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Vor- und Nachteile von instinktivem Fitnesstraining!

Wann kann ein instinktives Fitnesstraining Sinn machen und was versteht man überhaupt darunter? Wir möchten dir den Begriff und das was dahinter steht etwas genauer erläutern!

Was versteht man unter instinktivem Fitnesstraining?

Der Begriff ist nicht sehr schwer zu definieren. Grundsätzlich besitzt ein Athlet, welcher instinktiv trainiert, keinen strikten Trainingsplan welchen er befolgt. Dabei kann er leichte Vorgaben haben, wie Oberkörper und Unterkörper oder auch gar keine Vorgaben, wenn er immer einen Ganzkörperplan trainieren sollte. Der Athlet versucht selbst zu beurteilen, welche Muskelgruppen er an welchem Tag wohl besser trainieren sollte, dabei werden diese oft erst bei Beginn oder sogar zwischen den Übungen festgelegt. Aber was steckt hinter der Idee und kann ein solches System wirklich sinnvoll sein?

Welche Vorteile hat ein solches Training?

Das instinktive Training kann einige Vorteile aufweisen. Zum einen, ist die Leistung jedes Menschen, an jedem Tag sehr unterschiedlich, da es sehr viele Einflussgrößen auf ihn gibt, welche ebenfalls multifaktoriell verstrickt sind. Je stressiger der Alltag und je mehr jemand um die Ohren hat, desto mehr Einflussgrößen gibt es. Durch ein instinktives Training, kann man solche Einflussfaktoren im Training beachten. Beispielsweise hat man Rückenschmerzen von der Arbeit oder hat einen sehr schlechten Leistungstag, ist krank usw., all dieses kann berücksichtigt werden, um eine Einheit zu verschieben oder eine andere Muskelgruppe zu trainieren. Auch das Körpergefühl kann stark beachtet werden. Hast du beispielsweise noch Muskelkater in einer Muskelpartie oder heute ein ziemlich gutes Gefühl bei einer Übung, dann kannst du diese verlängern oder verändert usw.. Du bist somit nicht nur vor der Einheit flexibel, sondern kannst auch auf deine Leistung und dein Gefühl währenddessen reagieren, was bei einem starren Trainingsplan häufig nicht möglich ist. Somit können auch die Trainingszeit und die Trainingstage sehr flexibel genutzt werden und gezielt das trainiert werden, was am jeweiligen Tag angebracht ist.

Welche Nachteile kann das Training mit sich bringen?

Neben den genannten Vorteilen, besitzt ein instinktives Training jedoch auch einige Nachteile. Es können Muskelgruppen unbewusst vernachlässigt werden, denn das Training führt häufig dazu, dass du deine beliebten Muskelgruppen gerne häufiger trainierst. Auch werden das Training und der Lifestyle nicht so ernst genommen, denn wenn mal keine Lust auf den Sport besteht, werden schnellerer Ausreden für Tage, Einheiten und Übungen gefunden. Man benötigt neben einer guten Disziplin und Ehrlichkeit zu sich selbst, auch einen starken Willen, um das Training instinktiv richtig ernst zu nehmen. Ein weiterer Nachteil ist ganz klar die Dokumentation und die Sicht auf die Fortschritte. Natürlich kann ein solches Training ebenfalls dokumentiert werden, allerdings ist es häufig trotzdem nicht nachzuvollziehen, wann was durchgeführt wurde und wie die Ergebnisse wirklich ausgesehen haben usw.. Gewiss braucht man auch eine gewisse Erfahrenheit und einen Sinn für den eigenen Körper, um ihn richtig einschätzen zu können und ein solches Training wirklich nutzbar zu machen. Auch dieses Gefühl und das Maß an Fachwissen in diesem Bereich besitzt nicht jeder, was schnell zur Überschätzung führt.

Für wen kann ein solches Training sinnvoll sein?

Dieses Training sollte am besten nur von erfahrenen Athleten angewandt werden, welche ihren Körper kennen, die Übungen und Abläufe perfekt beherrschen und genau wissen, wann der Körper wie reagiert. Wir empfehlen dir daher, auf keinen Fall ein instinktives Training zu Beginn deiner Trainingskarriere einzusetzen. Auch wenn du denkst, du weißt was dein Körper benötigt, ist dies zu Beginn eigentlich nie der Fall. Meist trainieren auch sehr erfahrene Athleten nur kurze zeit instinktiv oder verbinden ein instinktives Training mit einem festen Trainingsplan, sodass eine Mischung aus beidem entsteht. Dabei nutzen sie die Vorteile des instinktiven Trainings und vermeiden die Nachteile, welche daraus entstehen können, indem sie auch die Vorteile eines Trainingsplanes sowie eines vorgeschriebenen Workouts nutzen.

Schlussfolgerung

Das instinktive Training ist für Anfänger ungeeignet und wird auch von fortgeschrittenen Athleten meist nur teilweise eingebunden. Es gibt natürlich auch Ausnahmefälle, welche nur instinktiv trainieren und gute Erfolge damit verzeichnen. Wir empfehlen dir, dieses Training wirklich nur einzubinden, wenn du schon jahrelange Erfahrung hast und deinen Körper kennst, um die Vorteile zu nutzen und die Nachteile meiden zu können. Häufig wird durch anfängliches instinktives Training viel Leistungspotential verschenkt – vermeide dies!
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