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5 Typische Fehler beim Joggen!

Laufen bzw. Joggen ist der Volkssport Nummer 1 in Deutschland. Das einfache daran ist, dass jeder ohne teures Equipment, eine Anmeldung in einem Studio und ohne jegliche Verbindlichkeiten diesen Sport ausüben kann. Allerdings ist es auch genau diese Unabhängigkeit, welche das Joggen für Fehler anfällig macht. Es gibt niemanden, der dem Hobbyläufer erklärt, wie er zu laufen hat, mit welchem Equipment er sich ausstatten sollte usw. Wir möchten dir typische Fehler beim Joggen aufzeigen!

1. Pausen sind überflüssig!

Wer braucht denn bitte schon Pausen? Der ambitionierte Läufer braucht keine Pausen, er braucht maximale Intensität, um seine Leistung zu verbessern oder besonders viele Kalorien zu verbrennen. Der Hobbysportler bedenkt dabei jedoch nicht, dass eine solche Leistung auch eine gewisse Regeneration benötigt. Trainingspausen sind nicht nur für die Leistung, sondern ebenfalls für die Gesundheit essentiell. Wie auch beim Kraftsport, muss der Körper sich nach einer Einheit erholen, dieser Erholungsprozess ist extrem wichtig für den Organismus, um stärker zu werden und um wieder leistungsfähig zu sein. Häuft sich fehlende Regeneration an, kann dies zu Übertraining führen!

2. Die Laufschuhe müssen alt sein!

Wenn die Laufschuhe für den Hobbysportler alt sind, dann sind diese häufig auch bequem. Das heißt für den Sportler als Umkehrschluss, dass diese auch gut zum Joggen geeignet sein müssen. Viel zu viele Sportler haben ihre Laufschuhe zu lange an und die eigentliche Wirkung durch den Schuh, die Stabilität beim Laufen, eine gewisse Dämpfung und die Absorptionsfähigkeit, geht im Laufe der Zeit verloren. Es kommt aber noch schlimmer, denn es kann sogar dazu kommen, dass der alte Schuh die Laufeigenschaften negativ beeinflusst und zum „falschen Laufen“ beiträgt. Dies kann dazu führen, dass man sich ein ungesundes Laufen aneignet, was über Jahre sogar zu einer schlechten Fußstellung beitragen kann und die Gelenke stark belastet. Die Laufschuhe sollten nur so alt sein, dass sie noch ihren Zweck erfüllen!

3. Aufwärmen, Dehnen und Auslaufen ist unwichtig!

Die wenigsten Läufer wärmen sich kurz vor der Trainingseinheit auf, selbst wenn sie beim Training eine hohe Intensität nutzen. Ebenfalls wird sich nur selten gedehnt oder sich nach der eigentlichen Einheit noch ausgelaufen. Diese Dinge werden als unwichtig empfunden, sind sie jedoch nicht! Das Aufwärmen ist besonders für Läufer mit hohem Tempo und intensiven Einheiten sehr wichtig. Da gerne im Freien gejoggt wird sind die Temperaturen immer unterschiedlich. Der Muskel sollte nicht im „kalten“ Zustand zu Höchstleistungen gezwungen werden. Die Muskulatur sollte leicht aufgewärmt und durch Dehnen noch etwas gestretcht werden, um eine Verletzung zu vermeiden und das Muskelgewebe auf die Belastung vorzubereiten. Auch ist ein Cool Down (Auslaufen) für den Läufer sehr sinnvoll. Hierdurch kann der Körper nochmals ohne intensive Anstrengung durchblutet und die Muskulatur gelockert werden. Dies kann beispielsweise für die Regeneration des Körpers sinnvoll sein.

4. Erst wenn der Schmerz kommt ist das Training effektiv!

Viele Hobbyläufer verstehen das Prinzip der Leistungssteigerung nicht. Häufig steht die Leistung noch nicht einmal im Vordergrund. Gerne wird Joggen als Gesundheitsmanagement für den Körper betrachtet. Doch warum sollte ein Sportler dann bis zum Schmerz trainieren und sogar über diesen hinaus? Grundlegend ist die Frage, um was für einen Schmerz es sich handelt. Geht es um Muskelbrennen, dann muss dies nicht schlecht sein, sondern kann dazu führen, dass ein neuer Muskelreiz gesetzt wird. Oft sind es aber Gelenksschmerzen, welche als vermeintliches Muskelbrennen angesehen werden. Gelenksschmerzen sollten keinesfalls hingenommen werden! Wenn diese Schmerzen übergangen werden, kann es auf Dauer zu irreparablen Schäden am Körper kommen. Es sollte immer die Ursache für solche Schmerzen gesucht werden, um Gegenmaßnahmen einzuleiten. Dabei gibt es sehr viele Faktoren wie beispielsweise Bewegungsabläufe, Schuhwerk, Untergrund, Knochenstellung usw. welche in Frage kommen.

5. Ein bisschen Laufen geht doch immer!

Besonders dieser Fehler kann schlimme Folgen haben. Es wird oft gejoggt, obwohl der Sportler nicht gesund ist. „Schnupfen hin oder her, Joggen ist ja nicht so anstrengend und tut dem Körper gut“ – dies denkt zumindest der Sportler. Leider ist dem nicht so und Joggen wird oft mit mehr Intensität betrieben, als es den Anschein macht. Schnell wird der Organismus überlastet. Bitte nur dann Joggen, wenn der Körper gesund ist, denn auf Dauer kannst du durch solche Belastungen deinem Körper extrem schaden.

Fazit

Der deutsche Volkssport Joggen ist sehr beliebt. Doch gibt es auch hier einige Fehler, die man machen kann und unbedingt vermeiden sollte. Sicherlich gibt es noch viele Tipps, welche man zum Laufen anbringen könnte, denn nicht umsonst gibt es Seminare und ganze Bücher über das Joggen. Eines ist sicher, Joggen ist sehr gesund und auch für einen Fitnessfreak kann das Joggen große Vorteile bringen. Wir hoffen du meidest die genannten Fehler!
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