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L-Carnitin: 3 Wirkungen mit denen du niemals gerechnet hättest!

L-Carnitin ist praktisch ein Klassiker in der Sporternährung. In dutzenden Supplements werden unterschiedliche Arten von L-Carnitin in ebenso unterschiedlichen Formen angeboten. Beginnend beim Klassiker, dem „Fatburner Getränk“, wohl bekannt aus Fitness Studios, bis hin zum L-Carnitin Shot oder den L-Carnitin Ampullen, die man ebenfalls hauptsächlich in Body Shops und Gyms erwerben kann. Letztlich dreht sich aber immer alles nur um Eines. Nämlich L-Carnitin als Unterstützer eine kalorienreduzierten Diät zur besseren Fettverbrennung einzusetzen. Und obwohl es durchaus richtig ist, dass L-Carnitin der wichtigste Transporter für Fettsäuren aus dem Zytoplasma in die Mitochondrien ist, so besitzt L-Carnitin doch noch viele weitere für den Sportler interessante Wirkungen. In diesem Artikel möchte ich euch drei Wirkungen vorstellen, die du bisher bestimmt noch nicht gekannt hast!

L-Carnitin und dessen Einfluss auf die Stresshormone

Das bei Sportlern am häufigsten in Diskussion stehende Stresshormon ist zweifelsfrei Cortisol. Cortisol steigt bei intensiver oder langandauernder körperlicher Belastung an und ist wichtig für die Energiebereitstellung des Körpers. Cortisol ist außerdem wichtig bei der Reduktion von Entzündungen in unserem Körper. Soll bedeuten, Cortisol ist nicht grundsätzlich schlecht. Problematisch ist nur, dass Cortisol auch das Muskelgewebe „angreift“ und daher auch auf die hart erarbeitete Muskulatur katabol, also abbauend wirkt. Erhöhte Cortisolspiegel wollen also von Athleten nach einem intensiven Training recht schnell wieder gesenkt werden. Personen die einen generell stressigen Alltag haben und viel Stress und Druck ausgesetzt sind, können sogar erhöhte chronische Cortisolspiegel aufweisen. Und diese sind gesundheitlich äußerst problematisch. So stehen chronisch erhöhte Cortisolspiegel, ausgelöst durch Stress oder im schlimmsten Falle extremem Übertraining, in direkter Verbindung mit dem Auftreten von Herz-Kreislauferkrankungen. Doch hier kommt nun L-Carnitin ins Spiel. Denn eine regelmäßige Einnahme von 2-3g L-Carnitin pro Tag über einen Zeitraum von mehreren Wochen, kann zu einer Reduktion erhöhter Cortisolspiegel führen. Insbesondere Personen die eine kalorienreduzierte Diät durchführen, profitieren also gleich doppelt von der Einnahme diese Substanz.

L-Carnitin und das Blut

Die Einnahme von L-Carnitin kann dazu führen, dass die Gesamtzahl der Erythrozyten erhöht wird. Das sind die roten Blutkörperchen, die auch für den Sauerstofftransport im Blut verantwortlich sind. Doch L-Carnitin erhöht dabei nicht die Gesamtzahl der neugebildeten Erythrozyten, sondern vielmehr führt L-Carnitin dazu, dass bereits bestehende Erythrozyten eine längere Lebensdauer haben. Und das bei gleichbleibender Bildung an Erythrozyten. Dadurch kommt es zu einer Steigerung der Gesamtmenge an roten Blutkörperchen. Und das wiederum steht in enger Verbindung mit einer Erhöhung der aeroben Ausdauerleistungsfähigkeit. Eine bessere VO2max kann dann entsprechend zu steigenden Trainingsleistungen führen. Entsprechend besitzt L-Carnitin auch indirekt leistungssteigernde Eigenschaften.

L-Carnitin und die Laktatbildung

Laktat ist das Salz der Milchsäure. Dies fällt immer dann an, wenn im anaerob-laktaziden Bereich trainiert wird. Ein gutes Beispiel sind hier 400m Sprints oder das Durchführen von Isolationsübungen im hohen Wiederholungszahlenbereich. Hier kann man die Effekte von Laktat besonders gut spüren. Man fühlt es in Form eines tiefen Brennens in der Muskulatur. Wer schon einmal Fliegende Bewegungen im Bereich 25-30 Wiederholungen gemacht hat, mit einem Gewicht, welches nach 20 Wiederholungen schon „ordentlich schwer“ wurde, der weiß, wovon die Sprache ist. Ab einer gewissen Menge Laktat welche gebildet wurde, ist man dazu gezwungen die Belastung abzubrechen. Beim beschriebenen Satz Kurzhantel Fliegende würde das bedeuten, dass das Brennen in der Muskulatur irgendwann so stark wird, dass der Muskel förmlich blockiert wird und man keine einzige Wiederholung mehr absolvieren kann. L-Carnitin hat hier nun die Möglichkeit auf zwei unterschiedliche Weisen einzugreifen. Einerseits kann L-Carnitin dazu führen, dass der Muskel länger aerob arbeiten kann und die Laktatbildung dadurch hinausgezögert wird, andererseits kann L-Carnitin der Laktatbildung auch direkt entgegenwirken. Erneut ein indirekter leistungssteigernder Effekt!
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  • 4

    4. Gefäßschäden verursachen


    - R.A. Koeth, Z. Wang, B.S. Levison, et al. (2013): Intestinal microbiota metabolism of L-carnitine, a nutrient in red meat, promotes atherosclerosis. Nature Medicine, Online-Vorabveröffentlichung

    - Spiegel online (2013): Carnitin könnte den Gefäßen schaden. Online-Artikel vom 08.04.2013.

    - Scinexx (2013): Vermeintlicher Fatburner macht rotes Fleisch ungesund. Online-Artikel vom 08.04.2013.
    Wissenschaft.de (2013): Fatburner im Zwielicht. Online-Artikel vom 07.04.2013.

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