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Der Muskelkaterkonflikt: Wann macht es Sinn den Muskel wieder zu belasten?

Sollte man sich wirklich über einen Muskelkater freuen oder ist dies nur ein Märchen, welches gerne im Fitnessbereich sein Unwesen treibt?! Aber nicht nur diese Frage sollte dich beschäftigen, sondern vor allem, wann macht es Sinn bei einem Muskelkater, die betroffene Muskulatur wieder effektiv zu trainieren?

Ist die Freude über Muskelkater sinnvoll?

Ein Muskelkater ist nichts anderes als eine Überanstrengung der Muskulatur, wodurch es zu Mikrorissen im Muskelgewebe und dessen Fasern kommt. Ein Muskelkater muss nicht unbedingt schlecht sein, allerdings ist er auch nicht grundsätzlich gut. Die Freude über einen Muskelkater beruht daher, dass der Trainierende sich bei der Intensität seines Trainings bestätigt fühlt, allerdings ist diese Bestätigung, mit den Körperreaktionen nicht ganz zu vereinbaren. Ob ein Muskelkater negative Auswirkungen auf deinen Körper bzw. deine Muskulatur hat, hängt ganz davon ab, wie schwer die Verletzung ist. Studien zu Folge, ist ein Muskelkater dann negativ, wenn das Trauma und somit die Verletzung der Muskelfasern so groß ist, dass der Muskelkater über mehrere Tage anhält. Durch einen solchen Muskelkater, kann nicht nur der Muskel so verletzt werden, dass das Training negativ beeinflusst wird, sondern auch die komplette Funktionalität stillgelegt und die Insulinsensitivität eingeschränkt werden. Wenn du einen solchen Muskelkater provozierst, dann solltest du dir im Klaren sein, dass dies nur negative Auswirkungen auf deinen Körper, deine Leistung und dein Vorankommen haben wird. Ein leichter Muskelkater hingegen, kann auch für die Muskulatur ein Vorteil sein, denn neben einer leicht eingeschränkten Cortisolausschüttung, kann so der anabole Effekt des Trainings besser zum Zuge kommen. Allerdings ist es schwer einzuschätzen, wann bei einer Person wirklich die Grenze zu einer hauptsächlich negativen Auswirkung auf den Muskel besteht und wann nicht. Einzig und alleine die Dauer des Muskelkaters dient als Messinstrument für dich. Solltest du also einen leichten Muskelkater haben, ist dies nicht von Nachteil und kann sogar leichte Vorteile haben. Im Gegensatz dazu ist ein schwerer Muskelkater sehr schnell stark kontraproduktiv.

Wann kann ich den Muskel bei einem Muskelkater wieder belasten?

Diese Aussage kann nicht pauschal getroffen werden. Ist der Muskelkater nur leicht, kann das Training selbst bei leichtem Zwicken sehr effektiv sein. Ist der Muskelkater jedoch sehr stark, ist das Training so lange auszusetzen, bis der Muskel kaum noch Anzeichen von Schmerzen aufweist. Dies ist schwer zu beurteilen, weil auch das Schmerzempfinden sehr unterschiedlich ist. Wir können dir als grundlegende Hilfestellung folgendes empfehlen: - Ein leichtes Zwicken oder leichte Schmerzen, sind auch mit dem Training noch zu vereinbaren und weisen keine negativen Aspekte  für das Muskelwachstum und die Leistung auf. Dieser Muskelkater kann sogar positive Auswirkungen nach sich ziehen. Er wird maximal 3 Tage anhalten, wobei sich die Einschränkungen auch und auch die Schmerzen in Grenzen halten. Der Muskelkater sollte für dich als leichtes Zwicken wahrnehmbar sein. - mittlere bis starke Schmerzen des Muskels, bei leichter Belastung, sollten hingegen unbedingt nicht übergangen, sondern auskuriert werden. Versuche daher den Muskel möglichst wenig zu belasten. Der Zeitraum ist sehr individuell und kann sich auch einmal gerne 4-5 Tage oder sogar darüber hinaus hinziehen. Normalerweise ist der Schmerz klar zuzuordnen und sollte dich bei normalen Bewegungen schon stark einschränken.

Prävention gegen Muskelkater und was tun, wenn dieser schon vorhanden ist?!

Die wohl beste Prävention ist es, den Muskel nicht zu überstrapazieren. Hartes Training hin oder her, aber der Muskel sollte nicht dauerhaft über seine Grenzen gebracht werden, da ansonsten nicht nur das Verletzungsrisiko an sich, sondern ebenso das Muskelwachstum und die Leistung eingeschränkt werden und es immer wieder zu sehr starkem Muskelkater kommen kann. Vor allem die Nährstoffversorgung, kann über die Regeneration und Prävention der Muskelaktivitäten und der Anfälligkeit für Muskelkater, eine positive Wirkung herbeirufen. Versuche dich in keinem Mangelzustand zu bewegen und versuche eine sportive und gesunde Ernährung zu dir zu nehmen. Wenn du schon einen Muskelkater haben solltest, dann hilft nur abwarten und eine gute Ernährung, um den Heilungsprozess zu beschleunigen. Heiße Bäder, Massagen und Co., sind meist sogar Kontraproduktiv. Versuche jedoch auch immer auszuschließen, dass es sich nicht um eine Verletzung handelt, denn häufig wird eine Verletzung mit einem starken Muskelkater verwechselt.

Schlussfolgerung

Muskelkater ist nicht unbedingt etwas Positives, was man als „gut“ auslegen sollte. Versuche deine Muskulatur nicht dauerhaft durch einen starken Muskelkater zu belasten, denn so wirst du deine Leistung schmälern, dich bei deinem Training einschränken und auch ein Muskelwachstum vermindern. Leichter Muskelkater ist hingegen für deine Leistung und das Muskelwachstum nicht schlimm und kann sich sogar positiv auf deine Leistung auswirken.
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