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Das Wichtigste beim Muskelaufbau!

Was ist wichtiger: Volumen oder Intensität? Was ist besser: HIT oder HST? Was ist effektiver: lineare Periodisierung oder nicht-lineare Periodisierung? Wie immer ist die Antwort: Es kommt drauf an! Wir können schon in der Einleitung feststellen, es gibt kein einzelnes Bestes Trainingssystem und kein wirkliches richtig oder falsch. Es gibt kein schwarz oder weiß. Aber nicht aus den Gründen die gerne aufgeführt werden, wie etwa, alles ist individuell, alles funktioniert bei jedem anders usw. Denn wir müssen uns auch eines vor Augen führen, biochemisch sind wir grundlegend alle gleich aufgebaut. Also gelten auch für alle die selben Spielregeln beim Muskelaufbau, Fettabbau und bei der Leistungssteigerung. Natürlich, einzelne Stoffwechselwege funktionieren vielleicht bei einigen effektiver und effizienter als bei anderen und biomechanische Gegebenheiten unterscheiden sich ebenfalls. Zudem ist die Muskelfaserzusammensetzung in den einzelnen Muskelgruppen nicht bei jedem gleich. Daher kann auch nicht jeder zum Bodybuildingweltmeister werden oder zum Olympiateilnehmer auf der 100m Distanz. Dennoch…die Spielregeln bleiben die gleichen. Leider wird das sehr oft übersehen. Denn das wichtigste überhaupt ist eine progressive Belastungssteigerung!

Die Progressive Belastungssteigerung für kontinuierliche Fortschritte

Wer immer das tut was er schon immer getan hat, wird auch immer so aussehen, wie er schon immer ausgesehen hat. Das beschreibt das Prinzip der progressiven Belastungssteigerung recht gut. Wer besser werden will oder seinen Körper verändern möchte und mehr Muskeln haben will, muss seine Belastung um Training progressiv steigern. Das bedeutet, über die Zeit müssen wir unseren Körper stetig weiter und stärker fordern. Nur so können neue und weitere Anpassungen vom Organismus vollzogen werden. Diese progressive Belastungssteigerung sollte planmäßig erfolgen. Nur so können wir kontrollieren, ob wir denn auch wirklich besser oder stärker werden. Dinge wie „Das Gesetz der Muskelverwirrung“, welches vorschreibt, man müsse den Muskel verwirren, in dem man in jedem Training anders trainiert, ohne feste Planung…ein solches Gesetzt gibt es nicht! Zudem, der Muskel besitzt kein eigenes Gehirn. Wir können ihn also nicht verwirren. Der Muskel reagiert auf Reize und passt sich diesen an. „Psycho-Spielchen“ gibt es in diesem Belang also nicht!

Die Möglichkeiten der progressiven Belastungssteigerung

Progressive Belastungssteigerung bedeutet nicht etwa, dass in jeder Trainingseinheit und ständig das Trainingsgewicht erhöht werden muss. Es ist eine Möglichkeit. Aber nicht die einzige. Man kann eine progressive Belastungssteigerung über die Steigerung der Trainingsgewichte, die Erhöhung des Volumens, die Erhöhung der Frequenz oder der Belastungsdichte innerhalb einer Trainingseinheit erreichen. Wichtig ist lediglich, dass dies geplant geschieht. Training und körperliche Anpassungen sollten kein Zufall sein. Wer beispielsweise eine gute Sommerform erreichen möchte, der isst doch auch nicht jeden Tag wie er Lust und Laune hat, mit der Erwartung am Ende der Diät ein stahlhartes Six-Pack aufweisen zu können. Hier wird meist penibel genau geplant. Kalorien und Makros werden berechnet, Mahlzeitenfrequenz und Timing, Supplementstrategien werden ausgearbeitet. Oder hast du schon einmal etwas vom Gesetz der „Magen-Darm-Verwirrung“ gehört? Eher nicht. Warum also nicht auch genauso penibel mit dem Training umgehen? Satz und Wiederholungszahlen planen, Trainingsfrequenz planen und „on top“ Intensitätsstrategien, wann und wie sie angewendet und eingesetzt werden. Tun wir dies bei einer Diät, wissen wir ganz genau und zu jedem Zeitpunkt, ob wir auf dem richtigen Weg sind. Warum wollen wir so etwas nicht auch beim Training haben? Warum wollen wir hier nicht wissen, ob wir noch „on track“ sind oder nicht und warum wollen wir hier oftmals alles dem Zufall überlassen?

Fazit

Jede Art des Trainings kann funktionieren, solange eine progressive Belastungssteigerung eingebaut ist. Dies am besten planmäßig und auch mittelfristige und langfristige Zeiträume geplant, anstatt auf tagesaktueller Basis. Wer dies einhält und umsetzt, kann auch kontinuierlich Zuwächse erzielen. Wer „für Verwirrung“ sorgen möchte, der kann Glück haben oder auch nicht.
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