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Was ist dran, am Thema Übertraining?!

Immer wieder finden in Foren große Diskussionen zum Thema Übertraining statt. Meist gibt es Personen, welche denken, dass sie schon im Übertraining waren und andere wiederum glauben noch nicht einmal, dass Übertraining existiert. Es gibt viele verschiedene Meinungen. Wir möchten das Thema Übertraining objektiv betrachten.

Was versteht man überhaupt unter Übertraining?

Unter Übertraining wird ein Erschöpfungszustand diagnostiziert, dabei geht man davon aus, dass der Sportler durch zu intensive Einheiten und eine zu hohe Belastung, dem eigenen Körper zu viel abverlangt. Durch diese Art des Trainings ist eine Infektanfälligkeit und auch eine verminderte körperliche Leistungsfähigkeit die Folge. Übertraining wird somit als Erschöpfungszustand definiert und kann zu einem  Burnout-Syndrom führen.

Wie gelangt man ins Übertraining?

Bei einer harten Trainingseinheit wirst du selbst schnell feststellen, dass ein Überlastungspunkt durch geplante progressive Auslastung in deinem Training integriert sein wird. Diese Überlastung ist meist jedoch ein gewollter Zustand des Muskels. Das Problem ist der Übergang von positiver „Überlastungen“ und somit einer Reizsetzung und negativer „Überlastung“ unserer Muskulatur. Die Schwelle zum Übertraining ist für den Sportler meist schwer zu definieren und so kommt es oft schnell zum Übertraining, ohne dass ein Sportler es als dieses wahrnimmt. Der Körper schafft es nicht, sich bis zum nächsten Training wieder aus der Überlastung zu regenerieren. Diesen Zustand kannst du über Wochen und Monate bewältigen, jedoch auch nur einige Tage, bevor du typische Symptome aufweist. Übermäßige Produktion von Stresshormonen, der Cortisolanstieg und die muskuläre Erschöpfung, können deinem Körper und deiner Psyche zusetzen.

Typische Anzeichen von Übertraining

Erschöpfung im Alltag Unausgeglichenheit und psychische Abgeschlagenheit erhöhter Ruhepuls Erregbarkeit und Unzufriedenheit schlechter Schlaf und hohe Müdigkeit Reduktion des Gewichtes schlechte Regeneration des Körpers erhöhte Anzahl an Muskelkater Leistungsabfall Immunschwäche und Häufung von Krankheitsfällen verminderte Glykogeneinlagerung starkes Schwitzen sexuelle Unlust Die Liste der Symptome eines Übertrainings kann noch viel länger sein und bezieht sich auch oft auf psychologische Aspekte, was eine 100%ige Diagnose so schwierig macht. Viele Bürger leiden heute an Burnout-Syndromen oder psychischen Problemen und verfallen aus diesen Gründen in ein Übertraining. Eine Verbesserung des Zustandes kann oft nur durch Veränderungen im alltäglichen Stresspotential und der Lebensumstände stattfinden. Typische Prüfungsängste, Schlafprobleme, Ängste im Bereich Familie, Zukunft und viele weitere, können in Verbindung mit Stress zu ähnlichen Symptomen bis zu chronischen Krankheiten führen, deshalb sollte der Zustand auch durch einen Arzt abgeklärt werden. Oft wird der Ausdruck Übertraining bei einer Diagnose nicht fallen, jedoch ist Überlastung und verwandte Wörter, ein typischer Ausdruck, der sich an den Begriff lehnt.

Wie kann ich Übertraining vermeiden?

Das Übertraining ist, wie schon erwähnt, eine individuelle Belastungsgrenze jedes Einzelnen. Du solltest vor allem als Anfänger unbedingt einen Trainingsplan benutzen und deine Ernährung auf diesen abstimmen. Durch diese Methode kannst du bei entsprechenden Symptomen des Übertrainings,  Gegenmaßnahmen einleiten und zum Beispiel das Volumen herabsetzen. Helfen kann bei Anfälligkeit auch die Umstellung deines Trainings in Periodisierung, indem du dein Workout in intensive und moderate Phasen einteilst. Vor allem Cardioeinheiten können dein Herz-Kreislaufsystem stärken und somit das Risiko ins Übertraining zu gelangen, vermindern. Durch eine ausgewogene Ernährung und gute Vitamin- und Mineralstoffversorgung kannst du ebenfalls dein Immunsystem und deine Körperfunktionen stärken und so präventiv gegen das Übertraining vorgehen. Besonders die Beobachtung deines Körpers und die Erfahrung im Training und der Ernährung, wird dir den richtigen Weg zeigen, um nicht ins Übertraining zu verfallen

Keine Angst…

Du solltest dich jedoch auch nicht zu sehr mit dem Thema Übertraining beschäftigen, da oft der Hype um solche Syndrome stark übertrieben wird. Vor allem da es eine individuelle Grenze ist und oft der Auslöser auch andere Krankheiten sein können, wird Übertraining oft als Mythos verbucht. Ein Mythos ist Übertraining jedoch auf keinem Fall! Achte auf deinen physischen und psychischen Zustand, lass dich jedoch nicht verrückt machen und trainiere hart und glaube an deine Ziele! Wir wünschen dir viel Erfolg!
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  • Dank Trainingsplan passiert ein Übertraining so gut wie überhaupt nicht

    Dank Trainingsplan passiert ein Übertraining so gut wie überhaupt nicht.

    Sobald man das Intensitätsniveau berechnet und einen signifikanten Leistungsabfall bemerkt, kann man nach Hause gehen.

    Genau das selbe würde passieren, wenn ich zwei Tage hintereinander das Gleiche trainieren würde. Das wäre schlicht und ergreifend unmöglich, da würde ich z. B. nicht einen Klimmzug schaffen aufgrund der fehlenden Regeneration.

    Wer nicht auf den eigenen Körper hört erzielt keine Erfolge. So einfach ist das.

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