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Training für Fortgeschrittene: Dein Instinkt und die Erfahrung ist gefragt!

Du bist ein fortgeschrittener Athlet und willst die bestmöglichen Ergebnisse erzielen? Wir möchten erläutern, warum es für dich so wichtig ist, auf deinen Instinkt und deine Erfahrung zu hören!

Vom Anfänger zum Fortgeschrittenen

Was macht überhaupt den Unterschied zwischen einem Anfänger und einem Fortgeschrittenen Athleten aus? Grundsätzlich gibt es keine Grenze, welche du plötzlich überschreitest und dich als Fortgeschrittener betiteln kannst. Es gibt noch gewisse Indikatoren, wie beispielswese, dass du die Technik der Grundübungen gut beherrschst, eine gewisse Leistungssteigerung hinter dir hast und dich schon längere Zeit mit der ganzen Thematik Training und Ernährung beschäftigst. Eine pauschale Aussage, dass jemand ab einem gewissen Trainingsgewicht oder einer gewissen Trainingszeit als Fortgeschrittener gilt, ist nicht wirklich ernst zu nehmen, denn es gibt genügend Sportler, welche 1 - 2 Jahre lang trainieren, jedoch noch sehr viel falsch machen und häufig in Sachen Ernährung und auch Trainingsgestaltung lieber wieder den Resetknopf drücken sollten. Auch wenn schwere Gewichte bewegt werden, muss ein Sportler nicht fortgeschritten sein – du siehst eine Definition ist nicht sehe einfach. Du solltest für dich selbst feststellen, ob du dich noch in den Anfänger- oder doch in den Fortgeschrittenenbereich einordnen würdest.

Fortgeschrittene Athleten und das Problem der Trainingsgestaltung!

Als Fortgeschrittener gibt es meist zwei Probleme, wenn man etwas an seinem Training ändern möchte. Zum einen gibt es den Athleten, welcher schon seit Ewigkeiten auf die gleichen Übungen vertraut, jedoch trotz Stagnation der Leistung einfach nicht von ihnen los kommt und auf der anderen Seite gibt es den Athleten, welcher dauernd neue Systeme und Übungen in seinen Trainingsplan einbaut und es zu einer geringen Kontinuität kommt, sodass die Leistungssteigerung genau an diesem Punkt scheitert. Wie sollte man jetzt vorgehen? Als Fortgeschrittener muss man zwangsläufig ja schon einmal etwas richtig gemacht haben, genau hier gilt es anzusetzen. Möglichst einfach ist dies bei einer Dokumentation der Ergebnisse. Durch ein Trainingstagebuch ist der Blick in die Vergangenheit sehr einfach, solltest du dieses nicht besitzen, gilt es darüber nachzudenken, wann du wirklich gute Erfolge erzielt hast. Deine Erfahrung ist somit gefragt und dies nicht nur bei der Auswahl der Übungen, sondern auch bei der Ausführung und allem was noch so mit an der Überlegung hängt. Fortgeschrittene sind sich oft uneinig, wie sie weiter vorgehen sollten. Doch lieber ein 5 x 5 System probieren, 3,4 oder gar 5 Tage pro Woche trainieren, macht es Sinn mehrmals die Woche Kreuzheben zu machen, will ich viele Isolationsübungen mit in meinen Plan nehmen oder bleibe ich bei den Basics? Alle diese Überlegungen sollten sich auf eines stützen - deine Erfahrungen. Denke daran, dass jeder Athlet individuell ist und bei jedem etwas anderes evtl. super funktionieren kann. Du hast gute Erfahrungen mit einem 3 Tage Ganzkörperplan gemacht, obwohl viele einen solchen Plan nicht für Fortgeschrittene empfehlen? Völlig egal, so lange der Plan für dich funktioniert! Alle sagen 3-mal die Woche Kreuzheben wird dein Nervensystem zu stark belasten? Ebenfalls egal, wenn du gute Fortschritte machst und dein Körper mit der Regeneration zurechtkommt! Ein fortgeschrittener Athlet sollte natürlich nicht resistent gegen Tipps sein, allerdings solltest du dir nicht mehr alles vorschreiben lassen, denn du befindest dich schon auf einem Level, auf welchem du selbst entscheiden solltest, was funktioniert und was nicht. Genau hier ist auch der Unterschied zum Anfänger, ihm fehlt die Erfahrung solche Entscheidungen zu treffen. Bei ihm sollte an erster Stelle das Erlernen der Technik stehen, an zweiter Stelle das Erlernen der Technik und erst weit dahinter geht es darum, sich mit Trainingssystemen etc. zu beschäftigen. Grundübungen, deren Technik und das Muskelgefühl stehen bei IHM im Vordergrund. Mache nicht den Fehler und trainiere jahrelang weiterhin ein „nicht funktionierendes System“ und mache auf der anderen Seite nicht den Fehler ein „funktionierendes System“ zu stark zu verändern. Fortgeschrittene machen im Gegensatz zu Experten oder Profis folgenden Fehler, sie probieren zu häufig zu viele Dinge aus. Ausprobieren, sollte als Anfänger nach dem Erlernen der Technik der richtige Weg sein, als Fortgeschrittener baust du dein Training auf diesen Erfahrungen auf und solltest jedoch das Training normalerweise nicht um 180 Grad drehen müssen. An dieser Stelle ist auch dein Instinkt nach einer gewissen Erfahrung gefragt – du solltest deinen Körper kennengelernt haben und dieses Wissen nutzen, um die bestmöglichen Erfolge für dich zu generieren.

Fazit

Als fortgeschrittener Athlet gilt es auf Erfahrungen aufzubauen und auch seinen Instinkt mitwirken zu lassen. Dabei sollte ein funktionierendes System, wenn überhaupt nur leicht verändert werden, auf der anderen Seite solltest du an nichts festhalten, was noch nie wirklich funktioniert hat! Blicke zurück und wähle Wege, die für dich effektiv sind und waren und nicht Wege von anderen!
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