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Die 9 größten Fehler bei der Trainingsplangestaltung!

Wer einen Trainingsplan erstellt, sollte gewisse Fehler vermeiden, um effizient an seinem Ziel zu arbeiten. Wir haben für euch die größten Fehler bei der Trainingsplangestaltung zusammengefasst, damit ihr genau diese Fehler nicht mehr macht!

1. Trainingspläne von Profis werden 1:1 übernommen!

Es gibt viele hochgelobte Athleten in der Fitnessszene, welche von Fans umschwärmt werden. An und für sich ist ein Idol sehr gut, denn das Eifern und Hochschauen zu einem „Star“ kann motivierend sein. Sicherlich ist es oft utopisch zu glauben, dass man selbst eine ähnliche Form erreichen wird oder ist es ohne Hilfsmittelchen nicht möglich, doch der psychische Effekt kann viele Vorteile haben. Wer allerdings denkt, er könne die Trainingspläne der „Stars“ komplett oder zum größten Teil übernehmen, der irrt sich. Einzelne Übungen für den eigenen Plan zu benutzen kann sehr sinnvoll sein, allerdings ist der Plan des Athleten genau auf seine Bedürfnisse zugeschnitten und wird demnach für dich nicht unbedingt funktionieren! Du solltest versuchen dir Ideen zu holen, wie ein Plan aussehen kann, neue Übungen kennenzulernen und Dinge beim Training auszuprobieren und so deinen eigenen Plan zusammenflechten!

2. Die Individualität fehlt!

Wie in Punkt 1 schon angesprochen, kommt es beim Trainingsplan immer auf die Individualität an. Die Übungen, Regenerationszeit, anatomische Voraussetzungen, Trainiertheitsgrad und viele weitere Faktoren, sollten immer eine Rolle spielen! Richte deinen Trainingsplan so aus, dass er optimal auf dich ausgerichtet ist, um möglichst gute Ergebnisse zu erhalten. Wer der Individualität nicht ausreichend Spielraum im Trainingsplan gibt, der wird nicht den nötigen Erfolg erhalten oder gar das Verletzungsrisiko in die Höhe treiben!

3. Die falschen Übungen werden eingeplant!

Das eigene Ziel sollte klar sein. Wird nach mehr Kraft gestrebt, sollten möglichst wenige Isolationsübungen eingesetzt werden. Wenn der Muskelaufbau im Vordergrund steht, muss ein gutes Mittelmaß zwischen Grund- und Isolationsübungen geschaffen werden, nach Möglichkeit individuell. Plane clever und jene Übungen ein, welche sich für dich als sehr gut bewiesen haben. Auch bei der Übungsauswahl geht es nicht darum deinem Vorbild alles nachzumachen, sondern die Dinge zu wählen, welche für dich funktionieren!

4. Das Volumen wird unter- oder überschätzt!

Neben einer falschen Übungsauswahl, kann ebenfalls der Umfang und somit das Volumen eines Trainingsplanes einfach zu hoch sein. Oft ist ein zu hohes Volumen sehr einfach zu erkennen – denn die angesetzte Regenerationszeit wird nicht ausreichen. Dies bedeutet, dass du auf Dauer ein hohes Maß an Müdigkeit verspüren wirst und dich oft kaputt fühlst. Es kann außerdem zum Leistungsabfall kommen und deine Anfälligkeit für Infektionskrankheiten steigt. Ebenfalls kann es jedoch sein, dass du dich selbst unterschätzt. Finde deine eigenen Grenzen und nutze diese, um dein Training so einzustellen, dass du nicht in ein Übertraining verfällst, allerdings auch nicht unterfordert bist.

5. Die Technik spielt keine Rolle!

Auch bei einem Trainingsplan sollte die Technik eine große Rolle spielen. Die Einplanung von Techniktraining und direkte Hinweise auf Übungen zur Technikverbesserung etc. werden leider nur sehr selten gemacht, können jedoch großen Erfolg bringen.

6. Der Trainingsplan wird in Stein gemeißelt!

Hat man sich die Mühe gemacht und einen Trainingsplan aufgestellt, sollte dieser eben nicht in Stein gemeißelt sein. Viele Athleten ändern über einen sehr langen Zeitraum nichts mehr an ihrem Plan, was allerdings sehr negativ sein kann. Häufig wird eine Stagnation der Leistung und des Muskelaufbaus nicht richtig interpretiert und der Trainingsplan hat doch bisher auch immer gut funktioniert?! Falsch! Es liegt häufig an einer fehlenden Umstellung durch den Trainingsplan und einer neuen Reizsetzung, dass es nicht mehr weiter geht. Dein Trainingsplan muss flexibel sein und immer wieder angepasst werden!

7. Es wird kein Cardio- oder Intervalltraining integriert!

Viele Athleten denken nur an die Steigerung ihrer Kraftwerte oder den Muskelaufbau, das Herzkreislaufsystem wird dabei komplett vergessen. Jedem Leistungssportler, der sich im Kraftsport befindet und Schnellkraft einsetzt, wird außerhalb dieser Trainingseinheiten von Cardiotraining und Intervalltraining profitieren können. Konstruiere deinen Trainingsplan so, dass du auch leichtere Trainingseinheiten und Cardioeinheiten integrierst.

8. Das Zeitmanagement passt nicht!

Viele übernehmen sich mit ihrem Trainingsplan. Auch wenn die Regeneration passen sollte, muss dein Tagesablauf für dich gut realisierbar sein. Wer keine Zeit hat am Tag 2h im Gym zu verbringen, der kann seinen Trainingsplan nicht für einen solchen Zeitraum auslegen. Meist reichen Trainingseinheiten um die 70 Minuten völlig aus, um einen guten Trainingseffekt zu erhalten.

9. Die richtige Übungsreihenfolge wird nicht eingehalten!

Dieser Punkt ist sehr einfach zu verstehen und sollte wirklich jeder wissen, um sein Training effektiv zu gestalten. Du solltest immer nach dem Prinzip „große Muskelgruppen zuerst“ trainieren. Wer von Beginn an Isolationsübungen durchführt, der wird sich selbst das Potential nehmen, in schweren Übungen Leistung zu erbringen. Versuche immer als Erstes schwere Ganzkörperübungen, darunter auch die Grundübungen auszuführen – danach folgen die Isolationsübungen!

Fazit

Einen Trainingsplan zu gestalten ist nicht immer einfach, besonders weil die Individualität extrem wichtig ist. Ohne selbst auszuprobieren, wirst du deinen Körper allerdings nicht kennenlernen und so nicht alles aus ihm rausholen können. Versuche die genannten Fehler zu vermeiden, dann bist du auf dem richtigen Weg.
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