Service-Line +49 322 210 956-22 / Mo.-Fr. 07:00 - 17:00
ab EUR 40 versandkostenfrei für DE

Die 3 größten Fehler die du beim Schultertraining vermeiden solltest

Gibt es etwas Schöneres als pralle, runde Schultern die wie Kanonenkugeln an uns hängen? In meinen Augen zumindest bei Männern nicht, ich bin seit jeher ein Freund großer Schultern und lege aus diesem Grund auch großen Wert darauf, sie regelmäßig und vollständig zu trainieren. Gerade bei der Schulter handelt es sich um eine Zentrale muskuläre Einheit unseres Körpers die Torso und Extremitäten miteinander verbindet. Die Tatsache, dass es sich bei unseren Schultern um Kugelgelenke handelt sorgt einerseits für Beweglichkeit wie sie in keinem andren Gelenk unseres Körpers gegeben ist, man bezahlt dies aber mit dem Preis einer hohen Verletzungsanfälligkeit. Gerade das Schultergelenk ist enorm auf einen starken Muskelapparat angewiesen der es unterstützt. Mit dem heutigen Artikel möchte ich Euch 3 Dinge vorstellen, die ihr in Eurem Schultertraining tunlichst vermeiden solltet.

Fehler 1 – Unaufgewärmt trainieren

Gerade wenn ein Gelenk nicht knöchern oder dominant durch Bänder oder sonstige Strukturen geführt ist und dabei gleichzeitig Bewegungen in alle Winkel erlaubt, darf man es nicht versäumen die dafür verantwortliche Muskulatur gründlich aufzuwärmen bevor man mit dem Training beginnt. Gerade im Falle der Schultermuskulatur empfehle ich Euch nach einem allgemeinen Warm-Up 2 bis 3 Sätze vor dem ersten Arbeitssatz mit sehr leichtem Gewicht und hoher Wiederholungszahl auszuführen um in die Bewegung zu kommen. Anders als bei anderen Muskelgruppen empfehle ich Euch bei der Schulter zudem für jede neue Übung ebenfalls einen leichten Aufwärmsatz zu absolvieren. Fazit Verletzungen in der Schulter sind kompliziert, langwierig und beeinflussen das Training des gesamten Oberkörpers – Lasst es soweit nicht kommen, in dem ihr Euch vernünftig aufwärmt

Fehler 2 – Zu schwer und unkontrolliert trainieren

So mancher Trainierender meint, seine Schulter mit ähnlich hohen Gewichten wie beispielsweise den Rücken trainieren zu müssen. Sieht man sich die reine Muskelfläche an wird schnell klar, dass es sich dabei um eine schlichte Fehleinschätzung handelt. Vorderer, seitlicher und hinterer Deltamuskel inkl. Stabilisatoren machen insgesamt nur einen sehr kleinen Anteil der Gesamtmuskelmasse aus, folglich ist deren Kraftleistungsfähigkeit auch begrenzt. Ich rate Euch, beim Schultertraining das Ego an der Türschwelle des Studios abzulegen und wirklich nur mit den Gewichten zu trainieren die ihr in der Lage seid, ohne Schwung oder zu Hilfenahme anderer Muskelgruppen zu bewältigen. Bei diesem Punkt spielt letztlich dann auch die volle Kontrolle über das Trainingsgewicht eine Rolle. Die Langhantel soll beim Frontheben nicht ungeführt nach unten knallen sondern ebenso gezielt in die exzentrische Phase geführt werden wie die bei der konzentrischen Phase der Fall ist. Fazit Schultern benötigen keine Mammutgewicht um zu wachsen. Trainiert mit hoher Intensität, achtet aber darauf passende Gewichte zu verwenden und es nicht zu übertreiben

Fehler 3 – Dysbalancen antrainieren

Kommen wir nun zum schlimmsten aller Punkte der nicht nur für eine bescheidene Optik in Verbindung mit der Schulterentwicklung sorgt, sondern auch für die meisten, nachhaltigsten und kompliziertesten Beschwerden im Bereich der Schulter verantwortlich ist. In vielen Fällen treten Probleme nicht einmal akut auf, sondern entstehen mit der Zeit als Resultat jahrelangem falschen Trainings. Nach wie vor sehe ich beinahe täglich Trainingpläne die für die Schultermuskulatur eine Kombination aus Drückübungen, Frontheben und Seitheben in allen Varianten vorsehen. Gänzlich vergessen wird dabei, dass man mit diesen Übungen zwar den vorderen und seitlichen Anteil der Deltamuskeln trainiert, den hinteren Anteil aber ebenso komplett außen vor lässt, wie die nicht direkt sichtbaren Stabilisatoren (Rotatorenmanschette). Das Resultat aus dieser Vorgehensweise ist eine bescheidene Ansicht der Schulter von hinten, hauptsächlich aber eine damit eintretende Dysbalance im Bereich des Schultergelenks die in etlichen Fällen zu Abnutzungserscheinungen oder zur Ausbildung  des Impingement-Syndroms (Degeneration oder Einklemmen von Kapsel- oder Sehnenmaterial) führt. Fazit Ein komplettes Schultertraining hält Übungen für den vorderen und seitlichen aber auch für den hinteren Deltamuskel und die Rotatoren bereit, um Dysbalancen und damit Beschwerden zu vermeiden
Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Newsletter bestellen und informiert sein!