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Warum man unbedingt auch seine Beine trainieren sollte

Gerade jetzt im Sommer ist es oftmals ein trauriges Schauspiel das sich uns in Fitness-Clubs darbietet. Was zur kälteren Jahreszeit unter der langen Jogginghose verborgen bleibt, offenbart sich jetzt in voller Größe (oder gerade eben nicht). Leider gibt es noch immer zu viele Trainierende deren Priorität darauf liegt, den Oberkörper zu trainieren. Brust und Bizeps müssen schön aufgepumpt aussehen. Alles was sich unterhalb der Gürtellinie befindet kann man eigentlich ja vernachlässigen da man es eh fast das ganze Jahr nicht sieht. Das Resultat sind Oberschenkel dünner als so mancher Oberarm und Waden bei denen kaum mehr zu erkennen ist als eine leichte Erhebung an der Rückseite der Unterschenkelknochen.  Abgesehen von der Optik gibt es jedoch eine Reihe weiterer Gründe die für ein Beintraining sprechen. Ich möchte Euch daher heute einmal die Vorzüge und Notwendigkeit eines Beintrainings etwas näher bringen.

Beintraining aus orthopädischer Sicht

Auch wenn man sich in jungen Jahren darüber noch nicht wirklich viele Gedanken macht, kommt es gerade im Alter häufig zu Beschwerden in den Kniegelenken. Herbeigeführt werden diese in vielen Fällen durch Abnutzungserscheinungen (Arthrose) aufgrund der enormen Zugkräfte,  Druckkräfte und Beschleunigungskräfte die wir unseren Knien im Laufe unseres Lebens aussetzen. Bei schlichtem alltäglichem Treppensteigen wirkt schon das 4-fache unseres Körpergewichts auf unsere Kniegelenke ein. Man kann sich so in etwa vorstellen, welche Last bei beispielsweise Laufsportarten von unseren Knien bewältigt werden muss. Kommt dann noch etwas mehr Körpergewicht, sei es aus Fett oder Muskeln, dazu potenziert sich die Belastung nochmals. Um einer Abnutzung möglichst vorzubeugen sollte man neben einer guten Versorgung mit den zur Knochenbildung und zum Gelenkerhalt notwendigen Nährstoffen unbedingt dafür sorgen, dass der muskuläre Apparat der unsere Kniegelenke schont und Ihnen einen Teil der Belastung abnimmt gut ausgeprägt ist, ERGO Krafttraining ist angesagt (aber natürlich die gelenkschonende Variante mit Verstand)! Fazit Mehr Muskeln an den Beinen schützen unsere Kniegelenke vor alters- und abnutzungsbedingten Schäden

Beintraining aus metabolischer Sicht

Unsere Oberschenkel zählen mit zu den größten Muskelpaketen unseres Körpers. Der Nachteil an dieser Tatsache ist natürlich, dass Beintraining nicht nur für die Muskulatur sondern auch für das Herz-Kreislaufsystem eine enorm anstrengende Sache ist, die uns wirklich herausfordert. Der Vorteil wiederum ist, dass wir mit gut ausgebildeten Oberschenkeln für einen signifikant höheren Ruheumsatz sorgen der über 24 Stunden Fettsäuren verbrennt ohne dass wir weiter etwas dafür tun. Aus metabolischer Sicht ist es also mehr als ratsam auch die Beine zu trainieren, andernfalls verschenkt man metabolische Effekte die es uns erleichtern eine fettarme Körperzusammensetzung zu erlangen und zu erhalten. Fazit Die Muskeln an den Beinen sorgen für einen höheren Kalorienumsatz und erhalten einen funktionierenden Stoffwechsel

Der optische Aspekt

Absichtlich als letztes PRO für Beintraining komme ich nun aber doch noch einmal auf den optischen Aspekt und die anfangs dargestellte Situation derer zu sprechen, die eigentlich den Fitness-Club besuchen um ein muskulöses Aussehen zu erlangen. Einen Oberkörper wie Hulk, einen Unterkörper wie ein Storch – leider sieht man dies immer noch viel zu häufig und liebe Männer lasst Euch gesagt sein, es gibt nichts über das gerade die Damenwelt sich mehr auslässt als derartige Gebilde. Ich appelleire neben einem ästhetischen Hintergrund der ganzheitlich körperlichen Entwicklung hiermit also auch an Euer Ego und hoffe dass ihr, falls ihr Euch noch zu den Betroffenen zählt, diesen Zustand bald ändert.  Allen Trainierenden mit bereits zum Oberkörper passender Beinmuskulatur sage ich „RESPEKT“, noch könnet ihr Euch zum Kreis der Ausnahmeathleten zählen. Fazit Ein muskulöses Gesamterscheinungsbild schließt eine zum Oberkörper passende muskuläre Entwicklung der Beinmuskulatur mit ein

TIPPs für ein erfolgreiches Beintraining

Zunächst einmal gilt es, die richtige Frequenz für Beintraining festzulegen. Hierzu existiert eine interessante Studie des Frankfurter Instituts für Sportwissenschaft. Die Forscher untersuchten die Einflüsse eines Hypertrophie-orientierten Trainings sowohl bei Anfängern als auch bei Fortgeschrittenen mit einer Trainingshäufigkeit von 1x, 2x oder sogar 3x die Woche. Erste Erfolge scheinen bei beiden Gruppen schon bei 1x wöchentlichem Training einzutreten, deutlich signifikanter findet die Entwicklung jedoch bei einem 2x wöchentlichen Training statt. Bei wem die Beine wirklich als absolute Schwachstelle zu bezeichnen sind kann es förderlich sein, zyklisch bis maximal 3x wöchentlich seine Beine zu trainieren, hier jedoch immer unter Berücksichtigung notwendiger Regenerationsphasen und des restlichen Trainingsplanes. Zwischen den Einheiten sollten immer mindestens 48 Stunden vergehen. In der Regel sollte man sich auch komplette Trainingstage für die Beine reservieren. Wie oben bereits angeführt, handelt es sich um einen sehr großen Muskelapparat der vorhandene Energiereserven schnell aufbraucht und auch aus neuronaler Sicht eine hohe Belastung darstellt. Split-Trainingspläne bei denen nach dem Beintraining noch diverse Muskelgruppen des Oberkörpers trainiert werden sind aus meiner Sicht schlecht erstellt oder zeugen von mangelnder Intensität. Letztlich sollte man unmittelbar nach einem Beintraining auch auf direkt darauf folgende Cardioeinheiten verzichten. Ausgenommen davon ist natürlich das Regenerations-fördernde Cool Down. Fazit Ein erfolgreiches Beintraining ist richtig frequentiert, intensiv und lässt immer Platz für ausreichend Regeneration

Resümee

Die Argumente die für ein Beintraining sprechen sind meiner Meinung nach überzeugend da Sie aus allen möglichen Richtungen kommen. An der Motivation dazu sollte es Euch spätestens jetzt nicht mehr fehlen.
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