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Mythos: Viel Training hilft viel!

Umso mehr du trainierst, desto mehr Muskelmasse kannst du aufbauen und desto bessere Leistungen wirst du erbringen. Ist das wirklich so oder ist das doch nur ein Mythos? Wir möchten dir erklären, warum viel Training nicht unbedingt viel hilft.

Wenn das Training zu viel wird!

Besonders zu Beginn einer Studiokarriere kommt es sehr häufig dazu, dass das Training maßlos übertrieben wird. Aber kann man Training überhaupt übertreiben? Natürlich ist das möglich! Dein Körper muss sich von den Strapazen des Trainings erholen können. Es gibt im Organismus einige Verschleißerscheinungen nach dem Training, welche wieder behoben oder angepasst werden müssen, so wie zum Beispiel die Synthese von neuem Muskelgewebe oder die erneute Anregung des Immunsystems. Aber auch in der späteren Trainingskarriere werden gerne verschiedene Systeme ausprobiert, dabei wird schnell die Woche 6 Mal trainiert und das möglichst intensiv. Für manchen Athleten kann die Regenerationszeit ausreichen, was auch immer von der Trainingsplangestaltung abhängt, allerdings trifft dies nicht auf die große Masse der Athleten zu. Wer dies über Monate und Jahre durchzieht wird selbst feststellen, wie er ausbrennt und der Körper immer anfälliger für Infektionskrankheiten wird und evtl. auch Gelenke, Bänder und Muskeln verletzungsanfällig werden. Schnell gelangt der Athlet in einen Teufelskreis. Beginnen kann dies alles mit einer kleinen Erkältung, welche jedoch nicht auskuriert wird. Durch das Mitschleppen dieser Krankheit verschlechtert sich der körperliche Zustand, durch die hohe Belastung und das Trainingspensum, kann jetzt der Körper geschädigt werden. Im schlimmsten Falle endet dies mit einer Herzmuskelentzündung, einem kompletten Runterfahren des Immunsystems oder schweren Gelenk- und Bänderschäden - vieles davon ist irreparabel.

Je länger du trainierst, desto effizienter trainierst du

Vielleicht ist es dir selbst schon einmal bei anderen oder bei dir selbst aufgefallen, dass je länger ein Athlet trainiert, die Trainingseinheiten oft umso kürzer werden. Das hat nichts mit dem voranschreiten des Alters zu tun, sondern mit der Trainingserfahrung. Die Einheiten werden intensiver und zeitlich einfach besser genutzt. Dabei helfen auch, das über die Jahre angeeignete Fachwissen und die Kopf-Muskelverbindung zur Trainingseinheit, um den Muskel besser zu treffen und zu stimulieren.

Das Training muss auf dich angepasst werden

Grundsätzlich gibt es bei jedem Athleten einen Punkt, an dem das Training zu viel wird. Wichtig ist es, diesen individuellen Punkt selbst herauszufinden, dabei schießt man allerdings schnell über das Ziel heraus. Genau aus diesem Grund solltest du auf deinen Körper und seine Signale achten. Wer heute noch sagt „mehr ist mehr“ wird sich in 8 Jahren vielleicht über sich selber ärgern und sich fragen, warum er damals nur so naiv gewesen ist. Dies soll nicht heißen, dass du es im Training ruhig angehen sollst, sondern dass du auf deinen Körper hören sollst und Trainingstage und Einheiten immer auch mit einem gesundheitlichen Hintergrund verbinden musst, um diesen nicht komplett aus den Augen  zu verlieren.

Geh doch mal eine Runde laufen!

Wer seinem Körper, neben der richtigen Ernährung, etwas Gutes tun möchte, der sollte auch Cardiotraining nicht vergessen. Durch den großen Hype um Intervalltrainingsmethoden, wird das Cardiotraining jetzt gerne außen vor gelassen. Allerdings geht es nicht grundsätzlich um das Verlieren von Körperfett, auf welche die Studien immer ansetzen, sondern um einen Ausgleich des Herz-Kreislaufsystems von dem Intensiven Krafttraining. Dein Herz und auch deine Stoffwechselwege werden dir schon 2 Mal die Woche Cardio-Training danken und dazu noch den Fettstoffwechsel und sämtliche Körperfunktionen und so deine Leistung unterstützen.

Schlussfolgerung

Es kommt nicht immer darauf an, möglichst viel zu trainieren. Es kommt darauf an, seine Trainingseinheiten so zu wählen, dass du möglichst viele Vorteile davon hast. Dein Körper braucht eine gewisse Zeit für seine Regeneration, ohne diese wirst du auch keine Muskeln aufbauen können und du wirst deine Leistung nicht steigern. Manche Athleten brauchen mehr Zeit, manche weniger. Auch wenn du weniger Zeit benötigst, heißt dies nicht, dass du schneller Muskulatur aufbaust. Das Training muss auf dich abgestimmt werden, dabei solltest du nicht vergessen, auch etwas für dein Herz- Kreislaufsystem zu tun.
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