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2 Gründe, warum du Powerlifting-Übungen ausführen solltest!

Ganz grob ausgedrückt, gibt es zwei Arten von Trainierenden im Studio. Auf der einen Seite diejenigen, für die nur Langhanteln, Kurzhanteln und generell „pures eisen“ existiert. Schweres Training der Kniebeuge ist der Höhepunkt, gefolgt von brachialen Kreuzhebeleistungen und Bankdrückerfolgen. Auf der anderen Seite haben wir dann die Maschinen-Trainierer. Weniger Gewicht, geführte Bewegungen, kontrollierte Ausführung, moderate bis hohe Wiederholungszahlen. Mehr oder weniger ein typisches Bodybuilding-Training. Keine der beiden Vorgehensweisen ist falsch. Beide haben ihre Daseinsberechtigung. Dennoch gibt es einige gute Gründe, warum du Powerlifting-Übungen oder generell schwere Grundübungen ausführen solltest!

Functional Training

Hey…einbeinige Kettlebell-Überkopfkniebeugen auf einem Gymnastikball sind nicht funktionell! Das ist kein Functional Training. Auch irgendwelche Schlingentrainer Übungen sind nicht unbedingt funktionell. Wir haben von der Fitnessindustrie eine vollkommen falsche Wahrnehmung von funktionellem Training eingebläut bekommen. Das Gymnastikball-Inferno ist Akrobatik. Aber nicht funktionell! Funktionelles Training ist das Training von alltagsnahen Bewegungen. Und bitte was ist funktioneller als Kniebeugen oder Kreuzheben? Das Aufstehen aus der Hocke oder von einem Stuhl, das Anheben schwerer Gegenstände vom Boden weg. Das ist funktionell und alltagsnah. Wenn du natürlich in deinem Alltag regelmäßig auf Bällen stehst, dann mag die akrobatische Einlage von oben durchaus funktionell sein. Aber dann bist du eher die Ausnahme denn die Regel. Gut, stellt sich natürlich die Frage, ist eine 200kg Kniebeuge noch funktionell? Nein, in den meisten Fällen eher nicht. Funktionell ist alles, was ein klein wenig mehr von dir abverlangt als die maximale Belastung in deinem Alltag. Denn nur so kannst du sicher sein, dass der Alltag kein Problem und kein Verletzungsrisiko darstellt. Sollten wir dennoch schwer trainieren? Ja…

Die Brücke schlagen

Nun, auch wenn der Aspekt der Funktionalität absolut für die Ausführung von Powerlifting-Übungen spricht, so muss man dennoch auch die Brücke zum Leistungsgedanken schlagen. Schließlich geht es uns in unserem Training nicht rein um Funktionalität, sondern auch darum - oder maßgeblich darum - Kraft und Muskelmasse aufzubauen. Wenn wir jedoch die Brücke schlagen können, dann haben wir doch schon zwei Fliegen mit einer Klappe erwischt. Funktionelles Training, welches uns stark und muskulös macht. Funktionelle Bewegungen, die alltagsnah sind und uns dennoch immer besser machen. Hervorragend. So haben wir einen doppelten Nutzen von unserem Training. Maschinen können diese Brücke leider nicht schlagen. Zwar haben wir mit Maschinen die Möglichkeit, unsere Muskeln zu trainieren und aufzubauen, jedoch fehlt die funktionelle Komponente zu nahezu 100%. Denn im Alltag gibt es in der Regel keine geführten Bewegungen. Mit Maschinen können wir zwar teilweise die Muskeln besser „direkt erreichen“, aber nur mit alltagsfremden Bewegungen. Das bedeutet, wir haben keinen Transfer und können lediglich den Muskel spezifisch, einzeln und direkt trainieren und aufbauen.

Fazit:

Maschinentraining ist nicht schlecht, nicht falsch, kein Fehler. Es hat absolut seine Daseinsberechtigung. Allerdings macht es deutlich mehr Sinn, einen gesunden Mix aufzubauen aus alltagsnahen funktionellen Bewegungen, die auch unsere Mobilität und Beweglichkeit fördern und einem direkten Training mittels Isolationsübungen und/oder Maschinen, um bestimmte Muskeln noch einmal gezielt anzusprechen. Wie immer liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte. JEDER sollte eine Kniebeuge- und Kreuzhebevariante in seinem Training haben. Selbst dann, wenn es sich um nur leichtes Training der Bewegung handelt. Das ist allemal effektiver und funktioneller, als nur an geführten Maschinen zu arbeiten!
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