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Warum du Fett aufbaust und keine Muskelmasse?!

Der Fettabbau und Muskelaufbau ist theoretisch sehr komplex. Wir möchten dir vereinfacht erklären, warum du Fett auf- und abbaust und wie du dieses Wissen nutzen kannst, um Muskelmasse zu generieren.

Grundlage

Grundlegend baut immer derjenige Körpermasse auf, der sich in den Bereich einer positiven Energiebilanz begibt. Makronährstoffe können dem Körper Energie zuführen. Gerundet bringen dir Kohlenhydrate und Eiweiße 4kcal sowie Fett 9kcal. Benötigt dein Körper für seinen täglichen Umsatz (Grundumsatz + Aktivitätsumsatz)  zum Beispiel 2600kcal, so wirst du bei der Aufnahme von 2900 kcal definitiv Körpermasse aufbauen. Körpermasse bedeutet aber nicht unbedingt Muskeln, wie du es vielleicht gerne hättest, sondern dein Körper wird als erstes Körperfett in Betracht ziehen! Nimmst du nicht genügend Nahrung auf oder verbrennst du durch Aktivitäten sehr viel Energie, kann es sein dass du dich in einer negativen Energiebilanz wiederfindest, was zum Abbau von Körpermasse führt.

An erster Stelle steht meist das Fett!

Es ist sehr einfach zu verstehen, warum dein Körper immer zuerst Fett ab- oder aufbauen möchte, anstatt Muskulatur. Die verschiedenen Fettarten dienen in deinem Körper als Energiequelle, Hormonbildner, Ersteller von Thermogenese und haben viele andere wichtige Funktionen im Organismus. Muskulatur hingegen dient zur mechanischen Bewegung deines Körpers, jedoch besitzt du grundlegend genetisch vorgegebene Muskulatur an deinem Skelett. Muskeln sind die Energieverschwender Nummer 1 für den Organismus, sind jedoch natürlich grundlegend wichtig für die Funktion unseres Bewegungsapparates und passen sich immer den Bedingungen an. Stellt man diese vereinfacht dargestellten Fakten gegenüber, siehst du, dass die Muskulatur als Energieverschwender und Fett als Energielieferant vom Körper angesehen wird. Dein Körper und seine Prozesse sind sehr clever und genau. Aus diesem Grund, wird dein Körper immer zuerst den Fettaufbau und auch -abbau generieren, um Energie zu speichern und wieder abrufen zu können, nicht Energie in einen Energieverbraucher zu investieren. Natürlich baut dein Körper auch bei dem Aufbau von Körperfett etwas Muskulatur auf, da dein Skelett das neue Gewicht bewältigen muss, jedoch ist dieser prozentuale Anteil sehr unterschiedlich. Es kommt ebenfalls immer auf den Körpertypen und die genetische Voraussetzung an, dabei spielen vor allem Hormone und Enzyme eine große Rolle, welche den prozentualen Fett- und Muskelanteil bestimmen. Der Fett und Körperproteinabbau findet meist in einer Mischform statt, weshalb eine Diät, welche auf den Verlust von Körperfett aus ist, auch immer den Abbau von Muskelmasse mit sich bringt. Wie hoch dieser Anteil ist, hängt immer von dir ab, denn nicht nur deine Genetik spielt eine Rolle, sondern auch deine Ernährung und dein Verhalten können die Anteile verändern.

Wie Sportler die Grundprinzipien verändern können

Sportler, welche Muskeln aufbauen möchten, müssen einen Muskelreiz setzen. Fühlt sich der Muskel zum Wachsen animiert, wird er dies versuchen zu tun. Dafür wird Energie benötigt, jedoch auch Aminosäuren als Baumaterial und somit die Zufuhr von Proteinen, welche zum Teil essentiell sind. Wird zu wenig Energie zugeführt, können die Energiequellen im Körper angezapft werden, was durch die Gluconeogenese passiert. Dabei kann jedoch nicht nur Glucose und Fett in Betracht gezogen werden, sondern ebenso Körperprotein. Ausschlaggebend ist auch hier die Trainingsintensität und in wieweit unter Sauerstoff oder nicht trainiert wird. Durch Fettstoffwechseltraining in niedriger Intensitätslage sowie geringer Insulinausschüttung durch das richtige Nahrungsmitteltiming, lässt sich der Fettstoffwechsel verbessert aktivieren und so auch zum verbesserten Fettabbau animieren und trainieren. Wer seinen Fettstoffwechsel so aktiviert, wird auch beim Abbau von Körperfett durch eine Diät und somit in einer negativen Energiebilanz, schneller und besser Fett abbauen, als beim gleichzeitigen Muskelaufbau. Dabei kann ein gewisser Muskelschutz durch weitere Reizsetzung im Training sowie eine eiweißreiche Ernährung stattfinden. Ebenso kann der Muskelaufbau durch die Zugabe von genügend Protein durch eine erhöhte Proteinynthese gefördert werden, dabei ist immer ein entsprechender Trainingsreiz der Ausgangspunkt für ein Wachstum. In diesem Zusammenhang kann man sehr einfach kombinieren, denn ein Muskelwachstum findet nur statt, wenn genügend Protein sowie ein Energieüberschuss (Energiezuführung über dem Tagesbedarf) zur Verfügung steht und ein Trainingsreiz gesetzt wird. Werden alle drei Komponenten erfüllt, ist die Wahrscheinlichkeit eines Aufbaus sehr hoch. Der Körper kann dann durch ein richtiges Nährstofftiming zu den richtigen Zeitpunkten in einen anabolen Zustand gebracht werden, was den Aufbau einleitet und unterstützt.

Das große Problem

Wer seinen Muskelreiz nicht richtig setzt und den Organismus somit nicht zum Muskelaufbau bewegt wird, sich jedoch trotzdem in einer positiven Energiebilanz bewegt, der wird dem Körper wieder den einfachen und verständlichen Weg des Fettaufbaus freihalten. Genau das ist es auch, warum viele keine Muskulatur, sondern entweder Fett aufbauen oder einfach zu wenig Energie zuführen und deshalb keine Muskulatur aufbauen. Ebenso ist der Fettabbau und gleichzeitige Muskelschutz nicht immer so einfach, denn jeder Körper baut verschieden schnell Muskeln ab und auf, aus diesem Grund sollten Diäten immer sehr gut geplant sein und möglichst lange gehen, um dem Körper nicht den Weg in einen JoJo-Effekt zu ermöglichen.

Fazit

Wie du siehst ist der Prozess des Fett- und Muskelaufbaus sowie auch des Abbaus über den Organismus logisch zu verstehen. Sobald man jedoch ins Detail geht, kann es schnell kompliziert werden, was auch an der Individualität des menschlichen Körpers liegt. Wenn du die Grundlagen deines Körpers verstehst und deinen Körper kennst, wirst du genauso reagieren können, wie es dein Körper verlangt und somit die besten Ergebnisse im Muskelaufbau und auch im Fettabbau verzeichnen können.
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