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4 typische Trainings- und Muskelaufbaumythen

Wer sich über Trainingsmethoden, Konzepte, Übungen usw. informiert, wird immer wieder auf Aussagen treffen, welche sich etwas unglaubwürdig anhören. Genau an dieser Stelle solltest du unterscheiden können, ob eine Aussage Sinn macht oder nicht. Wir möchten dir 4 Trainingsmythen aufzeigen, welche sehr oft propagiert werden, jedoch keinen aussagekräftigen Hintergrund aufweisen.

1. Kraft- und Muskelaufbau geht nur über eine breite Übungsauswahl!

Diese Aussage wird oft von Trainern empfohlen und die solltest du schnellstmöglich vergessen. Du musst die für dich optimal geeignetsten Übungen finden, bei welchen du dich optimal steigern kannst. Die Entscheidung sollte dabei immer zuerst auf den Grundübungen basieren, da diese für den Körper das allgemein größte Wachstumspotential aufweisen. Wer meint er müsste 8 verschiedene Übungen für den Rücken ausführen, kann dies tun, allerdings heißt dies nicht, dass er seine Rückenmuskulatur besonders stark belastet oder zum Wachstum bringt. Auch 2-3 Übungen können die optimale Belastung darstellen. Vor allem nach dem anfänglichen Ganzkörper- und reinem Grundübungstraining der Anfangsphase, solltest du selbst herausfinden, wie du deine Muskulatur am besten anspricht. Dafür ist jedoch nie eine gewisse Anzahl an Übungen notwendig.

2. Kreuzheben ist nicht so wichtig, da die Verletzungsgefahr sehr hoch ist!

Die Verletzungsgefahr ist bei sehr vielen Übungen, besonders wenn schwere Gewichte eingesetzt werden, sehr hoch. Jedoch ist Kreuzheben für deine Entwicklung sehr wichtig und das nicht nur, wie oft suggeriert, für die Beinmuskulatur. Der untere Rücken sowie auch ein Teil der oberen Rückenmuskulatur, werden beim Kreuzheben extrem stark kontrahiert. Dabei werden auch der Nacken und die Schultern angesprochen. Wer wirklich Muskelmasse und Kraft aufbauen möchte, sollte Kreuzheben in seinem Trainingsplan integrieren. Du wirst niemals durch viele Isolationsübungen große Muskelmassen aufbauen können, deshalb solltest du Übungen wie das Kreuzheben nutzen, um deinen Körper schneller zu fordern.

3. Du solltest nicht zu viel trainieren, ansonsten kommst du schnell ins Übertraining!

Eine wohl sehr häufig ausgesprochene Aussage im Trainingsbereich. Allerdings ist diese prinzipiell falsch. Überlegt man sich wie Muskelwachstum funktioniert und umgesetzt werden muss, sodass ein Aufbau stattfindet, dann könnte man jeden Tag trainieren. Einige Athleten trainieren sogar jeden Tag ein Ganzkörperworkout, was den Gegensatz zu solchen Aussagen darstellt. Grundlegend gibt es in diesem Bereich nur eine einzige Regel. Du musst dein Training auf deine Regeneration abstimmen. Es gibt Athleten, welche nur 24h Regenerationszeit benötigen, andere wiederum 48h oder sogar länger. Je nach Intensität und körperlich individueller Verfassung, kann diese einen sehr großen Unterschied aufweisen. Unser Tipp: Finde deine persönliche Regenerationszeit und richte deine Trainingsplanung nach diesen aus.

4. Schwere Gewichte sind für ein Muskelwachstum nicht notwendig!

Vor allem neue Trends und Verfechter verschiedener Trainingssysteme predigen solche Aussagen. Dabei ist diese Aussage vollkommen falsch. Schwere Gewichte sind nur so lange schwer, bis der Körper sich ihnen angepasst hat, dass sollte soweit klar sein. Auch braucht der Muskel eine progressive Überlastung, um sich anpassen zu wollen. Trendsportarten, welche derzeit meist mit dem Körpergewicht arbeiten, machen nichts anderes als mit schwerem Gewicht zu trainieren. Ausgangspunkt sind meist untrainierte Personen, welche Fett reduzieren möchten und Muskeln aufbauen. Sie benutzen ihr eigenes Körpergewicht für die Übungen und somit ein für sie „schweres Gewicht“, dabei steigern sie im Laufe des Trainings ihre Wiederholungszahlen und verbessern sich somit. Das Prinzip ist genau das gleiche wie bei dem Training mit schweren Gewichten. Allerdings werden sie feststellen, dass das Muskelwachstum nach einer Weile nachlassen wird. Genau an diesem Punkt kommen Zusatzgewichte ins Spiel und somit wieder ein neues schweres Gewicht, um einen neuen Muskelreiz zu setzen. Solche Systeme funktionieren natürlich, denn sie bauen auf dem gleichen Prinzip des Krafttrainings und der Progression des Muskels auf, wie auch das Krafttraining an sich. Die Grundlagen sind genau dieselben, was die anfängliche Aussage ganz schnell widerlegt.

Fazit

Wir hoffen, dass wir dir wieder ein paar Mythen aufschlüsseln und dir bei der einen oder anderen Fragestellung behilflich sein konnten. Im Trainings- und Muskelaufbaubereich werden viele Aussagen getroffen, die verwirrend sein können oder genau das Gegenteil von dem behaupten, was man kennt. Solche Aussagen solltest du immer hinterfragen. Dabei ist es wichtig, dass du ebenfalls nicht die Stellung einnimmst „das kenne ich nicht so, deshalb ist es falsch“, denn auch neue Ansätze können vielleicht eine sehr gute Methode aufweisen, um genau deinen Erfolg zu maximieren und zu generieren.
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