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Powerlifting und Muskelaufbau!?

Powerlifting und Muskelaufbau, passt das zusammen?

Woher kommt der plötzliche Trend “Powerlifting“?

Die Beleibtheit des Powerliftings besitzt seit Jahren einen Aufschwung. Doch woher kommt dieser Aufschwung? An und für sich ist diese Frage nicht einfach zu beantworten. Schaut man sich in der Powerliftingszene um und kennt sich im Bereich Fitness, Gesundheit und Kraftsport aus, weisen jedoch viele Anzeichen auf eine Erklärung des Trends hin. Allgemein kann man sagen, dass die Bevölkerung immer gesünder leben möchte, es sei einmal dahingestellt, ob dies auch wirklich der Fall ist, aber es wird jedenfalls versucht, etwas für den Körper zu tun. Aus diesem Grund füllen sich auch die Fitnessstudios wie noch nie und die Bürger versuchen sich mit steigendem Engagement, mit gesunden Lebensmitteln zu versorgen, auch das betriebliche Gesundheitswesen usw. wird immer weiter ausgebaut. Zusammengefasst - eine gesunde Lebensweise scheint wichtiger zu werden. Doch was hat das ganze mit dem Powerlifting zu tun? Erst einmal nicht viel, doch am Ende doch mehr als gedacht. Durch die hohe Anzahl an Fitnessstudios und dessen Mitglieder, steigt auch das Interesse der fachlichen Bestandteile von Sport und Ernährung. Immer mehr „Fitnessgurus“ raten dazu, dass ein Athlet, der Muskeln aufbauen möchte und Leistungen erbringen will, Grundübungen ausführen sollte. Was im Bodybuilding als Grundübungen bezeichnet wird, ist im Powerlifting nichts anderes als die Grunddisziplinen, wie sie meist auch in Wettbewerben, natürlich unter verschärfter Technik und vielen anderen wichtigen Regeln, ausgeführt werden. Durch die vielen Hinweise von Trainern auf die Grundübungen und den Gesundheitsgedanken vieler Sportler, steht der Gedanke an den Muskelaufbau nicht unbedingt im Vordergrund. Häufig ist auch die Leistung, Gesundheit und Mobilität ein Ziel, weshalb sich viele auch im Bereich Crossfit etc. wohlfühlen und auch Powerlifting interessant finden. Das „Aufpumpen“ wie es liebevoll von Powerliftern genannt wird, scheint teilweise verpönt, dabei sollte man nicht vergessen, dass der Sport sehr ähnlich, die Ziele jedoch meist unterschiedlich sind. Auch auf Youtube und allgemein im Netz, sieht man das steigende Interesse am Powerlifting, häufig auch durch die Ratschläge jeglicher Fitnessbereiche „führt Grundübungen aus“ – was vollkommen richtig ist!

Doch ist Powerlifting der richtige Weg um maximalen Muskelaufbau zu betreiben?

Durch schwere Grundübungen wird man seine Muskulatur stark reizen können. Diese Reizung führt zu einem Muskelaufbau. Ein Athlet, der Powerlifting betreibt, versucht ebenfalls Leistung zu erbringen, allerdings vernachlässigt er dabei eines häufig und das ist den Hypertrophieeffekt optimal und nachhaltig zu nutzen. Beim Powerlifting geht es um maximales Gewicht. Es werden häufig auch Wiederholungszahlen von 3 oder 2 Wdh. eingesetzt, bis hin zu Maximalversuchen. Dass ein Athlet bei solchen Methoden stark wird, sollte klar sein. Dies liegt natürlich am Training der spezifischen Muskelfasern, welche sich in diesem Wiederholungsbereich und der schweren Gewichte animiert fühlt. Zu Beginn wird die Muskulatur auch sehr gut wachsen, jedoch wird ein Athlet mit dem Wunsch „Muskelaufbau“ auch hier schon Potential verschenken. Natürlich ist es für einen Athleten mit dem Wunsch Muskelaufbau ebenfalls von größter Wichtigkeit, die Grundübungen auszuführen und optimal anwenden zu können, allerdings geht es im Powerlifting sehr viel um Technik. Mit einer ausgezeichneten Technik wirst du auch als nicht gerade muskulöser Athlet viel Gewicht bewegen können. Als muskulöser Athlet heißt dies jedoch nicht gleichzeitig, dass du sehr hohe Gewichte bewegen können musst. Dies widerspricht der Annahme, dass Muskelmasse mit Kraft korreliert! Diese Annahme ist leider auch nicht ganz richtig, denn der Zusammenhang von Muskelmasse und Kraft nimmt über die Zeit stark ab. Auch ohne wissenschaftliche Analysemethoden lässt sich dies leicht nachweisen, nur durch Beobachtung der Trainingsmethoden von Bodybuildern und Powerliftern wird schnell klar, dass Muskelmasse nicht unbedingt zwingend viel mit Kraft zu tun haben muss. Sicherlich wird eine gewisse Muskelmasse benötigt, um Gewichte zu bewegen. Dies heißt nicht, dass Unmengen an Muskulatur vorhanden sein müssen, um Übungen wie beispielsweise Kniebeugen oder Kreuzheben mit hohen Gewichten auszuführen zu können. Durch diese Beobachtung und physiologischen Überlegung kommt man schnell auf ein Fazit, welches ganz klar aussagt, dass Powerlifting zu einer Grundmuskulatur führt, jedoch nicht zwingend das Maximum an Muskelmasse generieren kann. Dies bedeutet nicht, dass Powerlifting nicht auch das Muskelwachstum unterstützen kann. Viele Athleten haben für sich auch einen Zwischenweg gefunden und nutzen Powerliftingansätze gepaart mit klassischen Bodybuilding-Systemen und weisen so sehr gute Ergebnisse im Muskelwachstum auf. Wer jedoch mit dem Wunsch Muskelaufbau nur Powerlifting betreibt, wird definitiv Potential verschenken. Dies lässt sich klar anhand physiologischer Muskelarbeit, dem Hypertrophieeffekt, Bewegungsabläufen und auch durch einfache Beobachtung von Athleten und dessen Training sowie des Körpers erläutern und nachweisen! Powerlifting kann viel Spaß machen und eine solch klassische Form des Krafttrainings in das Training einzubauen ist ja nicht abwegig, denn teilweise macht dies jeder Fitnessathlet. Möchtest du jedoch maximalen Muskelaufbau generieren, würden wir dir von dauerhaft einseitigem Powerlifting abraten, denn nach einer gewissen Zeit werden deine Zuwächse nicht mehr optimal sein.
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