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Seitneigung am Kabelzug

Erklärung

Bei der Übung Seitneigung am Kabelzug stellt sich der Sportler seitlich vor einen hohen Kabelzug und umfasst den Kabelzug mit dem gerätzugewandten gebeugten Arm im Untergriff. Anschließend wird der Körper seitlich in Richtung des Kabelzugs geneigt, wodurch das Gewicht nach unten gezogen wird, wonach der Körper wieder aufgerichtet wird.

Richtige Ausführung

Zu Beginn der Übung Seitneigung am Kabelzug stellt sich der Sportler seitlich in einem Abstand von rund 30 bis 50 Zentimeter vor einen hohen Kabelzug und nimmt das Gewicht mit dem gerätzugewandten Arm auf. Anschließend begibt sich der Athlet in die Ausgangsstellung. In dieser nimmt der Sportler einen schulterbreiten Stand ein, wobei die Knie leicht gebeugt sind und die Zehen leicht nach außen zeigen. Die Hüfte und Rücken sind wiederum gerade, der Kopf befindet sich in Verlängerung zur Wirbelsäule und der Blick ist nach vorne gerichtet. Die Hand der Gegenseite stemmt sich zudem entspannt an die Hüfte, während der Belastungsarm nach außen rotiert wird. Dabei zeigt der Bizeps nach außen und der Oberarm verläuft annähernd vertikal zum Boden. Der Ellbogen ist wiederum stark gebeugt und die Hand umgreift den Kabelzug im Untergriff, so dass dieser in etwa auf Höhe der Schultern umfasst wird. Die Ausgangsstellung ist damit erreicht und der Sportler kann mit der Seitneigung am Kabelzug beginnen. Hierzu verbleibt der gesamte Körper inklusive der Arme in der Ausgangslage. So kommt es nun lediglich zu einer seitlichen Beugung im Bereich der Hüfte, so dass der Oberkörper auf Seite des Kabelzugs geneigt wird. Während dieser Phase atmet der Sportler aus und zieht das Gewicht soweit nach unten, wie es die Beweglichkeit der Hüfte erlaubt. Der Kabelzug sollte sich nun in etwa auf Höhe der Brust befinden. In dieser Endstellung wird dann für einen kurzen Moment verharrt, wonach das Gewicht wieder nach oben abgelassen wird. An dieser Stelle atmet der Sportler ein und achtet weiterhin auf eine aktive Führung des Kabelzugs. Eine Wiederholung wurde schließlich bewältigt, sobald der Sportler wieder die Ausgangsstellung erreicht. Nun kann die nächste Wiederholung in Form einer Seitneigung absolviert werden. Alternativ kann der Sportler die Übung nun auch beenden, indem der Kabelzug zurück zum Kabelausgang geführt wird.

Beanspruchte Muskeln

Mit der Seitneigung am Kabelzug lassen sich die schrägen Bauchmuskeln (Obliquus Internus/Externus Abdominis) intensiv und effektiv trainieren.

Variationen

Die Seitneigung am Kabelzug kennt keine Variationen.

Häufige Fehler

In der Trainingspraxis neigen manche Sportler bei der Seitneigung am Kabelzug zu einer schwungvollen Ausführung der Übung, wodurch die Übungseffektivität erheblich gesenkt wird. Stattdessen sollten die seitlichen Bauchmuskeln stets voll angespannt und auf eine kontrollierte Ausführung geachtet werden. Zudem darf es auch zu keiner Streckung des belasteten Arms kommen, da dies ebenso die Last von der Zielmuskulatur nimmt.
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