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Mit diesen Nahrungsmitteln zum brutalen Muskelaufbau

Viele erhoffen sich wahre Wunder vom Nahrungsergänzungsmittel-Konsum. Tatsächlich kann eine Ergänzung absolut Sinn machen, wenn man Mängel vorweist. Und das ist deutlich häufiger der Fall als du glauben magst. Als Beispiel: Meine Klienten zeigen durchweg zu wenig Zink und zu wenig Magnesium. Folge? Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Immunschwäche, eingeschränkte Fähigkeit zum Aufbau von Muskulatur. Natürlich kann man das biochemisch erklären, aber ich wette, das interessiert dich nicht. Also lassen wir das. Zurecht glauben viele FitnessFreaks noch immer an die großartige Wirkung von Nahrungsmittel. Nur: Selten weiß man, was da wirkt und ob überhaupt irgendetwas wirkt. Dieser Artikel soll dir drei Beispiele aufzeigen, die ganz profund deinen Stoffwechsel und die Funktion deines Organismus’ modulieren.

Wir brauchen Eier

Eier sind hervorragende kleine Nährstoffbomben, die sich durch relativ hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren auszeichnen. Als Beispiel: Ei gehört zu den wenigen Nahrungsmitteln, die uns tatsächlich auch die mehrfach ungesättigte Fettsäure Arachidonsäure liefern kann. Normalerweise - und damit hat die Konsumgesellschaft kein Problem - versorgen wir unseren Körper mit der Vorstufe davon, die Linolsäure heißt. Beide Fettsäuren (Arachidonsäure und Linolsäure) gehören der Omega-6-Klasse an. Leider ist der Körper schlecht darin, größere Mengen Linolsäure in Arachidonsäure umzuwandeln, was sich für uns FitnessFreaks zum Flaschenhals entwickeln kann. Wieso? Nun: Nur weil der Körper etwas selbst herstellt (und häufig zu wenig), heißt das nicht, dass eine Extraportion davon nicht auch Vorteile haben könnte. Lange dachte man, Arachidonsäure sei für diverse entzündliche Erkrankungen verantwortlich. Dies liegt daran, dass Arachidonsäure ganz wesentliche Entzündungsprozesse steuert: Arachidonsäure ist verantwortlich dafür, dass überhaupt Entzündungen entstehen können. Fachbegriff hierfür ist “pro-inflammatorisch”. Heute weiß man: 1. Arachidonsäure wirkt modulatorisch, nicht nur rein pro-inflammatorisch. Das heißt: Sie wirkt in manchen Fällen auch anti-entzündlich 2. “Entzündungsreaktionen” sind absolut essentiell dafür, dass Muskeln wachsen Gerade letzter Punkt ist entscheidend: Hemmt man Entzündungen mit (entzündungshemmenden) Schmerzmedikamenten, dann bleibt ein großartiges Muskelwachstum aus. Umgekehrt kann die Gabe von Arachidonsäure das Muskelwachstum deutlich beschnleunigen. Daher gibt es in den USA schon Ergänzungsmittel zu kaufen, die Arachidonsäure enthalten … brauchst du nicht. Eier! Eine weitere “Bombe” ist das enthaltene Cholesterin. Gleich vorweg: Nahrungscholesterin hat keinen Einfluss auf Blutcholesterin. Kleine Ausnahme: Es gibt ein paar Menschen, die sind “responder”, das heißt, deren Cholesterinspiegel reagiert sehr wohl auf Cholesterinzufuhr. Es wurde gezeigt, dass die Cholesterinzufuhr (in Konjunktion mit Training) entscheidend ist für den Muskelaufbau. Zwar handelte es sich hierbei um ältere Menschen, aber die Ergebnisse finde ich “krass”: Eine Verdopplung der Cholesterinzufuhr (von im Schnitt 400 mg auf circa 800 mg) resultierte in einer Verdopplung der Zuwächse. Das klingt extrem, aber man muss das immer realistisch betrachten und sich fragen, ob so ein derartiges Ereignis nur bei Anfängern/Alten/Untrainierten zu sehen ist oder ob das tatsächlich auch bei bereits Trainierenden eintritt, falls der Effekt überhaupt reproduzierbar ist. Darüberhinaus ist auch klar, dass "doppelt so viel" bezogen wurde auf den Zuwachs. Wenn der Zuwachs bei Älteren 100 g beträgt und bei dir im gleichen Zeitraum 500 g, dann ... du verstehst. Aber ein Hinweis gibt es allemal. Hatte Vince Gironda, der Trainer der Stars (u. a. Arni und Clint Eastwood), etwa recht? Er empfahl seinen Schützlingen: 36 Eier pro Tag … und du?

Soja-Lecithin

Vor einigen Wochen habe ich hier einen Artikel veröffentlich mit der reißerischen Überschrift “Mit diesem Nahrungsmittel doppelt so viel Muskelaufbau” oder so ähnlich. Natürlich … die Überschrift war bewusst so gewählt. Da war das Geschrei gleich wieder groß, vor allem von “Experten” - gleiche Sorte Mensch, die glaubt, es gäbe kein Übertraining. Natürlich. 100 Jahre Sportwissenschaft … aber der 15-jährige Jeremy-Pascal, der zwei Wochen trainiert, weiß: Alles Mythos. Noch einmal zurück zum Thema: Die Ergebnisse der Arbeit, die ich da präsentierte, waren sensationell. Man wusste, dass die im Lecithin enthaltene Phosphatidsäure absolut essentiell dafür ist, dass der Muskel wächst. Nur mit Hilfe von PS kann der anabole mTOR-Signalweg längerfristig aktiv bleiben und somit den Muskel zum Wachsen bringen. Eine exogene Gabe von 750 mg PS konnte den Muskel- und Kraftzuwachs nahezu verdoppeln. Ob das stimmt: Das ist die andere Frage. Also, ob die Ergebnisse reproduzierbar sind. Aber das spielt doch keine Rolle, denn der Kosten/Nutzen-Faktor von Soja-Lecithin ist mehr als positiv. Denn zum Einen kostet Lecithin ‘n Apfel und ‘n Ei, zum Anderen enthält Lecithin auch andere, sehr wertvolle Substanzen: Zum Beispiel Cholin. Eine essentielle B-Vitamin-ähnliche Substanz, die die Vorstufe für den wichtigsten Neurotransmitter des menschlichen Nervensystems darstellt: Acetyl-Cholin. Cholin ist Mangelware in unserer Ernährung. Okay, stimmt nicht: Beherzigst du Punkt 1, dann kriegst du genug Cholin. Jedenfalls ist Cholin a) verantwortlich für deine Merk- und Lernfähigkeit b) verantwortlich für die Reizübertragung am Muskel und c) Ausgangssubstanz für die Synthese von … Phosphatidsäure. Was die macht, das hast du gerade gelernt. Also: Grund genug, am großen Experiment der FitnessFreaks teilzunehmen und die Wirkung von Phosphatidsäure bzw. Soja-Lecithin auszuprobieren.

Rote-Beete-Saft: Den Stoffwechselmasterregulator aktivieren!

Rote Beete klingt “bäh”? Ja, stimmt. Aber: Rote-Beete-Saft schmeckt ganz gut, etwas süßlich. Rote Beete enthält Nitrate. Lange Zeit im Verruf. Heute weiß man, dass im Körper daraus der Stoff “Stickstoffmonoxid” entsteht, ein Gas, das der Körper normalerweise aus der Aminosäure Arginin baut. Die Wissenschaft zeigt uns immer mehr, dass dieses Gas, kurz: NO (Stickstoffmonoxid), ein wahrer Masterregulator des Stoffwechsels ist. Warum? - Es reguliert dein Immunsystem (ohne NO, keine Keimabwehr) - Es reguliert deine Fettverbrennung (ohne NO werden deine Mitochondrien dysfunktionell) - Es mediiert die Effekte von Kalorienrestriktion, der einzigen Methode, um dein Leben zu verlängern - Es verhindert die Entstehung von metabolischem Syndrom (metabolisches Syndrom ist gekennezeichnet durch einen Abfall von NO, hervorgerufen durch die Bildung des Enzym, das Arginin abbaut) - Es hilft dem Muskel zu wachsen, via Aktivierung des anabolen Akt/mTOR-Signalwegs Grund genug, um wenigstens einmal über dieses Gas nachzudenken. Es handelt sich dabei im Übrigen nicht um ein Werbegag, sondern um Biochemie. Also: Rote-Beete-Saft kann sehr rasch die NO-Konzentration dir erhöhen. Ein Glas in Ehren würde dir sicherlich nicht schaden.

Fazit

Wohl gemerkt: Ohne Training, werden dir diese Nahrungsmittel nur sehr bedingt helfen. Aber: Bist du ein FitnessFreak, dann wirst du vom Verzehr mit hoher Sicherheit profitieren.
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  • Aber ich dachte Soja- Lecithin wäre schlecht wegen der testosteronlindernden Wirkung von Soja

    Aber ich dachte Soja- Lecithin wäre schlecht wegen der testosteronlindernden Wirkung von Soja. Dieses Lecithin ist in so ziemlich jedem Fertigprodukt (u.a. Proteinriegeln) enthalten.
    Oder heißt es hier wieder mal: die Dosis macht das Gift? :-)

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