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Overhead Slam

Erklärung

Der Overhead Slam ist eine plyometrische Kraftübung, für welche der Sportler einen Medizinball braucht. Bei der Durchführung stellt sich der Sportler dann mit dem Medizinball auf eine ebene Fläche, führt diesen über den Kopf und schleudert das Gerät schließlich unter vollem Körpereinsatz auf den Boden.

Richtige Ausführung

Zu Beginn des Overhead Slams nimmt der Sportler den Medizinball mit beiden Händen auf und begibt sich in die Ausgangsstellung. In dieser wird der Medizinball mit beiden Händen vor dem Bauch gehalten. Dabei steht der Sportler in aufrechter Haltung und einem schulterbreiten Stand, wobei die Knie minimal gebeugt sind. Der Kopf befindet sich zudem in Verlängerung zur Wirbelsäule und der Blick ist nach vorn gerichtet. Nun kann mit dem Overhead Slam begonnen werden, indem der Ball mit beiden Händen nach oben über und schließlich hinter den Kopf geführt wird. Bei dieser Ausholbewegung wird der gesamte Körper gestreckt und der Sportler geht über in den Zehenstand. Des Weiteren ist die Hüfte leicht überstreckt und der Sportler bildet ein kontrolliertes Hohlkreuz, was wiederum durch ein gleichzeitiges Anspannen des Bauches erreicht wird. Die Oberarme zeigen wiederum quer nach oben und befinden in etwa auf der Breitenebene des Körpers, wohingegen die Ellbogen im rechten Winkel gebeugt sind und die Unterarme parallel zum Boden verlaufen und den Ball hinter dem Kopf halten. Aus dieser Stellung startet der Sportler nun die explosive Belastungsphase, welche unter maximaler Kraftanstrengung getätigt wird. Dabei werden die Arme nach vorne gerissen, so dass der Ball über den Kopf und schließlich Richtung Boden beschleunigt wird. Währenddessen werden die Arme leicht gestreckt, so dass diese beim Loslassen des Medizinballs nur noch einen Winkel von circa 45° aufweisen. Der restliche Körper unterstützt diese Bewegung. So wird die Hüfte bei geradem und voll angespanntem Oberkörper leicht gebeugt und die Knie nach oben gezogen. Hierdurch entsteht eine kurze Flugphase des Körpers, während der Ball sich über dem Kopf des Athleten befindet. Während der Medizinball dann losgelassen wird, befindet sich der Sportler in einer tiefen Hochstellung. Die Füße sind dabei über schulterbreit aufgesetzt und zeigen deutlich nach außen. Darüber hinaus sind die Knie stark angewinkelt und das Gesäß des Sportlers deutlich abgesenkt, so dass diese Endphase des Overhead Slams einer Hocke gleicht. Der Oberkörper und Kopf sind hingegen weitestgehend aufrecht die Arme befinden sich halb gestreckt vor dem Körper und zeigen bei offener Handhaltung nach unten in Flugrichtung des Balls. Während der Medizinball daraufhin auf den Boden aufschlägt und abspringt, löst der Sportler diese Haltung auf und nimmt eine entspannte Haltung an, während er den Ball idealerweise in der Luft wieder fängt. Nun können direkt die nächste Wiederholung bewältigt oder aber der Overhead Slam beendet werden.

Beanspruchte Muskeln

Mit der Komplexübung Overhead Slam lässt sich der breite Rückenmuskel (Latissimus) in für viele Sportler ungewohnter Weise trainieren.

Variationen

Ein Overhead Slam kann zudem theoretisch auch mit anderen Bällen oder Geräten bewältigt werden. Hier sollte der Sportler dann aber darauf achten, dass er sich während des Bewegungsablaufs weder an diesen verletzen kann, noch, dass diese nach der Wurfphase unkontrolliert abspringen könnten.

Häufige Fehler

Da es sich beim Overhead Slam um eine komplexe plyometrische Übung handelt, welche unter Einsatz der Schnellkraft erfolgt, gibt es ein zentrales Problem. So lassen einige Sportler schlicht die Explosivität missen, welche den Overhead Slam so effektiv macht. In diesem Fall entspricht die Geschwindigkeit des Ausholens der Geschwindigkeit des Wurfs, ohne dass die Beine abheben würden. Stattdessen sollte der Sportler den Medizinball unter Einsatz des gesamten Körpers beschleunigen und nach dem Ausholen explosiv starten. Hierbei kann es helfen, sich nicht nur an der Bewegungsbeschreibung, sondern auch an dem Ziel zu orientieren, den Medizinball am Boden vor einem zerschellen lassen zu wollen.


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