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Kokosöl der Diäthelfer

Hat jemand von Euch schon einmal von mittelkettigen Fettsäuren  gehört? Falls nein wird es Zeit, da diese besondere Fettsäureart mit einigen sehr interessanten Eigenschaften punkten kann die Euch vor allem in einer Reduktionsdiät unterstützen können aber auch gesundheitliche Vorteile bergen. Aber halt… der Artikel heißt doch Kokosöl – Der Diäthelfer…wartet ab.

Was sind MCT?

Mittelkettige Fettsäuren (auch genannt MCT oder „medium chain triglycerides“) unterscheiden sich von langkettigen Fettsäuren durch deutlich weniger  Kohlenstoffatome pro Molekül. Die Gruppe der mittelkettigen Fettsäuren umfasst mehrere Vertreter zu denen neben Laurinsäure, Caprinsäure und Caprylsäure auch Capronsäure zählt. Ihre besondere Kettenlänge sorgt für einige interessante Unterschiede im Vergleich zu langkettigen Fettsäuren.

Nr. 1 da wäre der Energiegehalt

MCT schlagen pro Gramm mit 8,3kcal zu Buche während man für langkettige Fettsäuren einen Energiegehalt von 9,3kcal veranschlagen muss.

Nr. 2 befasst sich mit der Absorption

Mittelkettige Fettsäuren benötigen zur Verdauung und Aufnahme ins Blut weder Enzyme noch Gallensäure oder das Lymphsystem sondern wandern direkt ins Blut von wo Sie dann zielstrebig die Leber ansteuern. Dort angekommen werden Sie bevorzugt zur Energiebereitstellung verwendet oder in Ketone umgewandelt

Nr. 3 macht die Notwendigkeit von Carnitin zunichte

Dank ihrer Kettenlänge benötigen MCT anders als langkettige Fettsäuren keinen Carnitin-Transporter um in die Mitochondrien zu gelangen wo Sie dann der b-Oxidation (Energiebereitstellung aus Fetten) dienen können. Mittelkettige Fettsäuren sorgen für eine Aufnahme ohne Umwege und so für eine schnelle Bereitstellung von Energie aus Fettsäuren die nicht in die Adipozyten (Fettzellen) eingeschleust wird

Was hat Kokosöl damit zu tun?

Kokosöl zählt neben Palmkernöl zu den beiden Lebensmitteln mit einem wirklich signifikanten Anteil an mittelkettigen Fettsäuren.

Was hat es mit diesen Ketonen aus sich?

Jeder von Euch hat sicher schon einmal etwas von der „ketogenen“ Diät gehört, einem Ernährungssystem bei dem die Aufnahmemenge an Kohlenhydraten derart reduziert wird, dass der Körper auf die sog. Ketogenese (Bildung von Ketonkörpern als Ersatzenergiesubstrat für Glucose) zurückgreift. Was die wenigsten wissen ist, dass die Bildung der besagten Ketone auch mit der alleinigen Aufnahme von mittelkettigen Fettsäuren, also Kokosöl stattfindet und das auch wenn nicht gänzlich auf Kohlenhydrate verzichtet wird. Kurze Zeit nach der Aufnahme lassen sich höhere Ketonkörperspiegel im Blut nachweisen.

Ketone haben nun 3 Vorteile:Was bedeutet das nun für die Praxis?

Zum einen kann man mit der regelmäßigen Aufnahme von Kokosöl für eine saubere Energieversorgung des Gehirns sorgen die nebenbei erwähnt auch noch neuroprotektiv wirkt, d.h. es schützt unsere Gehirnzellen. Eine derartige Versorgung kann anfängliche Konzentrationsschwierigkeiten beim Eintritt in eine ketogene Diät deutlich reduzieren. Gleiches gilt für eine muskuläre Leistungsschwäche mit dem Rückgang muskulärer Glykogenspeicher beim Eintritt in eine ketogene Diät. Auch Sie kann bei einem an Ketone gewöhnten Muskelapparat hier schneller und effektiver umschalten. Wer nicht vor hat eine ketogene Diät durchzuführen trotzdem aber über eine Reduktionsdiät einige überschüssige Pfunde loswerden will profitiert von Kokosöl über seinen Einfluss auf den Stoffwechsel und die Aktivität der Schilddrüse. Mit Kokosöl lässt sich zudem ein Ersatzenergiesubstrat für Glukose (Kohlenhydrate) aufnehmen, welches kein Insulin auf den Plan ruft. Insulin ist als Fett anaboles und Lipolyse hemmendes Hormon bekannt. Die Ausschüttung sollte im Rahmen von Reduktionsdiäten nur sehr gezielt stimuliert werden.
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  • Auch die Fette in Kokosmilch sind sehr gesund

    Auch die Fette in Kokosmilch sind sehr gesund.

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