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Die Vor- und Nachteile der Kniebeuge gegenüber der Beinpresse

Diese Diskussion wird wohl niemals abklingen: Was ist besser? Die Kniebeuge oder die Beinpresse? Grundsätzlich muss man natürlich sagen, dass man diese Übungen kaum miteinander vergleichen kann. Denn sie sind eigentlich von Grund auf verschieden. Die meisten Vergleiche beziehen sich auf die Effektivität der beiden Übungen in Bezug auf die Entwicklung massiver Oberschenkel. Allerdings ist es gerade die Kniebeuge, die hier noch viel mehr zu bieten hat. Schauen wir uns das Ganze also einmal etwas genauer an.

Punkt 1: Die Kniebeuge ist eine Ganzkörperübung

Bei der Kniebeuge handelt es sich um eine Übung, die den ganzen Körper mit ins Boot nimmt. Nicht nur die Beine. Auch der Oberkörper und vor allem die Rumpfmuskulatur profitieren ungemein von der Kniebeuge. Die Beinpresse hingegen konzentriert sich einzig und alleine auf den Unterkörper. Stabilisierung und Koordination spielen bei der Beinpresse praktisch keine Rolle. Bei der Kniebeuge sind diese Dinge jedoch essentiell. Und das wiederum hilft, auch bei anderen Übungen stärker und effektiver, wie auch effizienter zu werden. Doch gerade dann, wenn man vielleicht vorerschöpft ist oder einfach nur maximales Gewicht bewegen möchte, kommt die Beinpresse ins Spiel und hat ihre Vorzüge. Denn hier geht es streng genommen um eine geführte und isolierte Bewegung. Die Beinpresse ist also vor allem in Kombination mit der Kniebeuge extrem nützlich. Hier kann man die Beinpresse entweder im Verbund mit der Kniebeuge einsetzen oder als zweite Übung nach der Kniebeuge. Denn wer schwer gebeugt hat, der wird sich schwer tun mit einer weiteren schweren Ausbelastungsübung, bei der viel Gewicht bewegt werden soll bei gleichzeitig hoher technischer Anforderung und bestehender Vorermüdung.

Punkt 2: Beinpresse und Oberschenkelentwicklung

Es ist durchaus denkbar, dass einige FitnessFreaks in Sachen Muskelaufbau bessere Resultate mit der Beinpresse, verglichen mit der Kniebeuge erzielen. Vor allem dann, wenn man koordinativ nicht wirklich fit ist oder Bewegungseinschränkungen aufzuweisen hat. Klar, hieran sollte man dann arbeiten. Bei der Beinpresse kann man sich aber voll und ganz auf die Arbeit in den Quads konzentrieren. Man muss sich keine Gedanken machen über Koordination oder ähnliches. Einfach nur das Gewicht mit den Beinen wegpressen. Man kann dann mehr Gewicht bewegen für mehr Wiederholungen und dadurch einen höheren Workload aufbauen. Denn vor allem bei den Sportlern, die noch nicht ganz vertraut sind mit der Kniebeuge oder die einfach noch nicht wirklich fit sind, sind oftmals nicht die Oberschenkel der limitierende Faktor, sondern vielmehr Dinge wie die Stabilität im Rumpfbereich, im oberen Rücken oder auch die kardiovaskuläre Fitness. Vielen fällt es einfach nur schwer, die Haltung mit dem Gewicht im Nacken zu bewahren. Daher brechen sie die Übung früher ab. Probleme, die man bei der Beinpresse nicht hat.

Fazit:

Grundsätzlich kann man natürlich noch dutzende Punkte aufzählen die für oder gegen die Beinpresse oder die Kniebeuge sprechen. Doch worauf es in diesem Artikel wirklich ankommt ist die Aussage, dass beide Übungen ihren Platz haben im Trainingsplan eines FitnessFreaks. Beide haben ihre Vor- und Nachteile. Man sollte daher weniger darüber diskutieren, welche Übung „besser“ oder „produktiver“ ist, sondern vielmehr darüber, wie man die beiden Übungen optimal einsetzen kann, sodass man die Vorteile beider Varianten perfekt für sich nutzen kann!
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