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Dein limitierender Faktor für mehr Wachstum: Intensität

Was unterscheidet einen erfolgreichen Bodybuilder und Kraftsportler von einem weniger erfolgreichen, gar erfolglosen, Athleten?

Mit Ernährung, Training und ausreichend Geld zum Erfolg?

Es ist nicht die Ernährung, schließlich gibt es ganze Legionen an Sportlern und Athleten, die sich Gedanken um ihre Ernährung machen, ggf. die Mahlzeiten detailliert ausarbeiten und zubereiten, sich permanent informieren und weiterbilden und die gelernten Theorien mit bestem Wissen und Gewissen in die Praxis umsetzen. Nur weil jemand Haferflocken, Quark, Hähnchenbrust und Reis isst, Fischöl und Whey ergänzt und Transfette meidet, wird er nicht zwangsweise groß und stark. Es ist nicht das Training, schließlich laufen Tag um Tag etliche Fitnessjünger in die Studios Deutschlands. Sie lassen kein Workout aus, haben sich Gedanken um ihren Trainingsplan – und dessen Aufteilung – gemacht. Ja sie trainieren sogar zu zweit oder zu dritt (oder gleich im Rudel *hust*), um sich gegenseitig beim Training „zu unterstützen“ – um Hilfestellung zu geben. Und wer sich als einsamer Wolf durchschlägt (gar zum Soziophoben degeneriert) und den Geburtstag seines besten Freundes oder seiner Mutter sausen zu lassen, nur um das Workout für die Brust, die Beine oder den Rücken reinzukriegen - und das nur, weil er glaubt, dass dieses eine Workout über Sieg und Niederlage entscheiden wird, der irrt gewaltig. Nur weil jemand regelmäßig trainiert und den Hintern bewegt, wird er nicht zwangsweise groß und stark. Es ist auch nicht das Geld, welches man für das vermeintliche Hobby verpulvert. Es sind nicht Supplemente, nicht die verchromte Hantel, die man im Keller liegen hat und es ist schon gar nicht der (Online)-Personal-Trainer. Ich kenne genug Leute, die zu Hause nicht nur eine Apotheke stehen, bei der sie meistens nicht einmal wissen, was Produkt X eigentlich bewirbt, sondern auch welche, die in ihrem Keller ein Luxus-Gym eingerichtet haben: Full-Rack, Latzugturm, Laufband, Ergometer und eine ganze Menge Schnick-Schnack, von dem die meisten noch nie etwas gehört haben („Ab-Roller!“). Die meisten sehen jedenfalls nicht so aus, als ob sie wissen würden, was sie tun. Nicht wenige erhoffen sich von einem professionellen Coaching die ersehnte Freikarte in das Land der Muskeln, während sie gleichzeitig vergessen, dass ihnen niemand die schwere Arbeit abnehmen können wird. Sie vergessen, dass es keine Abkürzungen gibt, auch wenn ein erfahrener Kumpel oder Trainer ihnen gewisse Tipps mit auf den Weg geben kann. Nur weil sich ein Bonze all das High-Tech-Equipment und all die Supplemente leisten kann, die es zurzeit auf dem Markt gibt, wird er nicht zwangsweise groß und stark. Natürlich bin ich nicht so verbohrt, dass ich behaupten würde, dass die oben genannten Faktoren – die Ernährung, das Training (oder was manche dafür halten mögen) oder Geld – keine Rolle spielen würden. Im Gegenteil – das Training und Ernährung, weniger das Geld – gehört einfach zu diesem Sport dazu, weswegen ich diese Punkte auch als Grundvoraussetzung sehen möchte, um im Breitensport was zu reißen.

Der eigentliche Wachstumsfaktor: Die Trainingsintensität

Ihr wollt wissen, was der wahre Wachstumsfaktor ist? Intensität – ein kurzes Wort mit großer Bedeutung. Muskelaufbau beginnt da, wo der vermeintliche Spaß schon aufhört und man muss eine Leidenschaft dafür entwickelt haben, damit man in die umfassenden Vorteile des Trainings kommt. Der Knackpunkt ist aber folgender: Die Fähigkeit zum intensiven Training muss man sich über Monate und Jahre erarbeiten. Intensität lässt sich nicht vermitteln, denn dafür muss man den eigenen Körper kennen. Sicher, ein Coach oder Kollege kann euch sagen, wie ihr euch ernähren sollt, wie ihr trainieren sollt und was ihr kaufen könnt, um Muskelaufbau zu begünstigen, aber er kann euch kein Wissen über euren Körper vermitteln. Ähnlich wie bei einem Sportwagen, müsst ihr erst einmal selbst ein Gefühl für das Handling, die Kupplung und Beschleunigung bekommen, bevor ihr ihn beherrschen könnt – es gibt einfach Dinge, die muss man aus erster Hand erlebt haben. Ihr könnt so viele Bücher wälzen wie ihr wollt, so viele Artikel studieren, wie ihr könnt oder euch so vielen Leuten austauschen, wie ihr es für nötig haltet, aber: Wenn ihr kein Meister des Schmerzes werdet, wenn ihr nicht lernt den guten Schmerz auszuhalten und eure vermeintlichen Limits zu sprengen, dann wird euer Körper niemals sein Potenzial realisieren.

Intensiv kommt von schwer

Witze reißen und herumblödeln könnt ihr außerhalb des Studios natürlich weiterhin, doch wenn sich die Tür zum Verlies öffnet, dann solltet ihr die Späße hinter euch lassen und den Ernst der Lage erkennen. Frei nach dem Motto „Der Appetit kommt beim Essen,“ garantiere ich euch, dass sich auch die Lust fürs Training einstellen wird – doch diese wird viel facettenreicher sein, als ihr es vielleicht noch glauben mögt – das Training wird zu einer Art Hass-Liebe. Obacht: Intensives Training ist nicht leicht – sonst würde es Hallen-Halma heißen. Und es macht nicht immer Spaß, doch wenn ihr ernsthaft anfangt zu trainieren, dann werdet ihr schon bald merken, dass ihr nicht einfach nur trainieren könnt, wenn es Spaß macht. Gerade dann, wenn es keinen Spaß macht, fängt der richtige „Spaß“ erst an und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Wenn der Muskel brennt, ihr nicht mehr könnt und die Hantel am liebsten ablegen würdet, dann – GERADE DANN müsst ihr noch 3 weitere Wiederholungen rauskitzeln. Die meisten Trainingsanfänger und Studiocamper denken, sie müssten ihren Trainingsplan routiniert durchziehen. 9 Sätze Brust á 10 Wiederholunggen, 9 Sätze Rücken á 8 Wiederholungen – und das alles am besten en detail im Trainingsbüchlein notiert. Wenn sie merken, dass die 10 Wiederholungen leicht fordernd – aber nicht herausfordernd waren – legen sie die Stange schon ab und reiben sich die Stirn. Anstatt das Gewicht zu erhöhen, verharren sie dabei oder noch schlimmer: sie erhöhen das Gewicht, obwohl die Technik schon lange nicht mehr stimmt – der Nachbar an der anderen Trainingsstation darf bloß nicht mehr drücken/heben/beugen als man selbst. Dies ist der richtige Weg, um am Körper vorbeizutrainieren.

Der Mind-Body-Link oder: Breaking The Limit

Gute Ernährung, regelmäßiges Training und gut investiertes Geld in Equipment und Supplemente oder Trainer können euch auf eurem Weg helfen – allerdings werden sie euch niemals die harte Arbeit abnehmen. Egal ob ihr natural trainiert oder zur chemischen Keule greift: Hartes Training ist obligatorisch, nicht optional. Niemand kann zu Beginn hart trainieren und nur die wenigsten Athleten die ich kenne, können ohne weiteres ihr eigenes Körpergewicht drücken, heben und beugen. Ihnen fehlt die nötige Trainingserfahrung, das Know-How um die Fähigkeiten und Eigenarten des eigenen Körpers und vor allem die Bereitschaft sich das Leben absichtlich schwer zu machen. Denkt dran: Der Weg des geringsten Widerstands ist nur am Anfang gepflastert und wer sich im Leben zu stets schont, der krankt am Ende an seiner zu vielen Schonung. Nur wenn ihr bereit seid an euer Limit zu gehen – und den Versuch zu unternehmen es zu durchbrechen – werdet ihr den Wachstumsreiz setzen, der euren Körper zu verstärkter Adaption in Form von Muskelwachstum zwingt. Damit ihr jedoch intensiv trainieren könnt, müsst ihr euch körperlich wie geistig auf die kommende Herausforderung, das zu bewältigende Gewicht, einstellen. Ihr müsst euch dazu zwingen und euch ein entsprechendes Mindset aneignen. Ihr müsst jede Faser eures Muskels spüren und euch darin hineinversetzen können. Hierfür sind oft viele Jahre an Arbeit, Geduld und ein Wille zur Weiterentwicklung nötig, denn nur so könnt ihr die notwendige „Mind-Body“-Connection etablieren, denn: „Der Geist befiehlt, der Körper folgt. …und wenn euer Geist nicht bei der Sache ist oder ihr an euch zweifelt, dann landet ihr relativ zügig in einer Sackgasse bzw. einem Wachstumsplateau. (Welches einem viele als „genetisches Limit“ verkaufen wollen obwohl sie davon noch weit entfernt sind). Wer bisher glaubt, dass der Ausspruch „No pain, no gain“ kein Körnchen Wahrheit enthielt, der dürfte jetzt eines besseren belehrt worden sein.
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  • Wir leben in einer schnelllebigen Zeit

    Wir leben in einer schnelllebigen Zeit,
    alles muss schnell gehen, ob in der Freizeit
    oder in Beruf.
    Es wird einem aber auch unglaublich viel versprochen, überall Werbung und Hochglanzformate.
    Back to the roots ist beim BB oft das einzig Wahre,
    aber die wenigsten wollen sich das antun,
    und wundern sich über ausbleibende Erfolge!

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