es entstehen sogenannte Doppelbindungen. Durch diese Doppelbindungen, können sich verschiedene Substanzen anbinden und dadurch lebenswichtige Funktionen wahrnehmen. Langkettige, ungesättigte Fettsäuren werden auch essentielle Fettsäuren genannt, da sie vom Körper nicht selbst hergestellt werden. Essentielle Fettsäuren werden in Omega-3 (z.B. in Lein-, Raps-, Soja- und Walnussöl, Blattgemüse und Nüssen) und Omega-6 (z.B. in Sonnenblumenöl und Fleisch) unterteilt. Das Omega-3 und -6 Verhältnis sollte bei etwa 5:1 liegen.
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