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Mehr Wachstumshormon auf natürlichem Weg!

Muskelaufbau funktioniert am besten wenn man es schafft, körpereigene Helfer und Initiatoren anzuregen und deren Aufkommen zu maximieren. Als Initiator für Muskelaufbau gilt neben Testosteron vor allem das sog. HGH (Human Growth Hormon) auch genannt Wachstumshormon.

Was ist Wachstumshormon und was macht es?

Wachstumshormon besteht aus 191 Aminosäuren und wird in unserem Gehirn, genauer gesagt in der Hypophyse gebildet. Von dort übt es seinen Einfluss auf unzählige Einrichtungen unseres Körpers aus zu denen neben den Knochen, dem Fettgewebe dem Darm und der Leber auch das Muskelgewebe zählt. Während einige der von Wachstumshormon ausgehenden Wirkungen von Wachstumshormon selbst vermittelt werden, bedarf es für andere Auswirkungen der Umwandlung von Wachstumshormon in sog. Wachstumsfaktoren, auch genannt IGF (Insulin-like-Growth-Faktor). Unter dem Einfluss von Wachstumshormon kommt es so mitunter zu einer verstärkten Lipolyse, der Initiierung des Längenwachstums und damit verbunden der Beeinflussung des Knochenstoffwechsels, der Zellteilung oder der Anhebung der Leistungsfähigkeit unseres Gehirns sowie der besonders für Sportler so interessanten verstärkten Proteinsynthese.

Exogenes Wachstumshormon

Die exogene Anwendung von Wachstumshormon ist in allen möglichen Sportarten eine beliebte Dopingmethode, wird aber auch als „Anti-Aging“-Praktik besonders in den USA schon seit vielen Jahren angewandt. Grund für den Einsatz ist mitunter die mit dem Alter absinkende endogene Produktion von Wachstumshormon. Ließt man sich den Auszug der durch Wachstumshormon vermittelten Wirkungen durch wird schnell klar, warum der Mensch versucht den HGH-Level im Alter durch die exogene Zufuhr  konstant zu halten.

Beeinflussung des endogenen Wachstumshormonaufkommens

Wer sich gegen eine exogene Zufuhr von Wachstumshormon entscheidet, dennoch aber an einem hohen Aufkommen interessiert ist, hat die Möglichkeit dies mit einigen Maßnahmen zu beeinflussen. Schlaf Eine Maßnahme und meiner Meinung nach auch die Wichtigste ist es, ausreichend zu schlafen. Warum?  --  Ganz einfach weil die größte körpereigene Ausschüttung von Wachstumshormon nachts stattfindet. Wer sich selbst zu wenig Nachtruhe einräumt läuft Gefahr diese Ausschüttung empfindlich zu stören und beraubt sich so selbst eines großen Teiles der Tagesproduktion an HGH. Körperliche Aktivität Auch körperlich aktiv zu sein kann dazu beitragen, das Aufkommen an Wachstumshormon zu steigern. Wenngleich die Auswirkung nicht vergleichbar ist mit der des oben genannten Punktes Schlaf, sind gerade kurze, intensive Trainingseinheiten mit einem hohen Anteil an Verbundübungen bei mittlerer bis hoher Intensität und mit kurzen Satzpausen dafür bekannt eine Anhebung des Wachstumshormonaufkommens herbei zu führen. Kritik Sein Training ganzheitlich auf die Maximierung des Wachstumshormonaufkommens einzustellen halte ich für einen falschen Ansatz ABER bis auf die Variable kurze Trainingspausen (im Bereich von 30 Sekunden) halte ich es mit dem Training auch unterbewusst wie beschrieben und habe damit meine besten Erfolge erzielt Einsatz von Arginin An dieser Stelle könnte ich Euch mit unzähligen Studienauszügen langweilen. Die einen belegen eine leicht verstärkte HGH-Synthese mit L-Arginin bei der Verwendung von „normalen“ Dosierungen andere widerlegen dies und zeigen eine nicht signifikante Anhebung bis zu einer vollständig ausbleibenden Beeinflussung des Aufkommens an HGH sogar noch zusammen mit anderen Aminosäuren mit welchen ein gewisser Synergismus vermutet wurde. Für die Praxis uninteressant sind positive Meldungen zur Anhebung von Wachstumshormon mit Arginin-MEGA-Dosierungen (25g/Tag) oder einer intravenösen Zufuhr. Hat man sich durch diesen Dschungel gekämpft geht es mit neuen Verweisen weiter die zwar eine Anhebung des HGH-Aufkommens belegen, nicht aber automatisch auch von einer positiven Beeinflussung der Proteinsynthese berichten. Kurzum Der Einsatz von L-Arginin zur Anhebung des Wachstumshormonspiegels ist mehr als umstritten und kann an dieser Stelle nicht eindeutig bestätigt werden Fasten Der letzte Ansatzpunkt der gerne von Anhängern des IF (Intermittend Fasting) als großer Vorteil dieser Ernährungsvariante gelobt wird ist eine durch Fasten herbeigeführte Anhebung des Wachstumshormonaufkommens. Tatsächlich wird bei niedrigem Blutzucker verhältnismäßig mehr Wachstumshormon ausgeschüttet, allerdings hier in ein kataboles Milieu in welchem der Körper muskelanabole Prozesse definitiv nicht unterstützen wird. In bestimmten Fällen riskiert man mit zu langen Fastenperioden darüber hinaus sogar eher einen Abbau von Muskelprotein über den Vorgang der Gluconeogenese zur Versorgung glucoseabhängiger Systeme wie des Gehirns mit Energie. Da unser Körper Muskelaufbau eine absolut niedere Priorität einräumt stellt eine bessere Ausbeute an Wachstumshormon durch IF eher eine Milchmädchenrechung als eine sinnvolle Strategie dar.
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  • Apropos Fasten

    Apropos Fasten:
    Was hältst du von der Fastenvariante im Islam; Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang NIX.
    Das mache ich aus religiösen Gründen und ich denke mir jesesmal "es sind doch nur 30 Tage"
    LG Levent

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