Service-Line +49 322 210 956-22 / Mo.-Fr. 07:00 - 17:00
ab EUR 40 versandkostenfrei für DE

5 Einflussfaktoren zur Bestimmung deiner Trainingszeit!

Gibt es DIE beste Trainingsuhrzeit für einen Sportler? Beim Optimieren der Trainingsfaktoren kommt die Frage auf, wann das Training angesetzt werden sollte. Dabei ist die Wahl der Uhrzeit natürlich von unterschiedlichen Faktoren abhängig.

1. Der Biorhythmus

Grundsätzlich sollte sich das Training nach eurem Biorhythmus richten. Jeder Mensch hat eine gewisse innere Uhr, diese lässt sich bis zu einem bestimmten Maß verändern. Der eine kann seine Schlafzeit beispielsweise leicht verlegen, der andere seine Schlafdauer eingrenzen. Jeder Mensch ist in diesem Zusammenhang verschieden und sollte sich die Zeit für seinen Schlaf nehmen, die er braucht und auch die Zeit so einstellt, dass es für ihn erträglich ist. Da der Schlaf eine wichtige Komponente für die Leistung eines Sportlers ist und die Regeneration des Organismus auf den Schlaf angewiesen ist, solltest du unbedingt darauf achten, wie du deinen Schlaf in den Tag integrierst. Aus diesem Grund kann der Schlaf ebenfalls ein Faktor sein, um deine Trainingszeit zu bestimmen. Musst du beispielsweise sehr früh an die Arbeit und brauchst danach nochmal 1 h Schlaf zur Erholung, wirst du deine Trainingszeit danach richten müssen. In diesem Zusammenhang gilt es die für dich optimale Zeit zu finden – hier wird dir niemand helfen können.

2. Hormonspiegel

Der Hormonspiegel ist besonders bei dem Wunsch Muskelaufbau zu beachten. Morgens nach dem Schlafengehen zeigt der Hormonspiegel ganz klar einen hohen Wert an. Dieser senkt sich Richtung Nachmittag und steigt kurz darauf wieder an, sinkt jedoch in den späteren Abendstunden auch wieder recht schnell ab. Schenkt man diesen Durchschnittswerten Glauben, so würde es sich mit dem Ziel „Muskelaufbau“ ganz klar anbieten, morgens oder abends ins Training zu gehen. Also zu den Zeiten, wo der Hormonspiegel die höchsten Werte anzeigt. Allgemein können diese Schwankungen des Hormonspiegels jedoch auch sehr unterschiedlich sein, sodass dieser Punkt nicht allzu ernst in die Überlegungen eingebracht werden sollte.

3. Zeitliche Verpflichtungen

Das wohl größte „Problem“ für eine zeitliche Trainingsplanung sind die Verpflichtungen über den Tag. Ob Schule, Uni, Arbeit oder andere Dinge, es gibt tagsüber viel zu tun, sodass sie ohnehin zeitlich eingeschränkt sind. Verpflichtungen lassen sich meist nur sehr begrenzt zeitlich verschieben, sodass sich die Trainingszeit nach diesen richten sollte. Durch diesen Einschnitt werden ebenfalls die Schlafzeit, der Rhythmus des Hormonspiegels und alle anderen Faktoren beeinflusst. Die zeitliche Einschränkung sollte somit als Basis dienen, um eine optimale Trainingszeit für sich zu generieren.

4. Mahlzeitenfrequenz

Die Mahlzeitenfrequenz kann ebenfalls Einfluss auf das Training nehmen, bzw. sollten die Mahlzeiten nach dem Training ausgerichtet werden. In der Verbindung mit Verpflichtungen müssen jedoch Mahlzeiten zu bestimmten Zeiten eingenommen werden, sodass man aufpassen sollte, in welcher Entfernung bestimmte Mengen an Lebensmitteln konsumiert werden, bevor es ins Training geht. Höchstens kleine und schnell resorbierbare Speisen bieten sich ca. 30 Minuten vor dem Training noch an. Größere Mahlzeiten sollten nur mehrere Stunden vor dem Training gegessen werden. Die Mahlzeitenfrequenz sollte so gewählt werden, dass sich das Training und die Ernährung nicht negativ beeinflussen, sondern positiv aufeinander abgestimmt werden. Wie du siehst, hat auch die Mahlzeitfrequenz evtl. Einfluss auf deine Trainingsuhrzeit.

5. Gefühl

Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist das eigene Gefühl. Ob Einbildung oder nicht, aber hat man einmal einen Rhythmus für eine Trainingsuhrzeit gefunden, lässt es sich zu dieser besonders gut trainieren. Wenn du das Gefühl hast, du hast einen solchen Zeitpunkt für dich entdeckt und er passt in deinen Tagesablauf, dann nutze ihn auch. Viele Athleten trainieren besonders morgens und abends sehr effektiv, was jedoch nicht unbedingt auf dich zutreffen muss. Auch das Gefühl für eine Trainingsuhrzeit sollte den Zeitpunkt beeinflussen.

Fazit

Neben den 5 genannten Faktoren, gibt es natürlich noch weitere, welche deinen täglichen Trainingszeitpunkt beeinflussen können. Dieser Artikel soll dir einen Anreiz geben, was für Faktoren bei der Auswahl des Trainingszeitpunktes eine Rolle spielen können. Unterschätze dabei den Punkt 5 nicht, denn häufig fühlen sich Athleten auch ohne logische Erklärung um bestimmte Uhrzeiten einfach fitter! Es gibt für jeden Sportler sicher DIE beste Trainingsuhrzeit, nur muss diese individuell gefunden werden und ist durch die „vielen“ Einflussfaktoren auch nicht immer realisierbar.
Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Newsletter bestellen und informiert sein!