Service-Line +49 322 210 956-22 / Mo.-Fr. 07:00 - 17:00
ab EUR 40 versandkostenfrei für DE

Die definitiv besten Strategien um aus Schwächen Stärken zu machen

Jeder kennt das Problem, Muskelgruppen zu besitzen, die dem Fortschritt der restlichen Körperentwicklung hinterher hinken. Meist hat es den Anschein, dass man tun und lassen kann was man will, sich jedoch einfach nichts tut. Das Resultat ist meist, dass versucht wird, diese Muskelgruppe noch härter und noch intensiver mit noch brutaleren Intensitätstechniken und Trainingsmethoden zu trainieren, um diese störrischen Muskeln aus dem „Winterschlaf“ zu wecken. Und auch wenn dieses Vorgehen in der Theorie gut klingen mag, so hat es sich in der Praxis leider oftmals als eher kontraproduktiv erwiesen. Daher haben wir es uns hier zum Ziel gesetzt, die wichtigsten Punkte zusammenzufassen, die euch helfen sollen, Schwachstellen zu beheben!

Trainingsfrequenz

Meist wird versucht eine Muskelgruppe die als Schwäche identifiziert wird möglichst hart und intensiv zu trainieren. Der Muskelkater an den Tagen danach ist dann in der Regel das Indiz dafür, ob das Training erfolgreich war oder nicht. Je stärker der Muskelkater desto größer der Trainingseffekt? Nicht wirklich! Denn wer seine Muskulatur förmlich „zerstört“, tut dies dann normalerweise auch mit seinem zentralen Nervensystem, was wiederum in Summe dazu führt, dass erstmal nicht mehr trainiert werden kann. Die betroffene Muskelgruppe sowieso nicht mehr. Denn diese schmerzt meist noch einige Tage danach. Doch genau das könnte der falsche Weg sein. Denn die Proteinsynthese der lokalen Muskulatur ist nur wenige Tage wirklich aktiv. Sprich, nach wenigen Tagen ist der proteinaufbauende Effekt, also der anabole Effekt der für die Muskelhypertrophie sorgt, schon wieder auf einem Ausgangslevel. Und das Erschreckende, je fortgeschrittener ein Sportler ist, desto kürzer ist diese Zeitspanne. Ein erfahrener Sportler sollte also seine einzelnen Muskelgruppen nicht seltener, sondern öfter trainieren. Ein Anfänger kann mit einem Trainingsplan bei dem jede Muskelgruppe nur einmal pro Woche trainiert wird noch hervorragende Ergebnisse erzielen. Ein Fortgeschrittener sollte hingegen jede Muskelgruppe 2-3 mal wöchentlich trainieren. Doch in der Praxis wird genau umgekehrt vorgegangen. Schaut man sich entsprechende Untersuchungen an, so kann grob gesagt werden, beim Anfänger bleibt die Proteinsynthese für etwa 48-72 Stunden aktiv, bei einem Fortgeschrittenen nur noch 24-36 Stunden. Und bei weit fortgeschrittenen Athleten konnte sogar gezeigt werden, dass die Hauptanpassungen bereits nach 12-16 Stunden abgeschlossen sind!!! Es macht also durchaus Sinn sich zu überlegen, den Muskel nicht einfach nur brutaler zu trainieren, sondern einfach nur öfters!

Variation der Intensität

Hat man sich nun für eine Variante des höher frequenten Trainings entschieden, kann man nun einfach auch versuchen, die Schwachstelle täglich zu trainieren. Täglich und in unterschiedlichen Intensitätsbereichen. Nehmen wir als Beispiel die Brustmuskulatur. An Tag 1 könnte man schweres Bankdrücken absolvieren. Beispielsweise nach dem 5x5 Schema. An Tag 2 werden Liegestütze mit den Beinen auf einem Stuhl oder einer Bank absolviert. Eine reine Körpergewichtsübung, bei der im hohen Wiederholungszahlbereich gearbeitet werden kann und sollte und an Tag 3 wäre ein Clustertraining mit moderatem Volumen denkbar, bevor der Zyklus von Neuem beginnt. Wichtig dabei ist lediglich: Muskelversagen ist tabu! Wir punkten in diesem Moment über die Frequenz und nicht über ein vermeintliches Hardcore-Training!

Betonung der exzentrischen Phase

Es ist vor allem die exzentrische Bewegungsphase, während der die meisten Mikrotraumen erzeugt werden. Es macht daher auch Sinn, bei der Zielsetzung der Stimulierung der maximalen Hypertrophie, diesen Bewegungsabschnitt zu betonen. Die negative Phase einer Übung sollte als langsam und kontrolliert ausgeführt werden, die positive konzentrische Phase kraftvoll und explosiv, jedoch ohne Schwung. Dabei kommt es nicht darauf an, die negative Phase übertrieben lang zu gestalten. Hier reicht schon eine Bewegungsgeschwindigkeit von etwa drei Sekunden aus. Wichtig ist lediglich, dass man das Gewicht über den gesamten Bewegungsablauf absolut kontrolliert. Eine Sache, die speziell beim Schwachstellentraining häufig zu kurz kommt, wenn die meisten Trainierenden versuchen krampfhaft an Gewicht aufzuladen. Lasse also in Zukunft lieber das Motto „Train smart, not hard“ walten!
Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Newsletter bestellen und informiert sein!