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3 gute Gründe für mehr einseitiges Training

Der große Vorteil hinter Kurzhanteln im Vergleich zur Langhantel besteht darin, Übungen auch einseitig ausführen zu können. Im Fachjargon bezeichnet man einseitiges Training als „unilaterales“ Training, während man beidseitiges Training mit dem Begriff „bilateral“ in Verbindung bringt. Der heutige Artikel offeriert Euch drei gute Gründe die dafür sprechen, unilaterales Training regelmäßig in Euren Trainingsplan mit auf zu nehmen.

Grund 1 - Besseres Muskelgefühl

Ein Grund für den es keine Studien sondern einfach etwas Erfahrung bedarf ist die Tatsache, dass sich mit einseitigen Übungen ein besseres, isoliertes Muskelgefühl herstellen lässt. Im Gegensatz zu bilateralem Training fällt bei einseitigen Übungen die spezifische Komponente des Gleichgewichts zwischen beiden Seiten aus. Auf der anderen Seite werdet ihr Euch wundern, welche ganz spezielle neue Herausforderung Euch in Sachen Koordination erwartet. Ihr werdet zudem feststellen, das so gut wie jeder von Euch eine gute und eine schlechte Seite haben wird und zudem, dass ihr nicht automatisch Euer bilaterales Gewicht halbieren könnt, sondern das ihr anfangs wesentlich schwächer seid. Es klingt unlogisch aber ihr werdet diese Erfahrung machen und damit vor eine völlig neue Herausforderung gestellt werden, da ihr anders als bei bilateralem Training keine Möglichkeit habt, Belastungen durch eine Art Umverteilung zu kompensieren. Binnen weniger Wochen werdet ihr auch mit bereits bestehender Trainingserfahrung dann einen unglaublichen Sprung machen, der hier größtenteils einer besseren Geist-Muskelverbindung und einem bessren Muskelgefühl geschuldet ist. Fazit Unilaterales Training bedeutet eine neue Herausforderung sowie eine neue koordinative Aufgabe über die sich ein deutlich besseres Muskelgefühl einstellen wird

Grund 2 - Größerer Bewegungsumfang

Etwas das ich persönliche in Verbindung mit unilateralem Training immer wieder feststelle ist die Tatsache, dass sich bei einigen Übungen durch die einseitige Übungsausführung die Range of Motion (ROM) im Gegensatz zu beidseitigem Training nochmals um einige entscheidende Zentimeter ausdehnen lässt. Diese Gegebenheit ermöglicht eine wirklich maximale Aktivierung von Muskelfasern im jeweiligen Zielmuskel.  Als prägnantes Beispiel aus der Praxis kann ich einarmiges Rudern mit der Kurzhantel anführen. Im Vergleich zur beidseitigen Variante ein himmelweiter Unterschied in der Ausdehnung des Bewegungsablaufes --  probiert es aus und fühlt den Unterschied. Fazit Unilaterales Training ermöglicht in bestimmten Fällen eine effektive Ausdehnung des Bewegungsumfanges für eine Maximierung von in die Übung involvierter Muskelfasern

Grund 3 - Bessere Kraftentwicklung

Letztlich wäre es klasse, bei all den Vorteilen hinsichtlich der Ausführung des Trainings auf unilaterale Art und Weise zudem von einem merklichen Benefit bei Muskellaufbau oder der Kraftentwicklung zu profitieren. Was ich Euch oben bereits mit bestehender Trainingserfahrung in Aussicht gestellt habe, wurde auch an trainingsunerfahrenen Frauen erfolgreich untersucht. 43 Probandinnen absolvierten zwei Mal pro Woche entweder ein unilaterales, ein bilaterales oder in der Kontrollgruppe gar kein Training am Beinstrecker über insgesamt 12 Wochen. Gegen Ende des Versuchszeitraumes stellten die Forscher zwar keine signifikanten Unterschiede in der Entwicklung des Muskelquerschnitts zwischen einseitigem oder beidseitigem Training fest, hinsichtlich der Kraftentwicklung konnte sich die unilaterale Gruppe jedoch besser nach vorne arbeiten als die Gruppe die beidseitig trainierte. Fazit Wer es auf Kraftentwicklung abgesehen hat, sollte unilaterale Übungen zum regelmäßigen Bestandteil seines Trainingsplanes machen

Resümee

Drei gewichtige Gründe sprechen für regelmäßiges Ausführen unilateraler Übungen. Eine deutliche Aufwertung des Muskelgefühls, eine Maximierung des Bewegungsradius und letztlich sogar bessere Kraftwerte lassen sich in Aussicht stellen  -- Viel Spaß bei der Umsetzung!

Quelle

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26348920
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