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Konzentrat, Isolat oder Hydrolysat, welches Proteinpulver?

Immer wieder werden neue Proteinpulverarten auf den Markt gebracht. Wer mit Proteinpulver seine Ernährung ergänzen möchte, kann daher schnell überfordert sein, welches denn jetzt das für Ihn richtige sein soll. Wir möchten dir den Unterschied zwischen Konzentrat, Isolat und Hydrolysat aufzeigen, damit dir die Entscheidung leichter fällt.

Proteinpulver allgemein

Grundlegend ist es von enormer Wichtigkeit auf die allgemeine Qualität und das Ziel, welches mit einer Ergänzung erreicht werden soll zu achten. Egal welches Proteinpulver gewählt wird, meist versuchen die Hersteller mit einer sportiven Zusammenstellung zu punkten, indem der Anteil an BCAAs, Glutamin, Alanin, Arginin usw. besonders hoch ist und die wissenschaftlich belegten optimalen Verhältnisse vorhanden sind, um den Muskelaufbau und die Regeneration sowie den Muskelschutz möglichst maximal zu unterstützen - jedoch gibt es auch hier schon einige Unterschiede der Produkte. Auch der Geschmack ist besonders wichtig, wobei man manchmal denken könnte, dass die Hersteller solcher Produkte bzw. die Produktentwickler irgendetwas falsch verstehen, da leider viele Produkte viel zu süß und unnatürlich schmecken oder fast schon ungenießbar sind. Wer sich schon einmal einen 2.3kg Eimer, oder noch mehr an Proteinpulver gekauft hat und dann feststellt, dass dieses einfach überhaupt nicht schmeckt, der wird sich schon etwas geärgert haben. Auch die Löslichkeit spielt eine große Rolle, denn nichts ist schlimmer als ein Protein-Shake bestehend aus 200 Klumpen, was ebenfalls nicht zum Genuss beiträgt. Vor allem wenn Proteinpulver auch mit Wasser getrunken werden soll, ist die Löslichkeit sehr wichtig - über den Geschmack lässt sich natürlich wie immer streiten.

1. Konzentrat

Das Konzentrat ist wohl die älteste Form der drei behandelten Pulverarten, was natürlich nicht heißt, dass es schlechter sein muss. Konzentrate enthalten in der Regel ca. 80%  Protein sowie 2-6% Kohlenhydrate und 2-4% Fett, je nach Anbieter können diese Werte natürlich auch abweichen. Grundsätzlich können alle Formen von Proteinen konzentriert werden. Oft werden Molken und Eiproteine, aber auch Sojaproteine u. a. verwendet. Durch Filtration wird so ein Pulver mit einer hohen Dichte an Protein gewonnen, welches dann noch meist mit Süßungsmitteln, Aromen, Konservierungsmitteln, Farbstoffen usw. versetzt wird. Jedoch gibt es auch Proteinpulver, welches sehr wenige Zusatzstoffe enthält, was jedoch eher die Ausnahme darstellt. Das Konzentrat ist das wohl günstigste Proteinpulver auf dem Markt, was jedoch nichts über die Qualität aussagt.

2. Isolat

Das Isolat unterscheidet sich nicht großartig von dem Konzentrat, außer dass der prozentuale Anteil an Protein noch höher ausfällt, was durch ein Mikrofiltrationsverfahren möglich ist. Der Anteil des Proteins beträgt ca. 90-96%. Auch dieses ist in Pulverform und ebenso wie das Konzentrat, in sämtlichen Geschmacksrichtungen und in verschiedener Löslichkeit zu erhalten. Grundsätzlich sind in Isolaten meistens noch weniger Kohlenhydrate und Fette, durchschnittlich 0-2%, was das Isolat zu einer noch extremeren Proteinquelle macht. Isolate waren früher noch etwas teurer, sind jedoch heute schon preislich knapp über den Konzentraten angesiedelt.

3. Hydrolysat

Wie der Name schon sagt, wird bei Hydrolysaten ein Hydrolyseverfahren angewandt, um die Proteinketten in kleine Bestandteile zu zerlegen. Durch die Spaltung entstehen einzelne Peptide, welche der Körper somit nicht mehr selbst spalten muss, was zu einer schnelleren Resorption  der Bestandteile führt. Einfach gesagt, wird das Protein „vorverdaut“. Je höher dieser Prozess ausfällt, desto kleiner werden die Proteinteile. Probleme kann das Hydrolysat bei seinem Geschmack haben. Je weiter ein eigentliches Protein gespalten wird, desto bitterer und „eigenartiger“ wird der Pulvergeschmack meist, was sich auch durch ein Aroma schwer komplett verstecken lässt. Auffällig wird es, wenn einzelne Flüssigaminosäuren zugeführt werden, da diese meist extrem süß und aromareich angeboten werden. Das Hydrolysat ist definitiv das teuerste der Proteinpulver, wobei es auch noch Proteinpulver mit verschiedenen Vitaminkomplexen etc. gibt, welche ebenfalls teuer ausfallen können.

Fazit

Proteinpulver unterscheidet sich eigentlich nur durch die vom Hersteller erstellen Eigenschaften, wie Geschmack, Löslichkeit der verwendeten Proteinart und dessen prozentualer Anteil an reinem Protein usw.. Dazu kommen dann noch evtl. ein Vitaminkomplex sowie der Anteil an Kohlenhydraten und Fetten als Auswahlkriterium. Wer noch mehr Wert auf die Verdauung und Resorptiongeschwindigkeit legt, der sollte ein biologisch hochwertiges Eiweiß wählen und je nach Geldbeutel zwischen Konzentrat, Isolat und Hydrolysat wählen. Unserer Meinung nach ist jedoch ein gutes Konzentrat oder auch noch ein Isolat ausreichend, um dem Körper eine gute Proteinergänzung zu liefern. Bedenke immer, dass es sich um Ergänzungen handelt und die Ernährung an erster Stelle steht!
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