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Sind diese Booster-Inhaltsstoffe wirklich effektiv? (TEIL 1)

Was sind überhaupt typische Inhaltsstoffe in einem Booster und bringen sie wirklich das, was sie versprechen? Wir möchten dir erklären, warum du nicht immer der Industrie glauben schenken solltest und welche Inhaltsstoffe wirklich effektiv für dein Training sind und welche nicht, denn genau das wird dich wohl vor dem Kauf eines Produktes interessieren. Wenn man sich fragt, was sinnvoll oder nutzlos in einem Booster ist, sollte man zuerst einmal abklären, warum ein Booster zum Einsatz kommt. Ein Booster wird von den meisten Athleten eingenommen, um einen positiven Effekt auf das Training zu erzielen. Effekte können ein verbesserter Fokus, Kraftsteigerung, Ausdauersteigerung oder auch nur ein animierendes Gefühl sein, welches einen Placebo hervorruft, welcher wiederrum zu einer Leistungssteigerung im Bereich Kraft oder Ausdauer führt. Ebenfalls gibt es noch den Wunsch nach einem verbesserten Pump, welcher ebenfalls sehr gut motivieren kann. Wichtig ist, dass auch der Placebo-Effekt nicht unterschätzt werden darf, denn auch wenn die Inhaltsstoffe evtl. wissenschaftlich nicht 100% zu einer Verbesserung der Leistung führen, kann es trotzdem zu einer Verbesserung kommen und die Einnahme somit wirksam sein, dafür muss der Inhaltsstoff jedoch eine Reaktion auslösen, denn dann funktionieren Placebos besonders gut.

1. Koffein

Koffei ist in fast jedem Booster enthalten und wirklich sehr wirkungsvoll, wenn die Substanz körperlich vertragen wird. Koffein ist wohl einer, wenn nicht der meist verwendete Inhaltsstoff in Boostern und ist eines der bestuntersuchtesten leistungssteigernden Substanzen, die es bezüglich Sport gibt. Nicht umsonst war Koffein eine gewisse Zeit auf unterschiedlichen Dopinglisten aufgeführt. Koffein ist folglich nicht ohne Grund in hohen Dosen in Boostern enthalten und kann effektiv und bewiesenermaßen deine Leistung und den Fokus im Training verbessern. Fazit: Sinnvoller Einsatz des Stimulanz im Booster. Koffein besitzt einen fundierten wissenschaftliche, positiven Effekt auf die Leistung von Sportlers!

2. & 3. L-Arginin und L-Ornithin

Diese beiden Aminosäuren sind ebenfalls sehr häufig in Boostern enthalten und sollen das Immunsystem stärken sowie die Insulin- und Wachstumshormonausschüttung animieren. Es gibt Hinweise darauf, dass diese Aminosäuren vor dem Training zu einem positiven Effekt führen. Ganz nüchtern betrachtet gab es bisher jedoch nur sehr wenige Studien, welche einen wirklich guten Effekt nachweisen konnten. Aus diesem Grund würden wir diese beiden Aminosäuren derzeit noch zu den weniger sinnvollen einordnen. Arginin wird jedoch auch gerne zur Gefäßerweiterung eingesetzt. Dies kann bei einem Athleten zu einem verbesserten Pump führen. Ein verbesserter Pump hat besonders einen motivierenden Effekt und kann somit einen guten Placebo-Effekt auf den Athleten ausüben, was wiederum für einen positiven Effekt der Substanz spricht. Es gibt ebenfalls neue Studien, welche die Wirkung von Arginin etwas positiver darstellen. Ebenfalls ist dies für den Bereich Potenzförderung anzumerken. Fazit: Kann individuell ausprobiert werden. Auch geben neuere Studien positive Hinweise. Auch der Placeboeffekt durch den Pump kann als Athlet gerne ausprobiert werden, wird jedoch auch nicht bei jedem zu einem positiven Effekt führen. Solange die Studienlage jedoch noch stark unterschiedliche Aussagen trifft, halten wir diese beiden Aminosäuren noch nicht für effektiv und möchten daher keine direkte Empfehlung aussprechen!

4. Creatin

Neben Koffein ist Creatin, die wohl am häufigsten enthaltene Substanz in Boostern. In Boostern werden gerne unterschiedliche Formen von Creatin eingesetzt. Diese Formen können vom Organismus unterschiedlich aufgenommen werden, erfüllen jedoch immer die selbe Wirkungsweise. Das Creatinphosphat bewirkt eine schnelle Wiederherstellung von ATP und kann somit zu einer verbesserten Kraftausdauer und auch zu höheren Kraftleistungen führen. Dieser Effekt ist bereits durch sehr viele Studien belegt worden, weshalb Creatin ebenfalls zu einer der bestverkauftesten Substanzen auf dem Markt zählt und dies unserer Meinung nach berechtigt. Fazit: Creatin im Booster kann sinnvoll sein, ist jedoch nicht an die Zeit vor dem Training gebunden und kann daher ebenfalls zu anderen Tageszeiten eingenommen werden, um einen Effekt zu erzielen. Achte darauf, dass du mindestens 3 Gramm Creatin täglich einnimmst. Denn einen Booster 2 Mal pro Woche zu konsumieren und dann noch evtl. nur mit 1 Gramm Creatin, lässt keinen wirklichen Effekt dieses Inhaltsstoffes zu! Falls du Fragen zur Einnahme hast, wirst du in unserem Artikelarchiv jede Menge Infos finden.

Resümee

Es gibt sehr viele Booster-Inhaltsstoffe, welche gerne von der Industrie in Pre-Workout-Ergänzungen zum Einsatz kommen. In unserem ersten Teil der Artikelreihe, konnten wir dir hoffentlich die ersten Substanzen und dessen mögliche Brauchbarkeit in einem Booster etwas erläutern. In den folgenden Artikeln werden wir versuchen, alle häufig eingesetzten Inhaltsstoffe für dich zu beleuchten, um dir so einen guten Überblick zu geben, was du wirklich in einem Booster benötigst, um einen guten Effekt zu erhalten und was nicht.
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