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Wie HARDCORE sollte dein Training sein für optimale Resultate?

Es sieht natürlich beeindruckend aus, wenn wir uns im Studio bis an die Grenzen unserer Leistungsfähigkeit bringen und sogar versuchen, darüber hinaus zu gehen. Das macht schon was her. Andere Studiomitglieder staunen über uns, wenn wir uns dabei filmen bekommen wir massig positive Kommentare auf YouTube und unserem Ego schmeicheln wir natürlich sowieso. Nach so einem richtigen Hardcoretraining fühlen wir uns auf der einen Seite vollkommen erschöpft und platt, auf der anderen Seite zufrieden. Wenn wir noch tagelang danach Muskelkater haben, verleiht uns das das Gefühl produktiv gearbeitet zu haben. Doch wann ist „hardcore“ vielleicht ein bisschen „zu hardcore“?

Zuviel des Guten

Mehr ist nicht immer besser. Das dürfte für die Meisten von euch ja nichts Neues sein. Doch „mehr ist nicht immer besser“ kann man auf sehr viele Aspekte des Trainings übertragen. Wenn man sich bei einer beliebigen Übung bis ans Limit pushen möchte, dann ist das in Ordnung. Aber irgendwann kommt der Punkt, an dem die Ausführung und die Technik einer Übung nachlässt. Man fängt an unsauber zu trainieren und abzufälschen. Und nun kann es gefährlich werden. Insbesondere dann, wenn man technisch anspruchsvolle Übungen ausführt, wie beispielsweise Kniebeugen oder Kreuzheben. Hier lohnt es sich nicht, eine letzte extreme Wiederholung zu versuchen. Denn ein kleiner Fehler aufgrund einer Ermüdung der Muskulatur und ein kleines Nachlassen in Sachen Übungsausführung kann hier schnell zu Verletzungen führen. Und kein Hardcoretraining dieser Welt ist es wert, sich eine Verletzung einzuhandeln. Denn dann wird es aller Wahrscheinlichkeit nach deutlich länger dauern, bis man seine nächste Hardcoreeinheit absolvieren kann.

Das Muskelkaterphänomen

Für viele Trainierenden ist es heutzutage fast schon so, dass sie den Eindruck haben, ohne Muskelkater nach dem Training keinen richtigen Trainingsreiz gesetzt zu haben. Und auch wenn etwas Muskelkater nach dem Training auf der einen Seite kein Anzeichen dafür ist, dass man ein optimales Training hatte und kein Muskelkater zu haben auf der anderen Seite nicht bedeutet, man hätte keinen produktiven Wachstumsreiz gesetzt, so ist ein zu starker Muskelkater eher negativ denn positiv. Denn wer auch fünf Tage nach dem Beintraining noch immer nicht in der Lage dazu ist, schmerzfrei von einem Stuhl aufzustehen, der hat es zweifelsohne übertrieben. Das gleicht schon eher einer Selbstverletzung anstatt einem produktiven Training. Das zentrale Nervensystem ist überlastet, die Heilung und Regeneration wird unnötig hinausgezögert und so auch der Zeitpunkt eines erneuten Trainings. Keine gute Voraussetzung für optimales Muskelwachstum.

Nahrung einmal andersherum

Sich bei einem Training übergeben zu müssen klingt natürlich zunächst ebenfalls hardcore. Man scheint wirklich alles gegeben zu haben. Doch auch das ist kein Zeichen dafür einen guten Trainingsreiz gesetzt zu haben, sondern in 90% aller Fälle eher ein Zeichen dafür, dass man seine Ernährung nicht im Griff hat oder sein Training in einen Bereich verschoben hat, der über die Grenze des Produktiven hinausgeht. Meist sollte man in solchen Situationen eher checken ob man nicht zu zeitnah zum Training zu viel gegessen hat oder ob das Trainingsprogramm welches man im Moment durchführt tatsächlich der eigenen Leistungsstufe entspricht.

Ehrlich zu sich selbst sein

Dieser Punkt knüpft unmittelbar an den letzten an. Als Anfänger ein Trainingsplan eines Mr. Olympias zu trainieren ist weder clever noch hardcore - es ist schlichtweg einfach nur dämlich. Dämlich und gefährlich. Man sollte sich also immer innerhalb der eigenen Grenzen bewegen und diese auch akzeptieren. Anstatt sich sinnlos über diese Grenzen hinauszubewegen sollte man sich lieber überlegen, wie man diese Grenzen erweitern kann, um intensiver zu trainieren. Nur das macht Sinn und führt langfristig zum Erfolg.
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