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Trainingspläne selbst bewerten: Leitfragen und Tipps zur Bewertung deines eigenen Trainingsplans!

Seinen eigenen Trainingsplan wirklich objektiv zu beurteilen, ist meist nicht ganz einfach. Natürlich ist oft auch Hintergrundwissen gefragt, um einen Trainingsplan richtig zu beurteilen und für eine Person als „gut“ zu bewerten. Wir möchten dir Leitfragen und Tipps geben, wie du deinen Trainingsplan grob selbst einstufen kannst, um eine erste eigene Bewertung vorzunehmen und warum der Blick vom Profi oft doch wichtig sein kann.

Beachte die Grundlagen bei der Erstellung

Ohne Grundlagen wirst du nicht vorankommen. Wenn du dir einen Trainingsplan erstellen möchtest, solltest du dir vor allem sicher sein, welches Ziel du verfolgst.

Grundlagen

1. Zielbestimmung Das Ziel ist zu Beginn der wichtigste Schlüssel zum weiteren Erfolg. Versuche deinen Plan immer perfekt auf dein Ziel abzustimmen. Am besten ist dein Ziel an sich messbar, sodass du die Erfolge auch wirklich dokumentieren kannst. 2. Wie oft kannst und willst du trainieren? Die erste Frage zur direkten Plangestaltung ist, wie oft du trainieren kannst!? Mit diesem Anhaltspunkt und deinem Trainingsnivaeu kannst du dich dann zu einem Split, einem Ganzkörperplan oder auch einer anderen Variante entschließen. Bist du beispielsweise Neuling, solltest du in den meisten Fällen einen Ganzkörperplan nutzen. Möchtest du jedoch 5 Mal die Woche ins Studio gehen, dann solltest du trotz Neulingsstatus evtl. zu einem Oberkörper- und Unterkörpertraining tendieren. Wie du siehst, spielt auch das "Wie oft?“, aber auch der Trainiertheitsgrad eine große Rolle. 3. Grundübungen zur Ausrichtung des Plans Hast du geklärt, wie oft du ins Training gehen möchtest und bist fest entschlossen, deinen Trainingsplan auszurichten und hast ein Ziel vor Augen, dann solltest du damit anfangen, deinen Plan zu schreiben. Verteile je nach Planausrichtung immer zuerst die Grundübungen, wie Kniebeugen, Bankdrücken, Kreuzheben, Klimmzüge usw. auf den Plan. Dabei solltest du dich zu Beginn nicht überschätzen. Bei einem Split bietet es sich immer an, so wenig Grundübung wie möglich an einem Tag unterzubringen, um diese besonders intensiv zu trainieren. Beispielsweise kannst du bei einem Splittraining am Rückentag, Kreuzheben und aufrechtes Rudern als Grundübungen ansehen und ausrichten. 4. Je nach Plan werden dann die Isolationsübungen intelligent eingeteilt. Hast du deine Grundübungen verteilt, werden diese immer als erstes nach dem Aufwärmen durchgeführt. Darauf folgen die Isolationsübungen. Denke immer daran, erst große Muskelgruppen, dann kleine! Solltest du einen Ganzkörperplan ausführen,  ist es besser, nur sehr wenige Isolationsübungen einzubinden, hier werden diese ebenfalls an das Trainingsende platziert.

So kannst du deinen Trainingsplan selbst bewerten

Wie kannst du deinen fertigen Plan bewerten, wenn du wissen willst, ob er „gut“ ist? Wenn dein fachliches Wissen nicht sehr groß ist, dann gibt es trotzdem sehr einfache Methoden einen Trainingsplan „grob“ zu bewerten. Leitfragen für einen Trainingsplan im Studio: Trainierst du zuerst große, dann kleine Muskelpartien? Spürst du deinen Muskel nach der Übung? Befindest du dich mit deiner Trainingseinheit im Bereich von 1 1/2h? Reicht deine Regenerationszeit, um den Muskel am nächsten Trainingstag der Muskelgruppe wieder voll zu belasten? Machst du Fortschritte bei allen Übungen? Fühlst du dich ausgepowert, aber gut nach dem Training? Hast du das Gefühl du kommst deinem Ziel immer näher? Wenn du alle diese Fragen mit JA beantworten kannst, dann machst du wahrscheinlich erst einmal grundlegend vieles bei der Plangestaltung richtig.

Warum ein professionelles Auge trotzdem nochmal einen Blick auf deinen Plan werfen sollte!

Durch viele fachliche Zusammenhänge, solltest du trotzdem immer ein professionelles Auge über deinen Plan schauen lassen, denn der Plan muss auf dich individuell immer wieder angepasst werden. Deshalb hilft es auch nicht, unbedingt Pläne von Vorbildern 1:1 umzusetzen, vor allem weil das Trainiertheitslevel dieser meist wesentlich höher ist, als dein eigenes. Zusammenhänge, wie verschiedene Abläufe, Zusammenstellungen von Übungen, unterschiedliche Belastungen, angemessen Wiederholungszahlen, Pausen und auch das Trainingsvolumen müssen aufeinander abgestimmt werden. Natürlich kannst du dies auch alleine schaffen, allerdings nicht ohne ein gewisses Hintergrundwissen oder eine längere Trainingsphase, in welcher du mit dem richtigen Plan schon längst Fortschritte machen würdest. Als Neuling kann es sich somit lohnen, den Plan beurteilen zu lassen, bis du dir das Wissen selbst angeeignet hast, denn dann ist die eigene Erstellung mit deiner Erfahrung und dem Körpergefühl meist am effizientesten. Vor allem bei der Ausführung der Übungen solltest du auf die Richtigkeit achtgeben, denn hier kann es trotz guter Planerstellung schnell zu Fehlern kommen, welche auch zu Verletzungen führen können.

Schlussfolgerung

Einen individuellen Trainingsplan zu erstellen muss nicht schwierig sein, vor allem für Anfänger ist ein Ganzkörperplan relativ leicht zu kreieren. Wer jedoch den für sich perfekten Plan erstellen möchte, der braucht nicht nur Trainingserfahrung und muss seinen Körper kennen, sondern am besten auch fachliches Hintergrundwissen, um die Ausrichtung und das System gut zu wählen.
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  • Sehr guter Artikel

    Sehr guter Artikel. Bin schon bevor ich ihn gelesen habe genau so vorgegangen und erfülle perfekt alle Fragen mit JA :D. Hast du einen Tipp, wo/wem ich meinen Plan geben kann für einen wirklich professionellen Blick?

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